Nach dem Erdbeben weiterleben

Nach dem Erdbeben weiterleben

Jeden Tag bebt die Erde hunderte Male, meist unmerklich. Kommt es aber zu einem schweren Erdbeben, können mit einem Schlag hunderttausende Menschen sterben und Millionen ihr Heim verlieren. Nur schnelle Hilfe schützt die Überlebenden vor weiterem Leid.

Erdbeben sind besonders gefährlich

Erdbeben gehören zu den schlimmsten Naturkatastrophen, sowohl was die Opferzahlen betrifft als auch die wirtschaftlichen Schäden. Die stärksten Beben ereignen sich entlang der pazifischen Küsten, doch auch die Türkei, Italien und andere Länder erleben immer wieder schwere Katastrophen, weil die Erde bebt.

Wie verheerend sich Erdbeben auswirken, hängt neben Stärke und Dauer davon ab, wie viele Menschen in der betroffenen Region leben, wie hoch die Häuser sind und wie erdbebensicher sie gebaut wurden. Hinzu kommen Folgekatastrophen wie Erdrutsche, Schlammlawinen und bei Seebeben Tsunamis, die zusätzlich Menschen töten oder obdachlos machen.

 

Millionen Obdachlose stehen vor dem Nichts

Bei dem schweren Erdbeben in Haiti 2010 starben schätzungsweise 320.000 Menschen und knapp zwei Millionen wurden obdachlos. Um das große Leid der Angehörigen und Obdachlosen schnell zu lindern, müssen die Hilfsaktionen sofort anlaufen. Viele Menschen sind verletzt oder traumatisiert, haben nichts zu essen, keine Sanitäranlagen und vor allem keine schützende Unterkunft für sich und ihre Familien. Sofortige Hilfe verhindert auch den Ausbruch von Seuchen, Plünderungen und Unruhen, die das Leid der Menschen noch vergrößern würden.

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So helfen wir bei Erdbeben

Unsere Hilfe nach Erbeben sorgt dafür, dass die Menschen beim nächsten besser vorbereitet und geschützt sind.

Martin Keßler
Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe

Projekte zum Thema

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Hilfe nach dem Beben

Am 16. April 2016 hat ein Erdbeben der Stärke 7,8 auf der Richterskala große Teile von Ecuadors Küste schwer getroffen. Es war das schwerste Erdbeben seit 70 Jahre. Dabei sind rund 660 Menschen getötet und fast 28.000 Menschen teils schwer verletzt worden. Das Beben hat einen Großteil der Infrastruktur in weiten Teilen des Landes zerstört, die Strom- und Wasserversorgung ist zusammengebrochen, ebenso das Kommunikationsnetz. Wir konnten vor Ort in verschiedenen Bereichen Hilfe leisten.

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Hilfe nach Tsunami auf Sulawesi

Am Abend des 28. September 2018 wurde die indonesische Insel Sulawesi von mehreren Erdbeben erschüttert. Das stärkste hatte einen Wert von 7,4 auf der Richterskala. Auf die Beben folgte ein Tsunami, der binnen kürzester Zeit Straßen überflutete und Häuser wegriss. Erst nach Wochen ist das Ausmaß der Katastrophe sichtbar geworden: Mehr als 2.100 Menschen starben in den Trümmern, Tausende wurden verletzt. Wir waren rasch zur Stelle, um zu helfen.

Wir tun noch viel mehr.

Material zum Mitnehmen

Soforthilfe bei Erdbeben

Schwere Erdbeben dauern oft nur Sekunden, doch sie richten enorme Schäden an. Diese Broschüre gibt einen Einblick in die Hilfseinsätze der Diakonie Katastrophenhilfe nach Erdbeben und zeigt, wie wichtig neben der Soforthilfe die Vorbereitung auf das nächste Beben ist.

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Elisabeth Grün

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de