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Türkei und Syrien

Nothilfe für Erdbebenopfer

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 23.03.2026
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Bei einem schweren Erdbeben im Grenzgebiet zwischen Syrien und der Türkei sind im Februar 2023 mindestens 56.000 Menschen ums Leben gekommen, zahlreiche weitere wurden verletzt. Schwere Überschwemmungen forderten kurz darauf erneut Todesopfer. Das Ausmaß der Zerstörung ist enorm. Unsere Partner sind vor Ort und leisten weiterhin Nothilfe.

Mehrere schwere Erdbeben haben in den frühen Morgenstunden am Montag, 6. Februar 2023 die Türkei und Syrien erschüttert. Mehr als 56.000 Menschen sind tot, Hunderttausende verletzt, zehntausende Gebäude zerstört. Nachbeben schürten Ängste und forderten weitere Opfer. Unsere Partner sind vor Ort und leisten Nothilfe.

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  • Um das Bewusstsein für psychische Gesundheit und geschlechterspezifische Gewalt zu erhöhen, bietet unser Partner in der Türkei Schutzinformationen an. In Aufklärungsveranstaltungen in städischen und ländlichen Gebieten werden Psychoedukationssitzungen angeboten und die Rolle der Frau gestärkt. Die am stärksten gefährdeten Flüchtlinge erhalten Zugang zu spezialisierten Schutzdiensten. Dies beinhaltet Unterstützung durch Fallmanagement für Flüchtlinge, die Gewalt, Missbrauch und Vernachlässigung ausgesetzt sind.
  • Familien erhalten die wirtschaftliche Kapazität, grundlegende Bedürfnisse zu decken. Dazu gehört die Bereitstellung von dreimaliger Bargeldhilfe für 700 der am stärksten gefährdeten Flüchtlingshaushalte in Adiyaman, mit einem Überweisungswert von 8.360 TRY pro Monat.
  • In Syrien unterstützten wir in den ersten sechs Monaten vom Erbeben betroffene Kinder und deren Familien mit direkter Nothilfe. Dazu zählten Gegenständen des täglichen Bedarfs und Mahlzeiten im Großraum Aleppo. Kinder-Notfall-Sets und Hygiene-Sets für Frauen halfen dabei, die Hygiene-Situation zu verbessern und Winterhilfe-Pakete schützen vor Kälte. In der zweiten Projektphase wird Wohnraum repariert, sodass 150 Familien wieder in einer sicheren Unterkunft leben können. Obdachlose Familien erhalten Mietzuschüsse
  • Einzelne Hilfsmaßnahmen des Projekts werden von der EU finanziell unterstützt.
Wir halten Sie auf dem Laufenden

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 23.03.2026
Kerem Uzel

Workshops für Männer: Gewaltprävention und Rechtsfragen im Fokus

Im Rahmen des Projekts finden regelmäßige Informationsveranstaltungen und Sitzungen zu Themen wie geschlechtsspezifische Gewalt, rechtlicher Schutz und psychosoziales Wohlbefinden statt. Dabei geht es unter anderem um Flüchtlingsrechte, Prävention von Kinderheirat, Formen von Gewalt, häusliche Rollenbilder und Verantwortlichkeiten. Auch die Gender-Studies-Reihe, die aus einem fünfteiligen Modul besteht, ist Teil davon. Hier werden Themen wie Arbeitsteilung in der Familie, Frauenrechte, positives Elternsein, Formen von Gewalt sowie Rechte im Zusammenhang mit Gewalt behandelt. In der vierten Sitzung lag der Schwerpunkt stärker auf den Rechten, die Teilnehmende im Zusammenhang mit nicht versicherten und unsicheren Arbeitsverhältnissen haben. Bei diesen Treffen unterstützte auch eine Rechtsberaterin, die Fragen beantwortete.

Vom 06.02.2026
Kerem Uzel

Drei Jahre nach verheerenden Erdbeben: Hilfe läuft weiter

Drei Jahre nach den Erdbeben stehen viele Menschen weiterhin vor großen Herausforderungen. Mithilfe der Förderung der Europäischen Union wir gemeinsam mit unserer Partnerorganisation Hayata Destek/Support to Life weiterhin besonders betroffene Gemeinschaften, unter anderem in Kahramanmaraş. Im Fokus stehen der Zugang zu Rechten, psychosoziale Unterstützung sowie die Stärkung von Resilienz – insbesondere für Kinder und Jugendliche. Gemeinsam unterstützen wir Menschen dort, wo Hilfe weiter notwendig ist.

Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen

Bild von Carsten Obergfell

Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4722service@diakonie-katastrophenhilfe.de

Material zum Mitnehmen