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Äthiopien

Ernährung und Gesundheit: Nothilfe für Kinder

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 29.05.2024
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Karte Äthiopien

Die Tieflandregion Afar ist eines der am wenigsten entwickelten Gebiete Äthiopiens. Die Region weist einige der niedrigsten Entwicklungsindikatoren des Landes auf und verzeichnet neben einer hohen Säuglingssterblichkeitsrate und Wachstumsstörungen bei Kindern den höchsten Anteil untergewichtiger Kinder in Äthiopien (36 Prozent). Wir helfen gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort.

 

Das Leben der Menschen in der Region Afar ist vor allem in den letzten zwei Jahren stark von Krisen geprägt: In der Region im Osten von Äthiopien kämpften die Menschen bereits mit den Folgen der Dürre, als der Krieg in der Nachbarregion Tigray auf Afar übergriff. Zwar herrscht seit dem 3. November 2022 offiziell Frieden, der durch ein Abkommen zwischen der äthiopischen Regierung und der tigrinischen Befreiungsfront gesichert ist. Doch die Auswirkungen des Krieges auf Kinder und Mütter halten nicht nur an, sondern verschlimmern sich sogar. Die Anzahl der unterernährten Kinder nimmt zu, und in abgelegenen Gebieten gibt es keinen Zugang zu Gesundheitsleistungen.

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  • 4.560 Kinder werden vollständig gegen 10 vermeidbare Krankheiten geimpft: Polio, Tuberkulose (BCG), Tetanus, Keuchhusten, Diphtherie, Hämophilus influenzae, Hepatitis B, Pneumokokken und Masern.

  • Untersuchung von über 11.000 Kindern und sofortige Behandlung bei schwerer akuter Unterernährung.

  • Verlegung von Kindern mit Komplikationen, die aufgrund der Unterernährung eine Magensonde benötigen, in das Gesundheitszentrum des Bezirks, wo sie durchschnittlich 30 Tage bleiben.

  • Bereitstellung von zwei Monaten Zusatznahrung für 1.800 unterernährte schwangere oder stillende Frauen.

  • 3.000 schutzbedürftige Haushalte werden mit Hygieneartikeln und Mitteln für eine sichere Wasserversorgung ausgestattet. Jeder Haushalt bekommt 10 Stück Seife, einen Eimer, einen 25-Liter-Kanister und 60 Wasserreinigungstabletten.

Wir halten Sie auf dem Laufenden

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 29.05.2024
Letzte Impfrunde in Erebti: Hier wird sichergestellt, dass die Kinder vollständig gegen zehn vermeidbare Krankheiten geimpft wurden.

Eindrücke von vor Ort: Impfungen für mehr als 4.000 Kinder

Die Region verzeichnet eine hohe Säuglingssterblichkeitsrate, Wachstumsstörungen bei Kindern und den höchsten Anteil untergewichtiger Kinder in Äthiopien (36 Prozent). Da es in abgelegenen Gebieten zudem an Zugang zu Gesundheitsleistungen fehlt, ist es Ziel unseres Projekts, das Wohlbefinden von Kindern zu fördern und Schutz vor Infektionen und Krankheiten zu bieten. Eine der Hilfsmaßnahmen ist die Impfung gegen zehn vermeidbare Krankheiten wie Polio, Tuberkulsose, Keuchhusten oder Masern. Einblicke in die Arbeit vor Ort.

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Bild von Carsten Obergfell

Carsten Obergfell

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+49 30 65211-4722service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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