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Nothilfe für Betroffene des Ukraine-Kriegs

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 23.05.2022
Frau und Kind

Am 24. Februar 2022 hat Russland einen Angriffskrieg auf die Ukraine gestartet. Die Folge: Mehr als 14 Millionen Menschen sind auf der Flucht. Über sechs Millionen Menschen sind außer Landes geflohen, 3,4 Millionen davon nach Polen. In Deutschland sind inzwischen mehr als 600.000 geflüchtete Menschen angekommen. Die meisten von ihnen sind Frauen und Kinder, aber auch sehr alte Menschen machen sich auf den Weg.

An den Grenzen spielen sich dramatische Szenen ab: Frauen und Kinder verabschieden sich von ihren Männern, die in der Ukraine zurückbleiben. Mit Zügen und Bussen werden die Flüchtlinge in Großstädte und Sammelunterkünfte weitergeleitet.

Die meisten Geflüchteten sind jedoch in der Ukraine geblieben und suchen als Binnenvertriebene Schutz in den bislang weniger stark umkämpften Regionen. Der Krieg herrscht nicht nur im Osten der Ukraine, sondern auch in den bislang friedlichen Regionen des Landes. Raketen schlagen in Wohnblöcke und Häuser ein, treffen eine unschuldige Zivilbevölkerung. Die Bilder, die uns täglich über die Nachrichten erreichen, werden immer dramatischer.

Wir unterstützen die Menschen in der Ukraine, in den angrenzenden Ländern und auch in Deutschland.

 

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  • In der Ukraine leisten wir gemeinsam mit unseren Partnern Nothilfe in den Regionen rund um Kiew, Lviv und Dnipro. Wir stellen für Ältere, Menschen mit Behinderungen und Flüchtlinge u.a. Lebensmittel, Wasser, Unterkünfte, Medikamente und Hygiene-Artikel bereit und bieten psychosoziale Hilfe an.
  • Rumänien: Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation AIDRom helfen wir im rumänisch-ukrainischen Grenzgebiet und stellen Lebensmittel, Trinkwasser und Hygiene-Artikel bereit.
  • Polen: Gemeinsam mit der Diakonie Polen unterstützen wir ev. Kirchengemeinden, die Unterkünfte und Hilfestationen an der Grenze und in den Städten herrichten, mit Lebensmitteln, Hygiene-Artikel und Ausrüstung. Außerdem organisieren wir den Transport polnischer Sachspenden, Integrations- und Bildungsprojekte.
  • Slowakei: Unsere Partnerorganisation ECAV unterstützt ankommende Flüchtlinge im Grenzgebiet mit Lebensmitteln, Decken und Medikamenten.
  • Tschechien: Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation ECCB unterstützen wir Flüchtlinge bei der Suche nach Wohnungen.
  • Republik Moldau: Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation AHRche e.V. bauen wir eine Erstaufnahmeeinrichtung mit beheizten Gemeinschaftszelten, Feldbetten, Schlafsäcken und Sanitäre Anlagen. Außerdem werden Hygiene-Artikel und Lebensmittel zur Verfügung gestellt.
  • Über unser Partnernetzwerk ACT Alliance unterstützen wir Geflüchtete mit Lebensmitteln, Wasser, Hygiene-Artikel, sanitären Anlagen, Unterkünften, Bargeldhilfen, psychosozialer Hilfe und medizinischer Versorgung in Polen, Rumänien, Slowakei, Ukraine und Ungarn.
Wir halten Sie auf dem Laufenden
Nachrichten aus dem Projekt

Trotz heftiger Kämpfe und Bombardierungen konnten wir gemeinsam mit der ukrainischen Partnerorganisation Vostok SOS Hilfsgüter an Menschen in der Region Luhansk verteilen. Für die Menschen, die die Region bisher nicht verlassen haben oder konnten, ist unsere Hilfe überlebenswichtig. mehr...

