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Flutkatastrophe in Deutschland

Hilfe nach dem Hochwasser

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 21.09.2022
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Bei einer der schwersten Unwetter-Katastrophen in der Geschichte Deutschlands sind Ende Juli 2021 mehr als 180 Menschen ums Leben gekommen. Die Wassermassen verursachten Sachschäden in Milliardenhöhe. Am schlimmsten betroffen sind Rheinland-Pfalz (rund 65.000 Personen) und Nordrhein-Westfalen. Der Wiederaufbau dessen, was in einer Nacht zerstört worden ist, wird Jahre dauern. Dank der überwältigenden Spendenbereitschaft konnten wir bereits schnell und gezielt Hilfe bereitstellen – und werden Betroffenen auch langfristig zur Seite stehen können.

Das war passiert: Mitte Juli kam es in Teilen Deutschlands zu extremen Unwettern, ausgelöst durch das Tiefdruckgebiet Bernd. Bereits in der Nacht vom 13. auf den 14. Juli führte der Starkregen in der Stadt Hagen zu Überschwemmungen. Am 14. Juli und in der Nacht auf den 15. Juli traf das Hochwasser Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz und fluteten Städte und Dörfer. Auch in anderen Gebieten in Deutschland, etwa in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen, und in Teilen Belgiens, Frankreichs, Luxemburgs, der Niederlande und weiteren europäischen Ländern verursachte der Starkregen große Zerstörung.

Die Diakonie Katastrophenhilfe hat mit einem mehrstufigen Hilfsprogramm auf die Flutkatastrophe im Juli 2021 reagiert: Angeboten wurden und werden Finanzhilfen, psychische sowie soziale Hilfen. So konnten etwa die regionalen Diakonischen Werke nach der Flut innerhalb kürzester Zeit mit umfangreichen, teils unbürokratischen Soforthilfen starten. Nachhaltige Unterstützung für Betroffene gibt es weiterhin beim Wiederaufbau, aber auch psychische Beratungen und Seelsorge gehören zu den Angeboten in den Hochwasser-Regionen. Programme zum Stärken der sozialen Gemeinschaften vor Ort werden aktuell ausgebaut.

 

 

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  • Insgesamt haben wir 43,3 Millionen Euro an Spendengeldern eingenommen. Alle Beträge werden in der zentralen Datenbank Phoenix hinterlegt, um Missbrauch zu vermeiden.
  • Von den eingenommenen Spendengeldern haben wir insgesamt bereits 36,3 Millionen Euro verausgabt und für laufende wie weitere Maßnahmen bereitgestellt. Darin enthalten sind Sachmittel, finanzielle Hilfen und Kosten für die psychosoziale Begleitung und Beratung aller Betroffenen.
  • In der Grafik unter diesem Text haben wir die wichtigsten Projekte der Diakonie Katastrophenhilfe RWL zusammengefasst.
Wir halten Sie auf dem Laufenden
Nachrichten aus dem Projekt

In diesem Haus möchte niemand wohnen: Das Berliner Künstlerkollektivs „Rocco und seine Brüder“ errichtet ein Haus, das aus Trümmern der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal besteht. Warum die Künstler sich für dieses Projekt entschieden haben und wo Sie das Trümmerhaus besichtigen können.mehr...

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 24.08.2022
Diakonie Katastrophenhilfe

Kunstprojekt: „Ahrbnb“, das Haus aus Trümmern

In diesem Haus möchte niemand wohnen: Das Berliner Künstlerkollektivs „Rocco und seine Brüder“ errichtet ein Haus, das aus Trümmern der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal besteht. Warum die Künstler sich für dieses Projekt entschieden haben und wo Sie das Trümmerhaus besichtigen können.

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Vom 03.08.2022
Gruppe für VideodrehAnna Horneffer/Diakonie Katastrophenhilfe

Video: Mobile Teams helfen in allen Regionen

Auch ein Jahr nach der verhängnisvollen Flut sind die mobilen Fluthilfe-Teams der Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe vor Ort und unterstützen die Menschen. Sie beraten, trösten, helfen beim Stellen von Anträgen für den Wiederaufbau. In insgesamt elf Videos zeigen wir ihre Arbeit.

