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Jahresrückblick 2025

Die Diakonie Katastrophenhilfe war im aktuellen Jahr 2025 mit vielen Projekten zur Soforthilfe und zur Katastrophenvorsorge weltweit im Einsatz. Hier stellen wir Ihnen gute Beispiele für unsere Arbeit in diesem Jahr vor.

Das Jahr in Bildern

Nothilfe für Betroffene des Ukraine-Kriegs

Seit dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine im Februar 2022 mussten Millionen Menschen aus ihrer Heimat fliehen. Wir stehen auch 2025 mit unseren lokalen Partnern an der Seite der Betroffenen, in der Ukraine ebenso wie in den Nachbarländern und in Deutschland. Zu den Hilfsmaßnahmen zählen Evakuierungen gefährlicher Gebiete, die Ausstattung von Schutzräumen und die psychosoziale Betreuung von Kindern.

Verteilung von Essenspaketen an 349 Haushalte, die von dem Konflikt betroffen sind (2 Pakete pro Haushalt für mind. Einen Monat) mit Grundnahrungsmittel und Frischwaren wie Gemüse, Obst und Zitrusfrüchten, Bohnen, Linsen und wenn möglich Fleisch enthalten. Zudem erhalten 300 Familien täglich frisches Brot (ca. 2 kg), das von lokalen Bäckereien hergestellt wurde und 50l frisches Trinkwasser.Partner: Palestine Association for Education and Environmental Protection (PAEEP)Projekt: K-PSE-2023-4038

Krieg in Gaza

Im Gaza-Streifen herrscht weiter Krieg, obwohl schon so gut wie alles in Trümmern liegt. Die Not der Palästinenser ist groß, wir stehen den Betroffenen auch 2025 zur Seite. Gemeinsam mit lokalen Partnern leisten wir Hilfe, wo sie am dringendsten benötigt wird. Wir verteilen zum Beispiel Lebensmittel und erzeugen Aufmerksamkeit für das Leid der Menschen. Im März war Martin Keßler vor Ort, der Präsident der Diakonie Katastrophenhilfe, und hat sich ein Bild der katastrophalen Lage gemacht.

Erdbeben in Myanmar

Mehr als sechs Millionen Menschen waren auf humanitäre Hilfe angewiesen nach dem schweren Erdbeben in Myanmar, viele waren obdachlos. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat gemeinsam mit Partnerorganisationen schnell reagiert, den dringendsten Bedarf ermittelt, Betroffene mit Bargeldhilfen unterstütz und vielen Haushalten wichtige Hilfsgüter zur Verfügung gestellt. Das hat den Menschen geholfen und ihnen wieder Hoffnung gegeben.

Die Katastrophenbeauftragten der DKH beim Netzwerktreffen

Katastrophen-Vorsorge in Deutschland

Im Mai kamen erstmals die neuen Katastrophenbeauftragten aus ganz Deutschland persönlich zusammen. Ziel des Treffens war der Aufbau eines bundesweiten Netzwerks, um auf die zunehmende Gefahr durch Naturkatastrophen – wie bei der Ahrtalflut oder den Hochwassern in Süddeutschland – besser vorbereitet zu sein.

Ein Vater mit seinem Sohn im Dorf Khan Jouz. Im Hintergrund die ausgebrannte Ruine seines von der al-Nusra-Front zerstoertes Wohnhaus.

Vertriebenen in Syrien helfen

Der Bürgerkrieg in Syrien hat etwa 14 Millionen Menschen vertrieben, die auch nach dem Sturz von Baschar al-Assad humanitäre Hilfe brauchen. Wir sind mit unseren lokalen Partnern vor Ort und unterstützen Menschen in Not in Syrien und den Nachbarländern.

Bilanzpressekonferenz: Unsere Hilfe in Zahlen

Am 7. August haben wir auf der jährlichen Bilanzpressekonferenz wichtige Informationen zu unserer Arbeit des vergangenen Jahres vorgestellt. Eine detaillierte Auflistung der Einnahmen und Ausgaben sowie einen Einblick in einzelne Projekte sind im Jahresbericht der Diakonie Katastrophenhilfe zu finden.

Mitarbeitende einer Hilfsorganisation begutachten Schäden eines Erdbebens

Schweres Erdbeben in Afghanistan

Ein Beben der Stärke 6 hat im September mindestens 2.000 Menschen getötet, viele weitere verletzt und vertrieben. Wir haben Soforthilfe bereitgestellt und unsere Partnerorganisation aus Pakistan ist vor Ort, um den Menschen zu helfen.