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 12.05.2022
Vostok SOS

Überlebenswichtige Hilfe erreicht Menschen in Luhansk

Trotz heftiger Kämpfe und Bombardierungen konnten wir gemeinsam mit der ukrainischen Partnerorganisation Vostok SOS Hilfsgüter an Menschen in der Region Luhansk verteilen. Für die Menschen, die die Region bisher nicht verlassen haben oder konnten, ist unsere Hilfe überlebenswichtig.

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Vom 04.05.2022
HIA/ Act Alliance

Hilfslieferung erreicht Charkiw

Fliegeralarm und Artilleriebeschuss: Seit Kriegsbeginn leben viele Menschen in Charkiw in Luftschutzkellern und U-Bahn-Stationen. Unsere ungarische Partnerorganisation konnte lebensnotwendige Hilfsgüter in die umkämpfte Stadt liefern. Ein Bericht.

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  • 12.04.2022
    Christoph Püschner/Diakonie Katastrophenhilfe

    Ärztin Elena und ihr Sohn Podul sind selbst geflohen. Unsere Partnerorganisation SOARTA brachte die beiden in einem ehemaligen Ferienlager am Stadtrand von Soroca (Moldawien) unter, das jetzt als Flüchtlingscamp dient. Hier übernimmt die 38-jährige Ärztin Elena die medizinische Betreuung von Flüchtlingskindern.

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  • 06.04.2022
    Andre Luis Alves / picture alliance

    Wir leisten Hilfe vor Ort: Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation versorgen wir rund 2.000 Vertriebene in den Regionen Odessa und Uzhhorod mit dem Nötigsten.

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  • 02.04.2022
    Christoph Püschner/Diakonie Katastrophenhilfe

    Larissa ist vor den russischen Bomben aus Mykolajiw geflohen, einer Stadt nahe Odessa. Sie erfuhr viel Hilfe auf ihrer Flucht und hofft, bald wieder im Chor zu singen, denn das gibt ihr Kraft in schweren Zeiten.

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  • 01.04.2022
    Christoph Pueschner / Diakonie Katastrophenhilfe

    Die Diakonie Katastrophenhilfe hat in der Republik Moldau, die zwischen der Ukraine und Rumänien liegt, eine Erstaufnahme für Geflüchtete eingerichtet.

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  • 01.04.2022

    Dagmar Pruin und Martin Keßler, Präsidentin und Direktor der Diakonie Katastrophenhilfe haben sich an der rumänisch-ukrainischen Grenze ein Bild von der Lage gemacht. Täglich kommen Flüchtlinge, insbesondere aus Odessa, an. Im Video berichten sie, wie wir mit unserer Partnerorganisation AIDRom Flüchtende unterstützen.

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  • 28.03.2022
    Christoph Püschner/Diakonie Katastrophenhilfe

    Ein Bericht von Dagmar Pruin, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe, vom rumänisch-ukrainischen Grenzübergang Tulcea/Ismajil, wo unsere Partnerorganisation AIDRom Geflüchtete empfängt.

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  • 24.03.2022

    Unsere Partnerorganisation AIDRom unterstützt Geflüchtete in Rumänien. Sie stellt unter anderem Lebensmittel- und Sachspenden zur Verfügung und hilft bei der Wohnungssuche. Ein Bericht aus einem Transitzentrum für Flüchtende in Bukarest.

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  • 22.03.2022
    Antti Yrjönen/dpa

    Damit sich Geflüchtete ausruhen, aufwärmen und stärken können, hat unser Partner Hungarian Interchurch Aid (HIA) aus dem kirchlichen Hilfsnetzwerk ACT Alliance eine Hilfsstation aufgebaut. Kinder können sich an der Station etwas ablenken und den Krieg für einen Moment vergessen – so wie Daryna (im Bild). Sie floh mit ihrer Familie aus der Nähe der Halbinsel Krim.

  • 17.03.2022
    Christoph Pueschner / Zeitenspiegel

    Um Soforthilfe für die Geflüchteten zu koordinieren, hat die Diakonie Katastrophenhilfe ihren Nothilfe-Koordinator Tommy Bouchiba in die Grenzregion zur Ukraine geschickt. Der Berater hat auf der ganzen Welt Erfahrung in Kriegsregionen gesammelt – in Südosteuropa und Afghanistan, im Jemen sowie in Syrien und nun auch in der Ukraine.

