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Weltweit

Coronavirus breitet sich aus

Katastrophenvorsorge Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 07.05.2020
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Der neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich weltweit immer stärker aus. Mittlerweile sind mehrere tausend Menschen an dem Virus gestorben. Immer mehr Länder versuchen, die Ausbreitung zu verlangsam. Allgemeine Einreiseverbote und Vorsichtsmaßnahmen wirken sich auch auf die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe aus. Die gesamte Entwicklung bereitet uns aus humanitärer Sicht große Sorgen.

So sind beispielsweise Menschen in Flüchtlingscamps großen Risiken ausgesetzt, da die hygienischen Bedingungen ohnehin schon schlecht sind und die medizinische Versorgung unzureichend ist. Wir sind im engen Austausch mit unseren Partnerorganisationen und stehen für weitere Hilfe bereit.

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  • Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen verbessern wir weltweit Hygienebedingungen für Menschen in Not. Dazu bauen wir Latrinen und Handwaschstellen.

  • Wir verteilen dringend benötigte Hygieneartikel. Hierzu zählen zum Beispiel Seife, Handtücher und Desinfektionsmittel. Um gezielt helfen zu können ermitteln wir vorher die konkreten Bedarfe.

  • Mit unseren Partnern führen wir gemeinsam Aufklärungskampagnen durch. Dadurch zeigen wir zum Beispiel, wie richtiges Händewaschen vor ansteckenden Krankheiten schützen kann.

Wir halten Sie auf dem Laufenden
Nachrichten aus dem Projekt
Covid-19-Fälle in weltgrößtem Flüchtlingscamp Vom 17.05.2020 Corona

Die Folgen könnten fatal sein. In Kutupalong, dem größten Flüchtlingscamp der Welt, wurden erste Covid-19-Fälle gemeldet. In dem eng besiedelten Camp ist es kaum möglich, Sicherheitsabstände einzuhalten. Auch hygienische Maßnahmen sind kaum möglich. Die sanitären Anlagen sind nicht ausreichend, zahlreiche Familien teilen sich eine Toilette. Gemeinsam mit unserem Partner sind wir seit Jahren vor Ort aktiv, verbessern die Wasserversorgung und bauen Latrinen.

 

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 17.05.2020
EMTIAZ AHMED DULU

Covid-19-Fälle in weltgrößtem Flüchtlingscamp

Die Folgen könnten fatal sein. In Kutupalong, dem größten Flüchtlingscamp der Welt, wurden erste Covid-19-Fälle gemeldet. In dem eng besiedelten Camp ist es kaum möglich, Sicherheitsabstände einzuhalten. Auch hygienische Maßnahmen sind kaum möglich. Die sanitären Anlagen sind nicht ausreichend, zahlreiche Familien teilen sich eine Toilette. Gemeinsam mit unserem Partner sind wir seit Jahren vor Ort aktiv, verbessern die Wasserversorgung und bauen Latrinen.

 

Vom 15.05.2020

Video: Ausbreitung des Coronavirus verhindern

  • 14.05.2020

    Das weltweite kirchliche Hilfsnetzwerk ACT Alliance hat als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie eine Soforthilfe in 14 Ländern gestartet. Als Mitglied des Netzwerkes haben auch wir rund 185.000 Euro für diese Hilfe bereitgestellt. So kann zum Beispiel der kubanische Kirchenrat (CIC) Schutz-Sets für das Gesundheitspersonal von zwei Isolationszentren bereit stellen, 880 Personen werden mit Hygiene-Sets versorgt, Nahrungsmittel werden an 140 Patienten in einem Isolationszentrum verteilt und es wird psychosoziale Unterstützung für 2.000 Menschen gewährt.

  • 07.05.2020

    Betrifft die Corona-Pandemie jeden Menschen, wie gefährlich ist der Virus und wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen? Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation informieren wir die Bevölkerung im Süd-Kivu in der DR Kongo mittels eines Radiospots.

