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Naher Osten

Menschen im Nahen Osten brauchen humanitäre Hilfe

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 27.02.2026
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Die entsetzlichen Terror-Angriffe der Hamas auf die israelische Bevölkerung am 7. Oktober 2023 haben unsagbares Leid nach sich gezogen. In Israel, Gaza und den palästinensischen Gebieten kamen tausende Menschen ums Leben. Die humanitäre Lage ist dramatisch. Medizinische Produkte und Medikamente sind ebenso knapp wie sauberes Wasser und Lebensmittel. 

Am 14. Oktober wurden nach zwei Jahren Geiselhalft 20 noch lebende Geiseln endlich freigelassen. Die Hoffnung steigt, dass der Krieg nun beendet wird. Wir stehen den Betroffenen in ihrer Not zur Seite und helfen gemäß den humanitären Prinzipien neutral und einzig nach dem Maß der Not – sei es in den palästinensischen Gebieten oder in Israel. Zusammen mit lokalen Partnern leisten wir Hilfe dort, wo sie am dringendsten benötigt wird.
 

  • Ziel des Projekts ist es, notleidenden vertriebenen Menschen in Gaza Zugang zu Lebensmitteln, sauberem Trinkwasser, Hygieneartikeln und Schutz vor der Kälte zu ermöglichen. 500 notleidende Familien erhalten über einen Zeitraum von zwei Monaten warme Mahlzeiten, weitere 1.300 Familien Lebensmittelpakete. Tausende Menschen werden mit sauberem Trinkwasser versorgt. Jede Familie erhält eine zudem Gemüselieferung.
  • Im weiteren Fokus des Projekts stehen psychosoziale Hilfen und Schutzmaßnahmen. 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Partnerorganisation werden zu psychosozialen Ersthelfern ausgebildet und im Fallmanagement geschult. Für 600 Kinder und Jugendliche werden sogenannte Child Friendly Spaces, kinderfreundliche Räume, geschaffen. Kinder mit akutem Bedarf können dort psychosozial und kindgerecht betreut werden.
  • Mit den ersten Hilfsgüterverteilungen Ende Oktober 2024 versorgten unsere Partner vor Ort 1.700 Familien, die in Notunterkünften der Vereinten Nationen leben. Es wurden Trinkwasser, Säfte und getrocknete Früchte wie Datteln verteilt. Nahrungsmittel sind auf lokalen Märkten kaum noch vorhanden. Gemeinsam mit unserem lokalen Partner verteilten wir an mehr als 2.000 Babys und Kleinkinder Säuglingsmilch. Die 6.048 Dosen wurden in Nicht-UN-Unterkünften verteilt.
  • Da das Gesundheitssystem in Teilen Israels überlastet ist, unterstützen wir auch in Israel ein Projekt für einkommensschwache oder vertriebene Familien. Im Mittelpunkt steht die mentale Gesundheit, um Trauma und Depressionen aufgrund der aktuellen Lage zu behandeln. In Israel sind rund 200.000 Menschen aus der Grenzregion zum Libanon und Gaza vertrieben.
Wir halten Sie auf dem Laufenden
Nachrichten aus dem Projekt
Lebenswichtige Versorgung mit Lebensmitteln und Trinkwasser Vom 12.02.2026

Nach massiver Zerstörung von Infrastruktur ist nahezu die gesamte Bevölkerung des Gazastreifens auf humanitäre Hilfe angewiesen. Ziel unserer Projekte ist es, vertriebene Familien kurzfristig zu versorgen und zugleich erste Schritte zur Stabilisierung der Lebensgrundlagen zu ermöglichen. Dazu zählen neben psychosozialen Hilfen und Schutzmaßnahmen auch die lebensnotwendige Bereitstellung von warmen Mahlzeiten, Lebensmittelpaketen und Bargeldhilfen. 500 notleidende Familien werden zwei Monate lang mit nährstoffreichen, warmen Mahlzeiten versorgt. Weitere 1300 Familien erhalten Pakete mit haltbaren Lebensmitteln und frischem Gemüse. Zudem werden Tausende Haushalte mit sauberem Trinkwasser versorgt.

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 12.02.2026

Lebenswichtige Versorgung mit Lebensmitteln und Trinkwasser

Nach massiver Zerstörung von Infrastruktur ist nahezu die gesamte Bevölkerung des Gazastreifens auf humanitäre Hilfe angewiesen. Ziel unserer Projekte ist es, vertriebene Familien kurzfristig zu versorgen und zugleich erste Schritte zur Stabilisierung der Lebensgrundlagen zu ermöglichen. Dazu zählen neben psychosozialen Hilfen und Schutzmaßnahmen auch die lebensnotwendige Bereitstellung von warmen Mahlzeiten, Lebensmittelpaketen und Bargeldhilfen. 500 notleidende Familien werden zwei Monate lang mit nährstoffreichen, warmen Mahlzeiten versorgt. Weitere 1300 Familien erhalten Pakete mit haltbaren Lebensmitteln und frischem Gemüse. Zudem werden Tausende Haushalte mit sauberem Trinkwasser versorgt.

Vom 14.10.2025

Öffnung von Grenzübergängen und schnelle Hilfe nach Ende der Kämpfe nötig

Mit der schrittweisen Umsetzung des US-Friedensplans steigt die Hoffnung auf ein Ende der anhaltenden Not innerhalb Gazas. Der Küstenstreifen liegt weitgehend in Trümmern und viel zu wenig Hilfsgüter haben die Menschen in den vergangenen Monaten erreicht. „Ich bin erleichtert, dass die israelischen Geiseln über den Verhandlungsweg endlich freigelassen wurden. Nun sind weitere Schritte nötig. Die Öffnung der Grenzübergänge muss schnell erfolgen. Nur das kann die Einfuhr von ausreichenden humanitären Hilfsgütern gewährleisten, die dringend benötigt werden“, sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe. „Ich bin zuversichtlich, dass die Kämpfe nun dauerhaft enden und damit unsere Partnerorganisationen unter sicheren Bedingungen helfen können.“ Die Diakonie Katastrophenhilfe stellt der Partnerorgaisation PAEEP in den kommenden Wochen 840.000 Euro zur Verfügung, um insbesondere psychosoziale Hilfe anzubieten.

Material zum Mitnehmen

Projektinformation: Unsere Nothilfe im Nahost-Konflikt

Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Hilfsmaßnahmen in einem Dokument zusammengefasst.

Download (PDF)

 

 

Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen

Bild von Carsten Obergfell

Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4722service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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