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Soforthilfe beendet schnell die Not

Wenn das Wohnhaus weggespült wurde und das ganze Viertel unter Wasser steht, brauchen die Menschen sofort Hilfe, damit die Katastrophe nicht noch schlimmer wird. Dank unseres weltweiten Netzwerks aus Helfern sind wir schnell vor Ort.

Soforthilfe ist lebenswichtig

Nach Katastrophen wie Überschwemmungen oder Erdbeben sind Partnerorganisationen der Diakonie Katastrophenhilfe oft innerhalb weniger Stunden vor Ort. Wir versorgen die Menschen sofort mit Trinkwasser, Lebensmitteln und medizinischem Material, stellen ihnen Notunterkünfte bereit und verteilen Decken, Werkzeuge und andere wichtige Hilfsgüter. Soforthilfe zielt darauf ab, die größte Not unmittelbar zu lindern. So verhindern wir noch mehr Tote und Verletzte, und die Menschen gewinnen schnell wieder Zuversicht.

Im Video kurz erklärt:
Wie Soforthilfe wirkt

Notlage beenden und Lebensgrundlagen schaffen

Nach den schweren Erdbeben im Grenzgebiet zwischen Syrien und der Türkei sind im Februar 2023 mindestens 56.000 Menschen ums Leben gekommen. Wir haben gemeinsam mit unseren lokalen Partnern sechs Monate lang Soforthilfe geleistet und z.B. Hygienesets verteilt. Kinder-Notfall-Sets und Winter-Pakete zählen ebenfalls dazu. 

Auch nach verheerenden Überschwemmungen in Südostasien 2017 haben wir zum Beispiel mit unserem langjährigen Partner United Missions to Nepal mehr als 20.000 Betroffene schnell unterstützen können. Sie bekamen Trinkwasser, Nahrungsmittelpakete, Baumaterial für Notunterkünfte und Hygiene-Artikel.

Wir sammeln in solchen Fällen systematisch Informationen und stimmen uns mit anderen Hilfsorganisationen und den Vereinten Nationen ab. Dadurch können wir den genauen Bedarf feststellen und gezielt helfen. Oberste Priorität hat fast immer die Versorgung mit sauberem Trinkwasser. Das ist wichtig, um dem Ausbruch von Seuchen wie Cholera vorzubeugen. Deswegen verteilen wir auch oft Seife, Handtücher, Waschpulver und Desinfektionsmittel. Wir bauen außerdem so schnell wie möglich Latrinen und reparieren oder verbessern die vorhandenen sanitären Anlagen, womit die Soforthilfe fließend in den Wiederaufbau übergeht.

Projekte zum Thema

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Nothilfe für Erdbebenopfer

Die Türkei beherbergt weiterhin mehr als 4,2 Millionen Menschen aus anderen Ländern. Rund 3,1 Millionen von ihnen sind Geflüchtete und Asylsuchende, vor allem aus Syrien, dem Irak, Afghanistan und der Ukraine. Die Erdbeben vom Februar 2023 haben den Schutzbedarf weiter erhöht – besonders in Hatay, Adıyaman und Kahramanmaraş.

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Die vergessene Krise

Hitze, Dürre und Vertreibung durch Krieg: Den Menschen in den Camps für Vertriebene in Banadir fehlt es am Notwendigsten für das tägliche Leben. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation haben wir zuletzt im September 2018 ein weiteres Hilfsprojekt gestartet.

Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen

Bild von Carsten Obergfell

Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4722service@diakonie-katastrophenhilfe.de