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  • 14.07.2022
    Diakonie Katastrophenhilfe

    „Die Menschen sind ein Jahr nach der Katastrophe nach wie vor sehr geschockt", erzählt Andrea Schnackertz vom mobilen Fluthilfe-Team. Im Video gibt sie Einblicke in ihre Arbeit vor Ort.“

  • 13.07.2022

    In unserer neu erschienenen Broschüre finden sich alle wichtigen Informationen zu Hilfsmaßnahmen, Berichte von Betroffenen, HelferInnen und ExpertInnen, sowie die wichtigsten Bilanzzahlen.

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  • 08.07.2022
    Hermann Bredehorst/Diakonie Katastrophenhilfe

    Wie geht es den Betroffenen der schwersten Unwetter-Katastrophe Deutschlands heute? Wie konnte die Diakonie Katastrophenhilfe bisher helfen? Diese und weitere Fragen besprechen wir live in unserer Online-Veranstaltung für Spenderinnen und Spender am 12. Juli 2022.

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  • 08.07.2022
    Kieninger, Lina

    „Es gibt Leute, die immer noch, auch ein Jahr danach, in so einer Art Schockstarre sind und nicht wissen, wo sie was beantragen können“, erklärt Markus Koch vom mobilen Fluthilfe-Team. Einblicke in die Arbeit vor Ort.

  • 08.07.2022
    Frank Schultze/Diakonie Katastrophenhilfe

    In Kall in der Eifel stand das Hochwasser meterhoch. Das Erdgeschoss der Gebäude der Stiftung Evangelisches Alten- und Pflegeheim (EvA) wurde zerstört, auch das kleine Apartment von Helga Wallraf. Für einige Monate zog sie deshalb zu ihrer Tochter. Nun ist sie zurück – während die Bauarbeiten noch in vollem Gange sind.

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  • 06.07.2022
    Diakonie Katastrophenhilfe

    Das mobile Fluthilfe-Team in Hagen gibt einen Einblick in die Arbeit mit Betroffenen und erklärt, warum auch ein Jahr nach der Flut die Hilfe so wichtig ist.

  • 27.06.2022
    Frank Schultze/Diakonie Katastrophenhilfe

    Als vor einem Jahr das Hochwasser in viele Gebiete von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz kam, verloren mehr als 180 Menschen ihr Leben. Der Schaden an Häusern und Infrastruktur geht in die Milliarden. Die Betroffenen erhalten Hilfe aus Spenden für die Diakonie Kastastrophenhilfe – auch heute noch.

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  • 19.05.2022
    Frank Schultze/Diakonie Katastrophenhilfe

    Auch zehn Monate nach der Flutkatastrophe sind viele Betroffene nicht ausreichend über Hilfsangebote informiert und wissen nicht, dass sie Hilfsgelder in Anspruch nehmen können. Deshalb hat unser mobiles Team gemeinsam mit weiteren Organisationen eine Beratungswoche in Stolberg organisiert und über verschiedene Möglichkeiten aufgeklärt.

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  • 04.01.2022
    Frank Schultze/Diakonie Katastrophenhilfe

    In den Überschwemmungsgebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen haben mobile Fluthelferteams ihre Arbeit aufgenommen. Die extra für diesen Zweck geschaffenen Stellen werden aus Spenden für die Diakonie Katastrophenhilfe finanziert - und sollen eine langfristige Begleitung der Überschwemmungsbetroffenen gewährleisten.

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  • 03.01.2022
    Frank Schultze/Diakonie Katastrophenhilfe

    Andrea Zöller erlebte Traumatisches in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021: Nur mit Not konnte sie sich zusammen mit ihrem Mann und Sohn zur Evakuierungsstelle im kleinen Ort Heimerzheim retten. Dieses Trauma zu verarbeiten, dabei unterstützt sie seit Wochen eine mobile Fluthelferin des Diakonischen Werks Bonn und Region, deren Stelle aus Spendengeldern für die Diakonie Katastrophenhilfe finanziert wird.

