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13,5 Millionen Menschen sind in Syrien auf humanitäre Hilfe angewiesen, darunter etwa sechs Millionen Kinder. Foto: Reuters 

Vertriebene Kinder in einem Camp auf dem Weg zum Wasserholen. Dies ist besonders im Winter hart, sie haben oftmals keine Winterkleidung und der Weg ist weit. Diakonie Katastrophenhilfe 

Zweige und Papier: Die Möglichkeiten, ein Feuer zu entfachen, sind beschränkt und umständlich. Die Diakonie Katastrophenhilfe versorgt Familien mit einem kleinen Gaskocher um eine warme Mahlzeit sicherzustellen. Diakonie Katastrophenhilfe 

Behelfsmäßige Unterkunft ohne Fenster und Türen: Viele Vertriebene leben in nicht fertiggestellten Häusern - der Krieg kam dazwischen. Da es keine Wände gibt, trennen die Familien ihre Flächen mit Decken ab. Vor Regen und Kälte schützen die jedoch so gut wie überhaupt nicht. Diakonie Katastrophenhilfe 

Hilfe zum Überleben

Winterhilfe in Syrien

Die Welle der Gewalt findet in Syrien kein Ende. Der Bürgerkrieg ist noch unüberschaubarer und gewalttätiger gewordeneine humanitäre Katastrophe für die gesamte Region. Millionen Menschen sind auf der Flucht. Schätzungen zufolge wurden mehr als 6,1 Millionen Syrer intern vertrieben, über fünf Millionen Menschen sind aus dem Land geflohen.

Mittlerweile befindet sich der Syrienkrieg im achten Jahr, hunderttausende Menschen sind seit Beginn des Krieges im Jahr 2011 ums Leben gekommen. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt nur noch 55 Jahre. 13,5 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, darunter etwa sechs Millionen Kinder.

Winter verschärft die Situation

Mit Beginn des Winters spitzt sich die humanitäre Notlage alljährlich zu: Die Menschen haben keine Mittel, um ihre durch den Krieg beschädigten Häuser und Wohnungen instand zu setzen.

Viele Vertriebene kommen in Zeltlagern oder leerstehende Bauruinen unter. Die Temperaturen schwanken in Syrien im Dezember und Januar jedoch um den Gefrierpunkt. Besonders hart trifft dies die ohnehin Schwachen: Alte und kranke Menschen sowie kleine Kinder. Die international bereitgestellten Hilfsgelder reichen nicht aus, um den Bedarf zu decken.

Hilfspakete für 5.000 Menschen

Im Oktober startete die Diakonie Katastrophenhilfe ein Projekt, um vertriebenen und besonders bedürftigen Menschen durch die kalte Jahreszeit zu helfen.

„Jeder kann sich vorstellen, wie hart ein Winter ohne Heizung ist – selbst wenn die Temperaturen noch knapp über dem Gefrierpunkt liegen. Wir sind sehr froh, dass wir rechtzeitig vor den ersten Kälteeinbrüchen dieses Hilfsprojekt starten können!“
Vera-Magdalena Voss, Leiterin des Syrienprogramms der Diakonie Katastrophenhilfe

600 Familien erhalten jeweils ein Winterhilfe-Set. Darin enthalten sind vier Schlafmatten, vier Fleece-Decken, ein Heizofen, ein Teppich, eine Bodenmatte sowie zwei Abdeckplanen. Häufig gibt es in den Häusern kaputte Fenster oder Risse in Decken und Wänden, die behelfmäßig mit den Planen abgedeckt werden können. Zudem erhalten die Familien jeweils einen kleinen Gaskocher, einer Wasserkocher sowie einen 20 Liter-Kanister für Brennstoff. Anders ist es ihnen nicht möglich, eine warme Mahlzeit zuzubereiten. Auch eine LED-Lampe gehört zum Set. So müssen die Menschen nicht im dunkeln sitzen.

So hilft Ihre Spende

  • Ein Winterhilfe-Paket für eine Familie kostet 160 Euro.
  • Mit 59 Euro können Sie eine Schulung einer Frau im Stricken sowie das Material für zehn gestrickte Winterkleidungsstücke finanzieren.
  • 200 Euro ermöglichen einer Frau die Teilnahme an Cash for Work. Damit kann sie ihr Einkommen aufbessern und ihre Kinder durch den Winter bringen.
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Ein Winterhilfe-Paket für eine Familie kostet 160 Euro.

Mit 59 Euro können Sie eine Schulung einer Frau im Stricken sowie das Material für zehn gestrickte Winterkleidungsstücke finanzieren.

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Sie haben Fragen?

Elisabeth Grün hilft Ihnen gerne weiter:
Tel.: +49 (0)30 65211-4711
E-Mail: service@diakonie-katastrophenhilfe.de

Die Diakonie Katastrophenhilfe...

...leistet seit 60 Jahren weltweit dort Hilfe, wo die Not am größten ist. Sie unterstützt Menschen, die Opfer von Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung geworden sind und diese Notlage nicht aus eigener Kraft bewältigen können. Sie hilft unabhängig von Religion, Hautfarbe und Nationalität.

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