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Wenn das Wasser Häuser wegreißt

Wenn das Wasser Häuser wegreißt

Überschwemmungen richten große Schäden an und bringen überall auf der Welt Millionen Menschen in Not. Sie brauchen schnell Hilfe, damit nicht noch schwere Krankheiten ausbrechen.

Gründe für Überschwemmungen

Überschwemmungen haben viele Ursachen und kommen entsprechend häufig vor. Flüsse können über die Ufer treten, besonders starker Regen kann zu direkten Überflutungen führen, und das Meer kann durch Sturmfluten und Tsunamis großräumig Küstengebiete überschwemmen. Flutkatastrophen sind wie Erdbeben besonders gefährliche Naturkatastrophen für Menschen. Sie können fast überall auftreten, richten enorme Schäden an und töten oft viele Menschen.

Flutkatastrophen treffen Millionen Menschen

Im indischen Kerala zum Beispiel führten außergewöhnlich starke Monsunregen im August 2018 zu den schlimmsten Überschwemmungen seit 100 Jahren. 400 Menschen starben, mehrere Zehntausend waren tagelang von den Wassermassen eingeschlossen, fast eine Million mussten ihr Zuhause verlassen. Die Menschen benötigten dringend Trinkwasser, Lebensmittel, Decken und Planen, um sich regendichte Notunterkünfte zu bauen. Hygiene-Artikel und Medikamente waren ebenfalls wichtig, um den Ausbruch von Krankheiten wie Cholera zu vermeiden.

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So helfen wir bei Überschwemmungen

  • Wir versorgen die Betroffenen mit wichtigen Hilfsgütern wie Decken, Planen, Nahrung und Trinkwasser, entweder durch Verteilung oder über Geldtransfer.
  • Wir verteilen Tabletten zur Entkeimung von Wasser und Hygiene-Artikel und versorgen die Menschen mit Moskitonetzen, weil sich Malaria-Mücken nach Überschwemmungen massenhaft vermehren.
  • Wir unterstützen die Gemeinden nach der Überschwemmung mit Saatgut, Pflanzmaterial und Werkzeug, damit sie schnell wieder ihre Felder bestellen können.
  • Wir helfen beim Wiederaufbau zerstörter Häuser und der Infrastruktur, wobei wir darauf achten, dass sie in Zukunft den Fluten besser standhalten.
  • Wir betreiben zudem Katastrophenvorsorge mit den betroffenen Gemeinden, erstellen Notfall-Pläne und bauen Frühwarnsysteme auf.

Nach Überschwemmungen ist Hygiene besonders wichtig, damit keine Krankheiten ausbrechen.

Michael Frischmuth
Kontinentalleiter Asien der Diakonie Katastrophenhilfe

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Hunger in Afrika

Millionen Menschen in Afrika leiden Hunger. Immer mehr Menschen benötigen humanitäre Hilfe. Es sind mehrfache Katastrophen, die der Bevölkerung insbesondere im Osten und Süden des Kontinents das Leben erschweren: durch den Klimawandel verursachte Krisen und Naturkatastrophen wie Dürre, Überschwemmungen, Schwärme von Wüstenheuschrecken und saisonale Tropenstürme führen zu Vertreibungen und erhöhen den humanitären Bedarf. Hinzu kommen regionale gewalttätige Konflikte. Aber auch ferne Konflikte zeigen dramatische Auswirkungen: Durch den Wegfall der Weizen-Exporte aus der Ukraine und Russland steigen die Lebensmittel- und Energiepreise seit Anfang 2022 für die ohnehin schon notleidende Bevölkerung dramatisch an.

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Unterstützung nach dem Hochwasser

Bei einer der schwersten Unwetter-Katastrophen in der Geschichte Deutschlands sind Ende Juli 2021 mehr als 180 Menschen ums Leben gekommen. Die Wassermassen verursachten Sachschäden in Milliardenhöhe. Am schlimmsten betroffen sind Rheinland-Pfalz (rund 65.000 Personen) und Nordrhein-Westfalen. Der Wiederaufbau dessen, was in einer Nacht zerstört worden ist, wird Jahre dauern. Dank der überwältigenden Spendenbereitschaft konnten wir bereits schnell und gezielt Hilfe bereitstellen – und werden Betroffenen auch langfristig zur Seite stehen können.

Wir tun noch viel mehr.

Material zum Mitnehmen

Broschüre zur Fluthilfe: Ein Jahr nach der Flut

Bei der Flutkatastrophe Mitte Juli 2021 starben nach derzeitigem Stand mehr als 180 Menschen alleine in Deutschland. Die Wassermassen verursachten zudem Sachschäden in Milliardenhöhe. In dieser Broschüre finden Sie Infos zu Projekten, Berichte von Betroffenen und Fakten zur Jahrhundertflut.

Download (PDF)

Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen

Bild von Carsten Obergfell

Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4722service@diakonie-katastrophenhilfe.de