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Südsudan

Ernährung sichern trotz Bürgerkrieg

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 16.10.2023
Nahrungsmittelverteilung von angereicheter Nahrung (CSB) an den Schulen im südsudanesischen Projektgebiet Cueibet County.

Bewaffnete Konflikte um Macht und Ressourcen erschütterten den Südsudan von 2013 bis 2018. Der Bürgerkrieg wurde durch einen fragilen Frieden abgelöst und die Zerstörungen sind noch lange nicht behoben. Wir unterstützen bedürftige Menschen vor allem dabei, ihre Ernährung sicherzustellen.

Auslöser für die massive Nahrungsmittelkrise im Land waren die andauernden Konflikte. Bauern konnten ihre Felder nicht bestellen, weil es zu gefährlich war oder sie von ihren Höfen fliehen mussten. Der Bürgerkrieg hat knapp vier Millionen Menschen vertrieben, bei einer Gesamtbevölkerung von 13 Millionen. Zusammen mit der hohen Inflation haben sich Grundnahrungsmittel wie Mais, Sorghum und Bohnen stark verteuert und sind für viele Menschen unerschwinglich geworden.

Hinzu kommt, dass die Infrastruktur kaum entwickelt ist, insbesondere die Kommunikationstechnologie. Das Straßennetz ist unzureichend und schlecht instand gehalten, weshalb 60 Prozent des Landes während der Regenzeit auf dem Landweg nicht erreichbar sind. Diese Bedingungen machen es humanitären Helfern schwer, Zugang zu den bedürftigsten Teilen der Bevölkerung zu bekommen.

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  • Wir leisten zusammen mit unserer Partnerorganisation Vétérinaires Sans Frontières einen Beitrag zur Ernährungssicherung der Menschen in Cueibet im Landesinneren des Südsudan.

  • 15.000 Kinder an 47 Schulen erhalten eine Schulspeisung. Die Mahlzeiten bestehen aus einer nahrhaften Mischung aus Mais- und Sojamehl, angereichert mit Zucker, Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Mikronährstoffen.

  • Wir erweitern die Anbauflächen, um die Nahrungsmittelproduktion zu erhöhen, und vermitteln in Schulen gezielt Wissen, um die Ernährungssicherheit dauerhaft zu verbessern.

  • Unser Projekt wird auch mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit finanziert.

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Nachrichten aus dem Projekt
3:46 Minuten
Video: Hilfe gegen Hungersnot im Südsudan Vom 17.02.2023 Hunger Afrika

Mit Schulessen gegen Mangelernährung und Hunger: 15.000 Kinder an mehr als 45 Schulen erhalten eine Schulspeisung. Die Mahlzeiten bestehen aus einer nahrhaften Mischung aus Mais- und Sojamehl, angereichert mit Zucker, Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Mikronährstoffen. Dagmar Pruin, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe, war vor Ort und hat sich das Projekt genauer angeschaut.

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Vom 17.02.2023

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Mit Schulessen gegen Mangelernährung und Hunger: 15.000 Kinder an mehr als 45 Schulen erhalten eine Schulspeisung. Die Mahlzeiten bestehen aus einer nahrhaften Mischung aus Mais- und Sojamehl, angereichert mit Zucker, Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Mikronährstoffen. Dagmar Pruin, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe, war vor Ort und hat sich das Projekt genauer angeschaut.

Vom 19.01.2023

Helfende vor Ort benötigend dringend mehr Schutz

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Carsten Obergfell

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+49 30 65211-4722service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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