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Afrika

Hunger in Teilen Afrikas

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 22.06.2026
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In mehreren Ländern Ost- und Südafrikas, etwa Äthiopien, Somalia oder Mosambik, leiden viele Menschen an Hunger. In einigen Regionen benötigen immer mehr Menschen humanitäre Hilfe. Es sind mehrfache Katastrophen, die der Bevölkerung insbesondere im Osten und Süden des Kontinents das Leben erschweren: durch den Klimawandel verursachte Krisen und Naturkatastrophen wie Dürre, Überschwemmungen, Schwärme von Wüstenheuschrecken und saisonale Tropenstürme führen zu Vertreibungen und erhöhen den humanitären Bedarf. Doch trotz zahlreicher Herausforderungen entwickeln viele Gemeinden im Osten und Süden Afrikas innovative Lösungen, um Krisen zu begegnen und ihre Versorgung zu sichern. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen stärken wir lokale Kräfte. 

  • Die Nothilfe in Somalia umfasst unter anderem die Bereitstellung von Trinkwasser, die Ausstattung von Schulen mit Wassertanks, den Bau von Brunnen und den Einsatz von zwei Notfall-Trinkwasseraufbereitungsanlagen.
  • Die Hilfsmaßnahmen mit unseren Partnern im Südsudan umfassen unter anderem die Beschaffung und Verteilung von landwirtschaftlichen Geräten, Saatgut für den Soja- und Cassava-Anbau sowie Maniok-Stöcke. Neu gegründete Geflügelzuchtgruppen erhalten über 520 Hühner, zudem werden Bienenstöcke an Imkergruppen verteilt. Außerdem werden Schulungen in Agrarvorbereitung, Boden- und Wasserschutz oder Schädlingsbekämpfung und Geflügelzucht angeboten. 100 besonders bedürftige Haushalte werden im Rahmen des Projekts zudem mit Bargeldhilfen unterstützt. Insgesamt profitieren von dem Projekt 1.200 Personen, davon 720 Frauen und 480 Männer.
  • Gemeinsam mit unseren lokalen Partnern in Äthiopien verteilen wir unter anderem Lebensmittel an 5.260 Menschen, verbessern die Nahrungsmittelproduktion durch landwirtschaftliche Schulungen und bauen Latrinen um die Hygienebedingungen zu verbessern. Durch Cash-for-Work Programme erhalten zudem 150 Personen ein Einkommen, gleichzeitig werden so die Bewässerungssysteme verbessert. Insbesondere Frauen werden darin unterstützt, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Insgesamt profitieren in Äthiopien mehr als 28.500 Menschen von dem Projekt.
  • Unsere Hilfe in Kenia umfasst gezielte Trainings für 50 Gesundheitshelfer*innen in den Gemeinden, damit sie Mangelernährung bei Kleinkindern frühzeitig erkennen und wirksam behandeln können. Zusätzlich erhalten 489 Familien, besonders mit unterernährten Kindern unter 5 Jahren, drei Monate lang Bargeldhilfen von jeweils rund 83 US-Dollar zur Deckung ihrer wichtigsten Nahrungsmittelbedarfe. In Dialogveranstaltungen informieren wir über Prävention und gesunde Ernährung. Mobile Gesundheitsteams versorgen mangelernährte Kinder sowie schwangere und stillende Mütter direkt vor Ort in abgelegenen Gebieten und führen wichtige Screenings durch. Darüber hinaus werden Gemeindegruppen gegründet und geschult, damit sie selbstständig lokale Hilfsprojekte im Bereich Ernährung und Hygiene mit kleinen Förderungen umsetzen können. Insgesamt profitieren 4.550 Menschen in der Provinz Wajir im Nordosten Kenias von diesen Maßnahmen – in Zusammenarbeit mit unserer lokalen Partnerorganisation RACIDA.
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Carsten Obergfell

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+49 30 65211-4722service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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