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  • 03.01.2022
    Frank Schultze/Diakonie Katastrophenhilfe

    In der Überschwemmungsnacht watet Hans-Jürgen Schmitz nur in Unterhose bekleidet zur Evakuierungsstelle in Heimerzheim. Danach beginnt der Wiederaufbau, aber die Rückkehr in die Normalität ist schwer. Die traumapädagogische Betreuung des diakonischen Fluthelferteams hilft ihm dabei. Finanziert werden die Stellen aus Spendengeldern für die Diakonie Katastrophenhilfe.

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  • 22.12.2021
    Frank Schultze/Diakonie Katastrophenhilfe

    Noch immer ist der Alltag in den Flutgebieten stark geprägt von den Ereignissen in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli. An vielen Orten gibt es spezielle Angebote zu Weihnachten, die sich an Betroffene richten. Auch Spendengelder fließen in diese Ideen - zum Beispiel in Heimerzheim oder Bad Neuenahr.

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  • 20.12.2021

    Die mobilen Fluthelferinnen und Fluthelfer des Diakonischen Werks Trier und Simmern-Tharbach haben ihr Hilfsangebot im Bitburger Land in Rheinland-Pfalz ausgebaut. Sie beraten Flutbetroffene direkt beim Ausfüllen der Anträge auf Hilfen und ermöglichen so finanzielle Unterstützung. Getragen wird das Angebot von Spendengeldern für die Diakonie Katastrophenhilfe.

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  • 17.12.2021
    Frank Schultze/Diakonie Katastrophenhilfe

    Eschweiler war stark von den Überschwemmungen betroffen. Seit Anfang November unterstützen mobile Helferteams die Betroffenen.

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  • 17.11.2021
    Frank Schultze/ Diakonie Katastrophenhilfe

    In Gottesdiensten haben Diakonie und evangelische Kirche mobile Hochwasserhilfe-Teams vorgestellt. Die Expertinnen und Experten sollen die Menschen in den Überschwemmungsgebieten in den kommenden Monaten begleiten und unterstützen.

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  • 16.11.2021

    Mit Spendenmitteln der Diakonie Katastrophenhilfe konnten sich Kinder, Jugendliche und Familien von der Überschwemmung eine kurze Auszeit gönnen: Zwei Ausflüge organisierte das mobile Helferteam für sie in Heimerzheim. Finanziert wurde das aus Spendenmitteln für die Diakonie Katastrophenhilfe.

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  • 13.10.2021
    Frank Schultze

    Die Überschwemmungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz haben hohe Schäden verursacht. Das Problem: Versicherungen zahlen dafür nicht unbedingt - es hängt davon ab, was exakt abgeschlossen wurde und was im Versicherungsvertrag steht.

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  • 12.10.2021
    Frank Schultze / Diakonie Katastrophenhilfe

    In Odendorf trat in der Flutnacht der Orbach massiv über die Ufer und zerstörte ganze Häuser. Aus Spendengeldern für die Diakonie Katastrophenhilfe wurden vor Ort bis heute etwa 70.000 Euro an Soforthilfe ausbezahlt. Ein Besuch vor Ort.

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  • 28.09.2021
    Frank Schultze/ Diakonie Katastrophenhilfe

    Es wird immer kälter und in vielen Wohnungen und Häusern in den Flutgebieten funktionieren die Heizungen noch nicht wieder. Die Diakonie Katastrophenhilfe verteilt daher mobile Heizgeräte.

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  • 24.09.2021
    Frank Schultze / Diakonie Katastrophenhilfe

    Bisher wurden rund 3,2 Millionen Euro als Soforthilfe ausgezahlt, davon fast 700.000 Euro in die sehr stark von dem Hochwasser betroffenen Gebiete rund um Bad Neuenahr. Die Gelder kommen aus Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe, welche die Diakonie Katastrophenhilfe eingenommen hat.

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  • 22.09.2021
    Hermann Bredehorst

    Michael Frischmuth ist unser Kontinentalverantwortlicher für Europa und hat bereits nach dem Hochwasser 2013 in Deutschland Betroffenen geholfen. Im Interview erklärt er, worauf es bei nachhaltiger Hilfe ankommt – und warum mobile Teams hierbei eine entscheidende Rolle einnehmen.

