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Kolumbien

Für ein menschenwürdiges Leben

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 03.12.2021
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Mehr als 50 Jahre Bürgerkrieg haben Kolumbien gezeichnet, und das Friedensabkommen von 2016 hat die Gewalt nicht beendet. Vor allem Kinder und Jugendliche leiden unter den Folgen und laufen zudem Gefahr, von bewaffneten Gruppen rekrutiert zu werden. Deshalb bleiben wir weiter vor Ort und helfen  Betroffenen.

Die Zahl der von dem Konflikt betroffenen Menschen ist seit 2016 kontinuierlich angestiegen. Bewaffnete nichtstaatliche Akteure versuchen, das von der FARC hinterlassene ökonomische, soziale und politische Vakuum zu füllen. Diese Versuche führen zu Gewalt gegen die Zivilbevölkerung, zwischen den Gruppen und mit den staatlichen Sicherheitskräften. Immer wieder kommt es auch zu neuen Vertreibungen (fast 60.000 Menschen 2021) und gezielten Tötungen besonders von lokalen Vertreterinnen und Vertretern des öffentlichen Lebens. Durch die Vertreibungen fehlen den Menschen sichere Unterkünfte, ausreichend Nahrungsmittel und der Zugang zu sauberem Wasser.

Die Corona-Pandemie und damit verbundene Ausgangsbeschränkungen verstärken diese Situation für die ärmere Bevölkerung in den Konfliktgebieten zusätzlich. Hinzu kommt: In Kolumbien suchen außerdem etwa 1,7 Millionen Flüchtlinge aus Venezuela Schutz.

 

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  • Wir helfen von Gewalt betroffenen Menschen Zugang zu Bildung, psychosozialer Unterstützung und Schutz vor lebensgefährlichen Minen zu ermöglichen.

  • Wir sanieren gemeinsam mit unserem Partner vor Ort Schulräume, damit Kinder und Jugendliche Nachhilfe erhalten, um Lernrückstände aufzuholen und sich wieder in die Schule eingliedern zu können. Lehrer, Eltern und Schüler nehmen an Workshops zur Krisenbewältigung teil.

  • Wir verbessern die Lebenssituation von venezolanischen Flüchtlingen und bedürftigen Einheimischen, zu denen auch indigene Bevölkerungsgruppen gehören. Notleidende unterstützen wir mit Bargeldhilfen und dem Zugang zur medizinischen Grundversorgung. Familien erhalten Rechtsberatung, zudem werden gefährdete Frauen zu sexualisierter Gewalt aufgeklärt

Wir halten Sie auf dem Laufenden
Nachrichten aus dem Projekt

Übergriffe durch bewaffnete Gruppen, Vertreibungen sowie Drogenhandel prägen das Leben vieler Menschen in Kolumbien: Das Land ist gleichzeitig von mehreren Krisen betroffen. Und oftmals haben darunter insbesondere Frauen zu leiden. Gemeinsam mit unserem Partner bieten wir ihnen psychosoziale Unterstützung an.mehr...

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 02.12.2021
Jorge Calle/Diakonie Katastrophenhilfe

Psychoziale Unterstützung für Frauen

Übergriffe durch bewaffnete Gruppen, Vertreibungen sowie Drogenhandel prägen das Leben vieler Menschen in Kolumbien: Das Land ist gleichzeitig von mehreren Krisen betroffen. Und oftmals haben darunter insbesondere Frauen zu leiden. Gemeinsam mit unserem Partner bieten wir ihnen psychosoziale Unterstützung an.

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Vom 02.07.2021

Nachhilfe gegen die Not

In Kolumbien unterstützen mehrere Hilfsprojekte Menschen, sich vor Landminen zu schützen, und Kinder und Jugendliche finden wieder Anschluss an die Schule.

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  • 29.04.2020| Corona
    Diakonie Katastrophenhilfe

    Die verarmte indigene Bevölkerung in der kolumbianischen Provinz Cauca kann sich nur durch eine Abriegelung ihrer Gemeinden vor dem Corona-Virus schützen. Eine gesundheitliche Versorgung gibt es dort kaum. Gemeinsam mit unseren Partnern unterstützen wir die Gemeindemitglieder mit Lebensmitteln, Seife und Desinfektionsmittel.

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  • 23.03.2020| Corona
    Diakonie Katastrophenhilfe

    Unsere Partnerorganisation Tierra de Paz musste aufgrund der Coronavirus-Pandemie die Kindertageszentren im kolumbianischen Cali schließen. Doch unsere Hilfe läuft trotzdem weiter: Um die Kinder weiterhin mit Essen zu versorgen werden jetzt Lebensmittel-Pakete verteilt. Ein Paket reicht für 15 Tage, pro Tag sind 1.500 Kalorien pro Kind berechnet. Damit die Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden können, werden die Eltern zur Abholung in verschiedene Zeitfenster eingeteilt. So kann das auf Aufeinandertreffen mehrerer Personen verhindert werden.

     

  • 27.05.2019
    Federico Rios/Diakonie Katastrophenhilfe

    Unser aktuelles Projekt zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und Familien in Kolumbien läuft noch bis mindestens Februar 2020. Wir bleiben, bis sich die Sicherheit für die Betroffenen vor Ort verbessert.

  • 06.03.2019

    Auch Umwelteinflüsse haben negativen Einfluss auf die junge Bevölkerung Kolumbiens. Da Überschwemmungen und Dürren immer wieder die Ernährungslage verschlechtern und Trinkwasser verschmutzen, prüfen wir Möglichkeiten das zu verhindern.

  • 23.07.2018

    Bildung ist eine Investition in die Zukunft. Deshalb bieten wir in unseren kolumbianischen Projektregionen Meta und Guaviare pädagogische Maßnahmen wie Motivations- und Orientierungsgespräche an. So sollen Jugendliche im Bildungssystem gehalten werden statt sich Rebellen anzuschließen.

  • 15.12.2017

    Vertriebene Familien in Kolumbien sind bis heute auf der Flucht vor gewalttätigen Rebellen-Gruppen. Wir helfen ihnen bei Behördengängen und der Suche nach ärztlicher Behandlung.

  • 15.02.2017

    Minderjährige brauchen Schutz vor Übergriffen. In den ländlichen Gemeinden Tierralta und Puerto Libertador im Nordwesten Kolumbiens bieten wir Hilfe an und klären Lehrer über geeignete Schutzmaßnahmen auf.

Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen

Bild von Carsten Obergfell

Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4722service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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