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Nach dem Erdbeben weiterleben

Nach dem Erdbeben weiterleben

Jeden Tag bebt die Erde hunderte Male, meist unmerklich. Kommt es aber zu einem schweren Erdbeben, können mit einem Schlag hunderttausende Menschen sterben und Millionen ihr Heim verlieren. Nur schnelle Hilfe schützt die Überlebenden vor weiterem Leid.

Erdbeben sind besonders gefährlich

Erdbeben gehören zu den schlimmsten Naturkatastrophen, sowohl was die Opferzahlen betrifft als auch die wirtschaftlichen Schäden. Die stärksten Beben ereignen sich entlang der pazifischen Küsten, doch auch die Türkei, Italien und andere Länder erleben immer wieder schwere Katastrophen, weil die Erde bebt.

Wie verheerend sich Erdbeben auswirken, hängt neben Stärke und Dauer davon ab, wie viele Menschen in der betroffenen Region leben, wie hoch die Häuser sind und wie erdbebensicher sie gebaut wurden. Hinzu kommen Folgekatastrophen wie Erdrutsche, Schlammlawinen und bei Seebeben Tsunamis, die zusätzlich Menschen töten oder obdachlos machen.

 

Millionen Obdachlose stehen vor dem Nichts

Bei dem schweren Erdbeben in Haiti 2010 starben schätzungsweise 320.000 Menschen und knapp zwei Millionen wurden obdachlos. Um das große Leid der Angehörigen und Obdachlosen schnell zu lindern, müssen die Hilfsaktionen sofort anlaufen. Viele Menschen sind verletzt oder traumatisiert, haben nichts zu essen, keine Sanitäranlagen und vor allem keine schützende Unterkunft für sich und ihre Familien. Sofortige Hilfe verhindert auch den Ausbruch von Seuchen, Plünderungen und Unruhen, die das Leid der Menschen noch vergrößern würden.

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So helfen wir bei Erdbeben

Unsere Hilfe nach Erbeben sorgt dafür, dass die Menschen beim nächsten besser vorbereitet und geschützt sind.

Martin Keßler
Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe

Projekte zum Thema

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Hilfe nach Erdbeben und Tsunami auf Sulawesi

Am Abend des 28. September 2018 wurde die indonesische Insel Sulawesi von mehreren Erdstößen erschüttert. Der stärkste hatte einen Wert von 7,4 auf der Richterskala. Auf die Beben folgte ein Tsunami, der Straßen überflutete und Häuser wegriss. Mehr als 2.000 Menschen starben in den Trümmern, mehrere tausend wurden verletzt. Wir waren rasch zur Stelle, um zu helfen.

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Soforthilfe und Wiederaufbau nach den schweren Erdbeben

Nepal zählt zu den Ländern in Asien, die einem hohen Risiko für Naturkatastrophen ausgesetzt sind. Erdbeben, Erdrutsche und Überschwemmungen sind eine ständige Bedrohung für die Region. Im Frühjahr 2015 haben Millionen Nepalesen durch zwei schwere Erdbeben alles verloren. Wir haben sofort geholfen und unterstützen seitdem den Wiederaufbau.

Wir tun noch viel mehr.

Material zum Mitnehmen

Soforthilfe bei Erdbeben

Schwere Erdbeben dauern oft nur Sekunden, doch sie richten enorme Schäden an. Diese Broschüre gibt einen Einblick in die Hilfseinsätze der Diakonie Katastrophenhilfe nach Erdbeben und zeigt, wie wichtig neben der Soforthilfe die Vorbereitung auf das nächste Beben ist.

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Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen

Bild von Carsten Obergfell

Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de