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  • 30.04.2020
    Diakonie Katastrophenhilfe

    Ein auf Hygienefragen spezialisiertes Team unserer Partnerorganisation FNGA besucht hunderte Familien in abgelegenen Gebieten Haitis. Das Team schult und unterstützt beim Bau von einfachen Handwaschanlagen und verteilt Hygiene-Kits. In Zusammenarbeit mit lokalen Schneiderinnen wurden Masken genäht, die jetzt an die Bevölkerung verteilt werden können. Jede Familie erhält fünf Schutzmasken.

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  • 29.04.2020
    Diakonie Katastrophenhilfe

    Die verarmte indigene Bevölkerung in der kolumbianischen Provinz Cauca kann sich nur durch eine Abriegelung ihrer Gemeinden vor dem Corona-Virus schützen. Eine gesundheitliche Versorgung gibt es dort kaum. Gemeinsam mit unseren Partnern unterstützen wir die Gemeindemitglieder mit Lebensmitteln, Seife und Desinfektionsmittel.

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  • 29.04.2020
    Diakonie Katastrophenhilfe

    Unsere Partnerorganisation unterstützt die Bevölkerung Haitis beim Bau von Tippy Taps. Diese einfachen Handwaschstellen können mit wenig Material gebaut werden und helfen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Dank eines Holzpedals muss beim Händewaschen nur die Seife berührt werden.

  • 28.04.2020
    CASA / Diakonie Katastrophenhilfe

    Um Tagelöhner und Wanderarbeiter in Indien während der Corona-Pandemie zu unterstützen, verteilen wir gemeinsam mit unserer indischen Partnerorganisation warme Mahlzeiten. Zudem verteilen wir Infoblätter und Schutzmaterial.

  • 27.04.2020

    Ein diakonisches Seniorenprojekt in Polen unterstützen wir gemeinsam mit dem Diakonischen Werk Württemberg drei Monate lang mit Nahrungsmittelhilfen für 70 Senioren. 35 besonders gefährdete Senioren bekommen zusätzlich Schutzmaterialien und Medikamente.

  • 23.04.2020

    Die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen: In Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk Württemberg statten wir ökumenische Sozialeinrichtungen in Rumänien mit Mundschutz, Seife und Flächendesfinfektionsmitteln aus. Zudem werden bedürftige Mütter mit Reis, Konserven und Milchpulver für Säuglinge unterstützt.

     

  • 22.04.2020
    Diakonie Katastrophenhilfe

    Gemeinsam mit unserem Partner informieren wir die Bevölkerung mehrerer Dörfer in Niger mittels Radiosendungen über Covid-19. Zudem bekommen 300 Haushalte Desinfektionsmittel und Seife und werden im Bau von Tippy Tap-Handwaschanlagen gefördert. Für ein Tippy Tap wird nicht viel benötigt und es reduziert das Ansteckungsrisiko.

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  • 21.04.2020

    Gemeinsam mit dem Diakonischen Werk Württemberg unterstützen wir in Georgien ein Altenheim im Kampf gegen den Coronavirus. Es wird ein Fahrdienst für die Mitarbeitenden eingerichtet, damit auch Patienten in häuslicher Pflege erreicht werden können. Zudem beliefern wir das Heim mit Desinfektionsmittel, Schulzbekleidung und Medikamenten.

  • 20.04.2020
    Diakonie Katastrophenhilfe

    Um eine Ausbreitung der Corona-Pandemie in der DR Kongo zu verhindern, haben wir gemeinsam mit unserer Partnerorganisation RACOJ Mitarbeitende der Gesundheitsstation im Nord-Kivu mit Schutzmaterialien ausgestattet. Hier bekommen Sie einige Eindrücke von vor Ort.

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  • 16.04.2020
    Christoph Püschner / Diakonie Katastrophenhilfe

    Unermüdlich suchte unsere Partnerorganisation in den letzten Wochen nach einer Lösung. Wie kann den größtenteils obdachlosen Flüchtlingen trotz der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Schließung des Tageszentrums in Thessaloniki geholfen werden? Dank freiwilliger Helfer können jetzt modifizierte Hilfsleistungen angeboten werden.

