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Libanon

Nothilfe nach Explosion in Beirut

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 17.09.2020
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Die enorme Explosion im Hafen von Beirut am 4. August hat mehr als hundert Menschen getötet, etwa 4000 wurden verletzt und viele werden noch immer vermisst. Außerdem sind mehrere hunderttausend Menschen rund um den Hafen obdachlos geworden. Wir leisten Nothilfe.

Die Katastrophe hat das Land mitten in einer schweren Wirtschafts- und Finanzkrise getroffen. Die Krankenhäuser hatten schon zuvor keine Kapazitäten mehr, da der medizinische Nachschub eingebrochen war. Der Verfall der Währung hat die Preise für medizinisches Material vervielfacht. Hinzu kommen die seit Wochen stark zunehmenden Infektionen mit dem Coronavirus. Der Libanon braucht dringend internationale Hilfe.

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  • Um die Ernährung von 200 besonders armen Familien zu sichern, verteilen unsere Partner an drei Tagen pro Woche warme Mahlzeiten. Das Essen wird in wiederverwendbaren, hitzebeständigen Lebensmittelbehältern direkt zu den begünstigten Familien nach Hause gebracht.
  • Die Corona-Pandemie verschärft die Situation zusätzlich. Um eine Ausbreitung zu verhindern verteilen wir mit unseren Partnern Hygiene-Kits mit Seife, Desinfektionsmittel und Mundschutz an 700 Familien.

  • Wir achten gleichzeitig auf die Lage der Menschen im ganzen Land, darunter auch rund eine Millionen syrische Flüchtlinge.

Wir halten Sie auf dem Laufenden
Nachrichten aus dem Projekt
Sanierung von zerstörten Wohnungen Vom 17.09.2020

Seit der Explosion wohnen viele Familien in zerstörtem Wohnraum, Tausende wurde in kollektive Notunterkünfte umgesiedelt oder sind bei Verwandten untergekommen. Sie alle möchten so schnell wie möglich zurück nach Hause: „Sie wollen zurück zur Normalität, das Leben muss ja weiter gehen“, erzählt Isabelle Freimann, Projektbearbeiterin für den Libanon bei der Diakonie Katastrophenhilfe. Mit Hilfe unserer Partnerorganisation werden 125 Wohnungen instandgesetzt. Dies bedeutet um Beispiel die Reparatur von Fenstern, Türen, Stromleitungen oder Sanitäranlagen und Wasserleitungen. So können 625 Menschen bald wieder in ihr Zuhause zurück.

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 17.09.2020
Harvard Bjelland/Norwegian Chruch Aid

Sanierung von zerstörten Wohnungen

Seit der Explosion wohnen viele Familien in zerstörtem Wohnraum, Tausende wurde in kollektive Notunterkünfte umgesiedelt oder sind bei Verwandten untergekommen. Sie alle möchten so schnell wie möglich zurück nach Hause: „Sie wollen zurück zur Normalität, das Leben muss ja weiter gehen“, erzählt Isabelle Freimann, Projektbearbeiterin für den Libanon bei der Diakonie Katastrophenhilfe. Mit Hilfe unserer Partnerorganisation werden 125 Wohnungen instandgesetzt. Dies bedeutet um Beispiel die Reparatur von Fenstern, Türen, Stromleitungen oder Sanitäranlagen und Wasserleitungen. So können 625 Menschen bald wieder in ihr Zuhause zurück.

Vom 02.09.2020
Harvard Bjelland/Norwegian Chruch Aid

Eindrücke aus Beirut: Unsere Hilfe kommt an

Die Gemeinschaftsküche unserer Partnerorganisation ermöglicht es, tausende Menschen täglich mit einer warmen Mahlzeit zu versorgen. Wie unsere Hilfe vor Ort bei den Betroffenen ankommt sehen Sie anhand der aktuellen Fotos aus Beirut.

mehr...
  • 10.08.2020

    Ab sofort baut die Diakonie Katastrophenhilfe eine Gemeinschaftsküche auf zusammen mit der lokalen Partnerorganisation International Orthodox Christian Charities (IOCC). Die Küche ist darauf ausgelegt, jeden Tag bis zu 1000 Familien mit warmen Mahlzeiten zu versorgen und so die schlechte Versorgung in Beirut zu verbessern.

  • 07.08.2020

    Auch im Gebet wollen wir den Menschen im Libanon Kraft geben.

    mehr...
  • 06.08.2020

    Unmittelbar nach der Explosion entsandte die lokale Partnerorganisation IOCC der Diakonie Katastrophenhilfe neun Krankenschwestern und zwei psychosoziale Helfer an den Unglücksort. Das Team begann mit der Erstversorgung von Verletzten. Am nächsten Tag konnten drei Zelte erreichtet werden, in denen seitdem die medizinische Versorgung stattfindet.

  • 06.08.2020
    dpa

    „Der Libanon hat sich seit dem Ausbruch des Krieges im Nachbarland solidarisch gezeigt – ebenso muss die Weltgemeinschaft nun Solidarität mit dem Libanon zeigen,“ sagt Michael Frischmuth, Kontinentalleiter Asien.

  • 05.08.2020

Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen

Bild von Carsten Obergfell

Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de