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  • 15.09.2021
    Frank Schultze / Diakonie Katastrophenhilfe

    In Swisttal hat mit Elke Feuser-Kohler die erste Vollzeitkraft in einem mobilen Einsatz-Team ihre Arbeit aufgenommen. Bezahlt wird ihre Stelle durch Spendengelder für die Diakonie Katastrophenhilfe. Ihre Aufgabe: die psychosoziale Begleitung von Betroffenen in den Flutgebieten.

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  • 10.09.2021
    Frank Schultze

    Zwei Monate nach der Katastrophe haben viele Haushalte mit Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern ihre Keller entschlammt und begonnen, ihre Grundmauern trocken zu legen. Dank der Soforthilfen, konnten viele Betroffene die erste Zeit nach der Katastrophe überstehen. In Kürze können Betroffene nun Haushaltsbeihilfen von bis zu 5.000 Euro beantragen. Außerdem haben wir 4.000 Heizkörper bestellt, die demnächst dezentral über die lokalen diakonischen Einrichtungen verteilt werden.

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  • 16.08.2021

    Die Lage in den von der Unwetterkatastrophe schwer geftroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ist dramatisch. Die Aufräum-und Sanierungsarbeiten werden Jahre dauern. Gemeinsam mit unserem Partner vor Ort, dem Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe, helfen wir bei der Soforthilfe und beim nachhaltigen Wiederaufbau.

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  • 11.08.2021
    Frank Schultze

    Zu Beginn der Woche war Dagmar Pruin, die Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe, im Katastrophengebiet, um sich einen persönlichen Eindruck von den immensen Schäden zu machen. Welche Herausforderungen auf die Region zukommen, wird durch einen eindrücklichen Fakt deutlich: Das Büro, das die Diakonie Katastrophenhilfe nach der Flutkatastrophe im Jahr 2013 in Magdeburg eröffnet hat, wurde erst Ende 2020 geschlossen. Sieben Jahre nach der Katastrophe.

     

     

  • 05.08.2021

    Anstehen für Bautrockner: Die Geräte wurden durch Spenden an die Diakonie Katastrophenhilfe finanziert. Ein ZDF-Team hat die Verteilung der Geräte gefilmt.

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  • 04.08.2021
    Bernhard Meinke

    Wie ist der Alltag in einer Region, die durch das Hochwasser stark zerstört wurde? Und auf was kommt es jetzt an? Unser Mitarbeiter Bernhard Meinke hat in seiner Heimat Bad Neuenahr hautnah erlebt, was eine solche Katastrophe mit sich bringt: das Furchtbare, aber auch, was in solchen Zeiten Zusammenhalt und Solidarität bedeuten.

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  • 29.07.2021

    Um die Soforthilfe für die Betroffenen zu koordinieren und die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe zu unterstützen, hat die Diakonie Katastrophenhilfe ihren Nothilfe-Koordinator Tommy Bouchiba ins Katastrophengebiet geschickt. Der Berater hat auf der ganzen Welt Erfahrung darin gesammelt, nach einem Erdbeben oder einem Tsunami die lokale Bevölkerung beim Wiederaufbau zu begleiten. Nun baut er Stützpunkte auf und fragt sich bereits, was aus der Katastrophe zu lernen ist.

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  • 28.07.2021

    Entscheidend für die Hilfe im Katastrophengebiet ist, dass die Unterstützung bei jenen ankommt, die sie am dringendsten benötigen – Eindrücke von einem Besuch vor Ort.

  • 23.07.2021
    Hermann Bredehorst

    Am Donnerstag hat eine Delegation von der Diakonie Deutschland, der Diakonie Katastrophenhilfe und des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe die vom Hochwasser schwer getroffene Gemeinde Kall in der Nordeifel besucht. Im Gepäck hatte sie von Spendengeldern finanzierte Trocknungsgeräte.

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  • 21.07.2021

    Dank der überwältigenden Spendenbereitschaft stellen die evangelische Kirche und die Diakonie in einem ersten Schritt vier Millionen Euro für die Betroffenen bereit. Mit dem Geld erhalten die Menschen Bargeldzahlungen, bei denen sie selbst entscheiden können, wofür sie diese verwenden wollen. Um den Kindern etwas Ablenkung zu verschaffen, sind außerdem Freizeitangebote und psychologische Betreuung geplant.

Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen

Bild von Carsten Obergfell

Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4722service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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