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  • 15.04.2020

    Zwar gibt es zum jetzigen Zeitpunkt erst wenige bestätigte Fälle in Syrien, jedoch wird eine wesentlich höhere Dunkelziffer befürchtet. Besonders gefährdet sind binnenvertriebene Familien. Sie wären einem Ausbruch der Infektionskrankheit nahezu schutzlos ausgeliefert. Um dies zu verhindern integrieren wir Präventionsmaßnahmen in unsere Projektaktivitäten. Dazu erstellen wir Infomaterialien in den lokalen Sprachen, stellen Desinfektionsmittel bei Verteilungen bereit und achten auf die Einhaltung des nötigen Abstands zwischen den Menschen. Außerdem legen wir bei der Rehabilitierung von Wohneinheiten einen Schwerpunkt auf funktionierende Wasser- und Sanitäreinrichtungen.

  • 06.04.2020
    Gleicher, Josephine

    Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen informieren wir die Menschen in der DR Kongo mithilfe eines TV-Spots über den Coronavirus und wie sie sich vor einer Ansteckung schützen können.

  • 31.03.2020
    Christoph Püschner/Diakonie Katastrophenhilfe

    Seit knapp zwei Jahren kämpft die Demokratische Republik Kongo gegen die Ebola-Epidemie. Tritt bis Mitte April 2020 kein neuer Fall auf, kann der Ausbruch offiziell als beendet erklärt werden. Doch jetzt gefährdet der neuartige Coronavirus die Menschen in der DR Kongo, erste Fälle wurden bereits bestätigt. Wir sind seit Jahren im Land aktiv und leisten Nothilfe. Guido Krauss, Leiter des Projektbüros in Goma, berichtet im Interview über die aktuelle Situation vor Ort.

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  • 30.03.2020
    Diakonie katastrophenhilfe

    Mithilfe von Radio-Spots informieren wir indigene Gemeinden in Guatemala über den Coronavirus. Die Spots werden nicht nur in Spanisch, sondern auch in vier lokalen indigenen Sprachen ausgestrahlt. So können wir insgesamt mehr als 114.000 Menschen erreichen - auch jene, die in abgelegenen Gebieten des Landes wohnen. Zudem verteilen wir mit unseren Partnern vor Ort 75 große Hygienekits an Komitees, Gruppen und Mitarbeitende aus dem Gesundheitsdienst. Sie können die Kits, mit denen knapp 1.900 Menschen versorgt werden können, dort verteilen, wo sie am dringendsten benötigt werden. Jedes Kit enthält Seife, einen Mundschutz, antibakterielles und antivirales Handgel sowie Einmalhandtücher.

  • 30.03.2020
    Diakonie Katastrophenhilfe

    Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen informieren wir die Bevölkerung in der DR Kongo über den Coronavirus und wie sie sich vor einer Ansteckung schützen können. Mithilfe von Radio- und TV-Spots, Plakaten und den sozialen Medien vermitteln wir den Menschen, wie wichtig Hygiene und Prävention sind. Zudem haben wir drei Gesundheitsstationen mit Schutzkleidung, Handschuhen, Desinfektionsmittel und weiteren Materialien ausgestattet.

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  • 27.03.2020
    Diakonie Katastrophenhilfe / CASA

    Gemeinsam mit unseren Partnern informieren wir die indische Bevölkerung über den Coronavirus. Dazu werden Flugblätter, Plakate und Banner in der Landessprache verteilt und aufgehängt. Zudem zeigen unsere Partner, wie man sich am effektivsten die Hände wäscht, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Wir verteilen Seife an Kinder und erklären, warum es momentan so wichtig ist, Abstand zu anderen Menschen zu halten.

  • 26.03.2020
    Diakonie Katastrophenhilfe

    Die Wasserversorgung in Haiti ist katastrophal. Vor allem in ländlichen und abgelegenen Gebieten haben die Menschen kaum Zugang zu Wasser. Dadurch können sie sich auch nicht durch regelmäßiges Händewaschen vor dem Coronavirus schützen. Gemeinsam mit unserem Partner stellen wir den Familien in der Gemeinde Baudin Wassertanks neben ihre Häuser, die jeweils 1.500 Liter fassen. Jetzt sind die Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt und können sich besser vor dem Virus schützen.

