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Jahresrückblick 2019

Die Diakonie Katastrophenhilfe war im Jahr 2019 mit vielen Projekten zur Katastrophenvorsorge und zur Soforthilfe weltweit im Einsatz. Einige der Themen, Regionen und Länder, in denen wir mit unseren Partnern Unterstützung geboten haben, stellen wir Ihnen hier anschaulich vor.

Das Jahr in Bildern

Passionszeit: Junge Menschen in der Tschadsee-Region

Zur alljährlichen Passionszeit stand in diesem Jahr die schwierige Lebenssituation junger Menschen in der Tschadsee-Region im Fokus. Wir machten mit Gebeten und Fastenopfer auf jene Menschen aufmerksam, die unter den Auswirkungen von Naturkatastrophen und Gewaltkonflikten leiden.

Zyklon Idai trifft auf Land

Mit schweren Regenfällen und Windgeschwindigkeiten von 190 Kilometern pro Stunde traf Zyklon Idai am 14. März 2019 auf die Ostküste Mosambiks. Vor allem die Hafenstadt Beira wurde schwer getroffen. Wir haben ca. 1,6 Millionen Euro bereitgestellt, weil schnelle Hilfe Leben rettet. Durch die langjährige Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort konnten wir direkt handeln und versorgen die Menschen kontinuierlich mit Lebensmitteln, Saatgut und Hygieneartikeln.

37. Evangelischer Kirchentag

Im Frühsommer stand wieder ein besonderes Großereignis an: Über 121.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen auf dem Kirchentag in Dortmund zum Beten, Singen und politischen Debattieren zusammen. Die Diakonie Katastrophenhilfe präsentierte sich zum Austausch mit den Besuchern mit einem Stand der Messe im Markt in den Westfalenhallen sowie auf dem Reinoldi-Kirchplatz.

Vergessene Katastrophen im Fokus

Mit der Aktion Vergessene Katastrophen rücken Caritas international und die Diakonie Katastrophenhilfe jedes Jahr Krisen und Katastrophen in den Vordergrund, die wenig bis gar keine Beachtung in der Öffentlichkeit und den Medien finden. In 2019 blickten wir auf Syrien.



Jemen: Engagement gegen Hunger und Krankheiten

Eine humanitäre Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes, unter der vor allem Kinder leiden: Der Konflikt im Jemen zerriss das Land weiter von innen. Mindestens 24 Millionen Menschen benötigten von Anfang bis Ende des Jahres 2019 dringend humanitäre Hilfe – das entsprach rund 80 Prozent der Bevölkerung.

Hilfe im Syrien-Konflikt

Der Krieg in Syrien und die gewaltsamen Auseinandersetzungen haben seit 2011 unvorstellbares Leid ausgelöst. Millionen Menschen waren und sind innerhalb Syriens auf Humanitäre Hilfe angewiesen. Im Irak, Jordanien, Libanon und der Türkei suchen Betroffene Schutz. Vera-Magdalena Voss, Leiterin des Syrien-Büros der Diakonie Katastrophenhilfe hat Ende des Jahres ein ZDF-Fernsehtam in Homs begleitet. Es machte sich ein Bild zur Wohnraumsituation vor Ort.

Ostafrika: Nothilfe gegen die Flut

In Folge heftiger Regenfälle sahen sich im Winter 2019 in weiten Teilen Ostafrikas hunderttausende Menschen dazu gezwungen, in sichere Gebiete zu fliehen. In der Summe waren mehr als 2,5 Millionen Menschen von den Auswirkungen betroffen. Besonders litten Somalia, Südsudan, Kenia und Äthiopien unter den Fluten.