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Jahresrückblick 2021

Die Diakonie Katastrophenhilfe war im Jahr 2021 mit vielen Projekten zur Soforthilfe und zur Katastrophenvorsorge weltweit im Einsatz. Hier stellen wir Ihnen Schwerpunkte unserer Arbeit aus diesem Jahr vor.

Das Jahr in Bildern

Passionszeit: Spenden für syrische Geflüchtete

Die schwierige Lebenssituation der Menschen in Syrien stellten wir in der Passionszeit in den Fokus unserer Öffentlichkeitsarbeit. Mit Gebeten und Materialien für die Gemeindearbeit machten die Kirchengemeinden auf die Menschen in Syrien aufmerksam, die unter den Auswirkungen des jahrelangen Gewaltkonflikts leiden.

Verheerende Corona-Lage in Indien

Die Corona-Pandemie hat Indien hart getroffen: Die Krankenhäuser waren komplett überfüllt, vielerorts fehlte es an Sauerstoff. Hunderttausende Menschen starben. Auch diejenigen, die nicht erkranken oder genesen sind, trifft die Pandemie in Indien massiv. Tagelöhner, Hausangestellte, alleinstehende Frauen, alte und mittellose Menschen fehlen durch Beschränkungen die Möglichkeiten zum Geld verdienen, Ersparnisse besitzen sie meist nicht. Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort helfen wir ihnen.

Geberkonferenz für Notleidende in Jemen

Sechs Jahre nach Beginn des Bürgerkriegs befindet sich der Jemen weiterhin in einer schweren humanitären Krise: 24 Millionen Menschen, rund 80 Prozent der Bevölkerung, sind auf Hilfe und Schutz angewiesen. Zum Start einer internationalen Geberkonferenz im Juni riefen wir dazu auf, die Menschen im Jemen nicht im Stich zu lassen. Wir leisten weiterhin vor Ort humanitäre Hilfe.

Hochwasser-Katastrophe in Deutschland

Die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Bayern richtete im Juli immensen Schaden an. Mehr als 170 Menschen starben, ganze Dörfer sind zerstört. Der Wiederaufbau wird Jahre dauern. Dank Ihrer großen Spendenbereitschaft konnten wir sofort aktiv werden und helfen. Auch in den nächsten Jahren unterstützen wir die Menschen vor Ort mit langfristig angelegten Hilfen zum Wiederaufbau.

Erdbeben erschüttert Haiti

Ein schweres Erdbeben erschütterte Haiti am 14. August. Mindestens 2.200 Menschen starben, mehr als 12.000 Menschen wurden verletzt. Nach offiziellen Angaben zerstörte das Beben mehr als 58.000 Häuser komplett und beschädigte weitere 83.770 Unterkünfte schwer. Mit unserem Regionalbüro in Haiti starteten wir direkt die Nothilfe und helfen nun beim Wiederaufbau.

Pressekonferenz und Jahresbericht

Der Jahresbericht 2020 der Diakonie Katastrophenhilfe wurde am 12. August vorgestellt und gibt Einblick in die einzelnen Aktivitäten und Entwicklung unserer Projekte und Gesamtorganisation. Er enthält eine detaillierte Auflistung von Einnahmen und Ausgaben.

Dürre und Hunger in Kenia

Ernten verdorren, Brunnen trocknen aus, Vieh verendet: In Kenia sind zur Zeit mehr als zwei Millionen Menschen vom Hunger bedroht. Die kenianische Regierung hat aufgrund der Dürre den landesweiten Katastrophenfall ausgerufen. Wir helfen vor Ort.

Millionen Menschen in Afghanistan vom Hunger bedroht

Nach dem Mitte August die Taliban die Macht in Afghanistan übernahmen, spitzt sich die humanitäre Krise in dem seit Jahrzehnten politisch instabilen Land zu. Aktuell ist die Sicherheitslage sehr angespannt. Derzeit prüfen wir, wie wir unsere Hilfe intensivieren können. Afghanistan war und bleibt auch in Zukunft ein Projektland für uns.

Winterhilfe für Familien in Syrien

Seit mehr als zehn Jahren herrscht Krieg in Syrien, die Auswirkungen sind katastrophal: Rund 13,4 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, 600.000 Kinder sind chronisch mangelernährt. Und in der kalten Jahreszeit spitzt sich die Notlage weiter zu, es fehlen sichere Unterkünfte, Geld für Öfen und Heizöl sowie warme Kleidung. Wir helfen vor allem Kindern und besonders bedürftigen Menschen, sich vor der Kälte zu schützen.