  • 23.03.2020
    Diakonie Katastrophenhilfe

    Unsere Partnerorganisation Tierra de Paz musste aufgrund der Coronavirus-Pandemie die Kindertageszentren im kolumbianischen Cali schließen. Doch unsere Hilfe läuft trotzdem weiter: Um die Kinder weiterhin mit Essen zu versorgen werden jetzt Lebensmittel-Pakete verteilt. Ein Paket reicht für 15 Tage, pro Tag sind 1.500 Kalorien pro Kind berechnet. Damit die Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden können, werden die Eltern zur Abholung in verschiedene Zeitfenster eingeteilt. So kann das auf Aufeinandertreffen mehrerer Personen verhindert werden.

     

  • 23.03.2020
    Diakonie Katastrophenhilfe / YEU

    Gemeinsam mit unseren Partnern in Indonesien setzen wir alles daran, die Verbreitung des neuartigen Coronavirus zu verlangsamen und die medizinische Ausrüstung vor Ort zu verbessern. So führen wir Aufklärungstraining zu COVID-19 durch, statten Kirchen mit Desinfektionsmaterialien aus und unterstützen die Beschaffung eines Beatmungsgerätes für ein durch unsere Partnerorganisation betriebenes Krankenhaus.

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  • 20.03.2020

    Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe, sieht durch die Verbreitung des Coronavirus eine große Gefahr für die zahlreichen Flüchtlingscamps: „Die Situation von vielen Millionen Flüchtlingen wird sich durch die Pandemie weiter zuspitzen. Die Camps, etwa in Idlib oder auf Lesbos, sind völlig überfüllt, es gibt dort weder ausreichend sauberes Wasser noch eine nennenswerte Gesundheitsversorgung. Die Menschen können aufgrund der Enge schlicht keine zwei Meter Abstand halten und sich regelmäßig die Hände waschen.“

  • 20.03.2020

    Nachdem Indonesien vor allem 2018 immer wieder von schweren Naturkatastrophen getroffen wurde, helfen wir den Menschen gemeinsam mit unserer Partnerorganisation YEU beim Wiederaufbau. Jetzt müssen wir aber gemeinsam auf die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus reagieren und bereiten Hilfe bei der Eindämmung vor. Auch Indonesien hat bereits Tote zu beklagen, die dem Virus zum Opfer gefallen sind. Seit heute besteht auch ein Einreisestopp für Menschen, die in den vergangenen zwei Wochen in Deutschland und anderen betroffenen Ländern waren. Wir stehen in engem Austausch mit unseren Partnern und planen die gemeinsame Hilfe.

  • 19.03.2020
    Christoph Pueschner / Diakonie Katastrophenhilfe

    „Es fiel uns sehr schwer, das Zentrum zu schließen, aber aufgrund der behördlichen Anweisungen gab es keine andere Möglichkeit.“ Elias Anagnostopoulos ist Projektmanager im Alkyone Tageszentrum für Flüchtlinge in Thessaloniki, Griechenland. Seit 2017 wird das Zentrum von der Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt. Flüchtlinge und Migranten erhalten dort Hilfe bei der Registrierung und an fünf Tagen pro Woche Frühstück und ein warmes Mittagessen. Im Interview berichtet Anagnostopoulos über die Auswirkungen des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2.

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  • 16.03.2020
    Siegfried Modola

    Die Demokratische Republik Kongo steht kurz davor, den seit Sommer 2018 anhaltenden Ebola-Ausbruch als beendet zu erklären. Jetzt wurden die ersten Coronavirus-Fälle gemeldet. Wir sind weiterhin mit unseren Partnerorganisationen vor Ort aktiv, errichten Wasserstellen zum Händewaschen und klären über wichtige Hygienemaßnahmen auf.

    Händewaschen kann Leben retten!

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Carsten Obergfell

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+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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