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Kolumbien

Für ein menschenwürdiges Leben

Nothilfe
Letzte Aktualisierung:
 28.10.2019
Eine Frau geht zwischen Wellblechhütten auf Kolumbien entlang.

Mehr als 50 Jahre Bürgerkrieg haben Kolumbien gezeichnet, und das Friedensabkommen von 2016 hat die Gewalt nicht beendet. Vor allem Kinder und Jugendliche leiden unter den Folgen und laufen zudem Gefahr, von bewaffneten Gruppen rekrutiert zu werden. Deshalb bleiben wir weiter vor Ort und helfen den Millionen Betroffenen.

Die FARC-Rebellen haben sich nach dem Friedensabkommen offiziell zurückgezogen und ihre Waffen niedergelegt. An ihrer Stelle kämpfen nun jedoch andere bewaffnete Akteure um territoriale und wirtschaftliche Macht.

Wegen der anhaltenden Kämpfe trauen sich viele Vertriebene nicht, in ihre Heimatgemeinden zurückzukehren. Doch dort, wo sie leben, fehlt es ihnen an sanitären Anlagen, ausreichender Nahrung, Bildung und psychosozialer Unterstützung.

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  • Wir arbeiten zusammen mit unserem lokalen Partner COSUDE für einen besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen und informieren Lehrer, Eltern und Schüler über bestehende Schutzprogramme.

  • Wir schaffen für 11.900 Menschen in der Region Córdoba Zugang zu sauberem Trinkwasser und funktionierenden Sanitär-Anlagen.

  • Wir bieten in den Regionen Meta und Guaviare zusammen mit unserem lokalen Partner Tierra de Paz psychosoziale Betreuung an für Familien, die Gewalt erfahren haben oder gefährdet sind.

  • Wir organisieren Workshops zum Selbstschutz für mehr als 3.000 Personen, darunter Lehrerinnen und Lehrer, Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene.

Wir halten Sie auf dem Laufenden
Nachrichten aus dem Projekt
Weiter aktiv für den Schutz der Menschen Vom 27.05.2019

Unser aktuelles Projekt zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und Familien in Kolumbien läuft noch bis mindestens Februar 2020. Wir bleiben, bis sich die Sicherheit für die Betroffenen vor Ort verbessert.

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 27.05.2019
Federico Rios/Diakonie Katastrophenhilfe

Weiter aktiv für den Schutz der Menschen

Unser aktuelles Projekt zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und Familien in Kolumbien läuft noch bis mindestens Februar 2020. Wir bleiben, bis sich die Sicherheit für die Betroffenen vor Ort verbessert.

Vom 06.03.2019

Ernährung sicherstellen

Auch Umwelteinflüsse haben negativen Einfluss auf die junge Bevölkerung Kolumbiens. Da Überschwemmungen und Dürren immer wieder die Ernährungslage verschlechtern und Trinkwasser verschmutzen, prüfen wir Möglichkeiten das zu verhindern.

  • 23.07.2018

    Bildung ist eine Investition in die Zukunft. Deshalb bieten wir in unseren kolumbianischen Projektregionen Meta und Guaviare pädagogische Maßnahmen wie Motivations- und Orientierungsgespräche an. So sollen Jugendliche im Bildungssystem gehalten werden statt sich Rebellen anzuschließen.

  • 15.12.2017

    Vertriebene Familien in Kolumbien sind bis heute auf der Flucht vor gewalttätigen Rebellen-Gruppen. Wir helfen ihnen bei Behördengängen und der Suche nach ärztlicher Behandlung.

  • 15.02.2017

    Minderjährige brauchen Schutz vor Übergriffen. In den ländlichen Gemeinden Tierralta und Puerto Libertador im Nordwesten Kolumbiens bieten wir Hilfe an und klären Lehrer über geeignete Schutzmaßnahmen auf.

Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen

Bild von Carsten Obergfell

Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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