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Trinkwasser, Abwasser und Hygiene

Wo es an Trinkwasser mangelt, leidet oft auch die Hygiene, und ein falscher Umgang mit Abwasser kann sogar das wenige Trinkwasser verseuchen. Deshalb kümmern wir uns im Katastrophenfall gleich um alle drei Bereiche.

Hilfe sinnvoll kombinieren

Wenn es um Trinkwasser, Sanitär-Anlagen und Hygiene geht, hat sich bei Hilfsorganisationen die Erkenntnis durchgesetzt, die drei Bereiche zusammen anzupacken. Denn wenn einer der drei vernachlässigt wird, macht das die Fortschritte in den anderen Bereichen oft zunichte. Umgekehrt ist die positive Wirkung enorm, wenn man sich gleich um alle drei kümmert. Daher fasst man Wasser, Sanitär-Bereich und Hygiene auch sprachlich zusammen im Kürzel WASH.

Ziel der WASH-Projekte ist es, Trinkwasser bereitzustellen, Abwasser zu entsorgen und die Hygiene zu verbessern. So verringern wir die Kindersterblichkeit erheblich und verhindern auch zahlreiche Krankheiten, die eine große wirtschaftliche Belastung für die Familien und das jeweilige Land wären. Somit stärkt WASH die ökonomische Entwicklung und verringert Armut.

Trinkwasserschutz verhindert Seuchen

Nach Naturkatastrophen fassen wir Quellen wieder ein, bohren Brunnen, bauen Wassertanks und verlegen Trinkwasserleitungen. Wenn es besonders schnell gehen muss, etwa nach einem Tsunami oder um Menschen auf der Flucht zu helfen, schicken wir auch Tanklaster. Bei extremen Dürren wie der in Ostafrika seit 2016 sind sie oft die einzige Möglichkeit, die Menschen mit Trinkwasser zu versorgen. Wir legen außerdem Latrinen und Sickergruben an und begleiten alle Projekte mit intensiven Aufklärungs-Kampagnen für mehr Hygiene. Damit schützt WASH die Gesundheit der Betroffenen und leistet bereits grundlegende Arbeit für den Wiederaufbau.

Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen

Bild von Carsten Obergfell

Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4722service@diakonie-katastrophenhilfe.de