Die Sturmschäden schnell beheben

Die Sturmschäden schnell beheben

Stürme sind gefährlich, besonders in den Tropen. Sie decken Häuser ab, werfen Autos um und verursachen Überschwemmungen durch Sturmfluten und Starkregen. Gute Vorbereitung und schnelle Hilfe grenzen die Schäden am besten ein.

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Mosambik: Nothilfe nach Wirbelsturm

Mit schweren Regenfällen und Windgeschwindigkeiten zwischen 170 und 190 Kilometern pro Stunde traf Zyklon Idai am 14. März 2019 an der Ostküste Mosambiks auf Land. Vor allem die Hafenstadt Beira wurde schwer getroffen, eine halbe Million Menschen hatte keinen Strom. Die ganzen Auswirkungen des Tropensturms der Kategorie 4 wurden erst einige Tage später deutlich, da die Kommunikationswege vielerorts unterbrochen waren.

Tropische Wirbelstürme sind verheerend

Vor allem in den Tropen entwickeln Stürme enorme Zerstörungskraft. Tropische Wirbelstürme wie Taifune, Hurrikans und Zyklone verwüsten ganze Landstriche und machen Millionen Menschen obdachlos. Sie zerstören Häuser und Straßen, vernichten Ernten und lassen die Versorgungssysteme zusammenbrechen. Besonders betroffen sind die Küstenregionen der Karibik und Südostasiens, die Philippinen zum Beispiel erleben rund 20 Taifune pro Jahr.

Nach solchen Stürmen herrscht oft Chaos, viele Menschen sterben und die Überlebenden stehen vor dem Nichts. Hinzu kommen Folgekatastrophen wie Sturmfluten, Küstenerosion, Erdrutsche, Sturzfluten und Überschwemmungen, die zusätzlichen Schaden anrichten und die Not der Menschen noch vergrößern.

Millionen Menschen brauchen Hilfe

Im September 2018 traf der Taifun Mangkhut den Nordosten der Philippinen mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Stundenkilometern und brachte immense Regenmassen mit, die Erdrutsche und Schlammlawinen verursachten. Mehr als 70 Menschen kamen bei der Katastrophe ums Leben, weit über 200.000 Häuser wurden schwer beschädigt oder ganz zerstört, ebenso Straßen und andere Infrastruktur. Insgesamt waren mehr als drei Millionen Menschen betroffen und brauchten unmittelbar Hilfe.

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So helfen wir bei Stürmen

  • Da Stürme sich ankündigen, sind wir und unsere Partnerorganisationen vor Ort in der Regel gutvorbereitet. Wir decken uns rechtzeitig mit den notwendigen Gütern ein und erstellen Hilfspläne, um auch entlegene Regionen schnell zu erreichen.
  • Dann verteilen wir zuerst Nahrungsmittel-Pakete, Hygiene-Artikel, Schlafmatten, Decken und Planen, um die größte Not zu lindern.
  • Im zweiten Schritt verteilen wir Baumaterial und Saatgut, damit die Menschen sich wieder eine Lebensgrundlage schaffen können.
  • Anschließend beginnen wir mit dem Wiederaufbau von Häusern, Brunnen und Latrinen und schulen die Betroffenen in Katastrophenvorsorge, damit sie für den nächsten Sturm besser gerüstet sind.

Stürme nehmen den Menschen oft alles. Gemeinsam mit unseren Partnern lindern wir die schlimmste Not.

Thomas Beckmann
Pressereferent der Diakonie Katastrophenhilfe

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Haiti gilt als ärmstes Land Lateinamerikas – und liegt direkt auf dem Weg der Hurrikane. Die Wirbelstürme bilden sich vor Westafrika und ziehen dann über den Atlantik in die Karibik. Im Oktober 2016 führte Hurrikan Matthew zu verheerender Zerstörung im Südwesten der Insel. Mehr als zwei Millionen Menschen haben ihre Lebensgrundlage verloren. Von den Schäden hat sich die Bevölkerung vielerorts noch nicht erholt. 

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Zerstörungen durch Hurrikan Irma in der Karibik

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Wir tun noch viel mehr.

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Elisabeth Grün

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