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  • 15.03.2022
    Christoph Pueschner / Zeitenspiegel

    Mehr als die Hälfte der aus der Ukraine geflüchteten Menschen hält sich in Polen auf. Lokale Kirchengemeinden bereiten dort mit unserer Unterstützung Wohnungen vor und kümmern sich um Lebensmittel.

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  • 11.03.2022

    Unsere Partnerorganisation Hungarian Interchurch Aid (HIA) aus dem kirchlichen Hilfsnetzwerk ACT Alliance versorgt im ungarisch-ukrainischen Grenzgebiet ankommende Flüchtlingsfamilien mit Lebensmitteln und Hygiene-Artikeln.

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  • 04.03.2022
    AIDRom

    In den Grenzregionen zur Ukraine kommen stündlich mehrere tausend Geflüchtete an, die dringend versorgt werden müssen. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation helfen wir u.a. in Rumänien 10.000 Geflüchteten im östlichen und nordöstlichen Grenzgebiet.

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  • 04.03.2022

    Unsere Partnerorganisation Evanjelická diakonia na Slovensku (ECAV) unterstützt ankommende Flüchtlinge im Grenzgebiet zur Slowakei mit Lebensmitteln und Hilfsgütern wie Decken oder Medikamenten. Darüber hinaus helfen die Mitarbeiter den ankommenden Familien, eine Bleibe zu finden. Ein besonderer Fokus wird darauf gelegt, die Hygiene- und Ernährungsbedürfnisse von Kindern zu decken. Deshalb gehören beispielsweise auch Babywindeln zu den Hilfsgütern. Mit der langjährigen ukrainischen Partnerorganisation Vostok SOS wird weitere Hilfe im Grenzgebiet vorbereitet. Dazu gehören auch psychosoziale Unterstützung, Rechtsberatung und -beistand sowie Hilfe für Gemeinschaften in bombardierten Dörfern und Städten.

     

  • 02.03.2022
    Hungarian Interchurch Aid (HiA)

    Ukrainische Geflüchtete kommen auch in der ungarischen Grenzstadt Záhony an. Jacob ist einer von ihnen. Der Nigerianer floh mit seiner ukrainischen Frau Christina und ihrem gemeinsamen Kind.

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  • 02.03.2022

    Ein Mitarbeiter einer humanitären Partnerorganisation berichtet hier, wie er den Krieg bisher erlebt hat. Seine Eindrücke schildert er aus Dnipro, einer kleinen Stadt südöstlich von Kiew.

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  • 28.02.2022
    Daniel Fekete/HiA

    Hunderttausende Menschen sind seit dem Beginn des Kriegs gegen die Ukraine auf der Flucht. Eine Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe versorgt sie an der Grenze zu Ungarn mit Essen und Hygiene-Artikeln. Dabei berichten die Menschen über ihre Flucht.

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  • 28.02.2022

    Flüchtlinge aus der Ukraine stehen in einer kilometerlangen Schlange am Grenz-Übergang Beregsurány, um sich in Ungarn in Sicherheit zu bringen. Die Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe, Hungarian Interchurch Aid, unterhält dort eine Anlaufstation, die 24 Stunden am Tag geöffnet ist.

  • 28.02.2022
    Daniel Fekete/HiA

    Die Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe, Hungarian Interchurch Aid (HiA), hat am Samstag zwei Lastwagen mit Hilfsgütern auf den Weg gebracht um Flüchtlinge in der Ukraine zu unterstützen. Insgesamt 28 Tonnen Waren mit Konserven, Mehl, Zucker, Öl, Reis, Nudeln, Kekse, H-Milch, Tee und Hygieneartikel sind Teil des Transport. Ziel sind die Zentren Beregszász und Uzhhorod. Die Waren werden an Familien verteilt, die aufgrund des Krieges aus ihrer Heimat fliehen mussten.

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FAQ zum Ukraine-Krieg

Weitere Fragen und Antworten zum Ukraine-Krieg

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