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Syrien

Sicherer Wohnraum für Familien

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 20.05.2020
Ein Vater mit seinem Sohn

Das Ausmaß des jahrelangen Kriegs in Syrien ist enorm. Die Eskalation der Gewalt in Nordsyrien seit Oktober 2019 hat die humanitäre Not der Bevölkerung weiter verschärft: Mindestens 6,2 Millionen Menschen wurden intern vertrieben, über 83 Prozent der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Knapp ein Drittel aller Menschen im Land leidet unter Nahrungsmittelunsicherheit.

Es fehlen die Mittel, um durch den Krieg beschädigte Häuser instand zu setzen. Viele Vertriebene leben in Zelten oder Ruinen. Wir helfen Familien bei der Rückkehr in ihre Wohnungen.

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  • Wir lassen Baugutachter die beschädigten Wohnungen zurückgekehrter Familien untersuchen. Soweit das Gebäude sicher und nicht einsturzgefährdet ist, werden Baumaßnahmen umgesetzt.

  • Zu den Baumaßnahmen gehören unter anderem die Reparatur von Einschlägen in Wänden und Dächern, die Reparatur beschädigter Wasserleitungen und Sanitäranlagen, der Einbau von Fenstern und die Wartung der Elektrik.

  • Alle Baumaßnahmen geben wir bei lokalen Handwerkern in Auftrag, was die lokale Wirtschaft stärkt.

  • Es profitieren auch 100 Ladenbesitzer mit ihren Familien von dem Projekt, um die wiederbelebten Viertel mit Lebensmitteln und anderen notwendigen Waren zu versorgen.

Wir halten Sie auf dem Laufenden
Nachrichten aus dem Projekt
Mann in Syrien
Ein Zuhause für Mohammed Vom 18.02.2020

Nach sechseinhalb Jahren kehrte Mohammed mit seiner Familie in sein Zuhause in Homs zurück. Das Appartement war schwer beschädigt, zwei Räume komplett ausgebrannt, der Rest ihres Hab und Guts geplündert. Unsere Partnerorganisation installierte neue Fenster, Türen und Strom in der Wohnung und baute eine neue Toilette sowie die Anschlüsse für Dusche, Spüle und Warmwasser ein. Mohammed half mit, besserte Mauerwerk aus und strich die Wände. Er arbeitet wie früher als Krankenpfleger und kann die Familie ernähren. „Wir sind so froh, nicht mehr in überfüllten Unterkünften leben zu müssen und von der Hilfe anderer abhängig zu sein“, erzählt er. „Wir haben jetzt wieder ein Zuhause, einen Rückzugsort, an dem wir als Familie zusammen sein können."

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 18.02.2020
Mann in SyrienDiakonie Katastrophenhilfe

Ein Zuhause für Mohammed

Nach sechseinhalb Jahren kehrte Mohammed mit seiner Familie in sein Zuhause in Homs zurück. Das Appartement war schwer beschädigt, zwei Räume komplett ausgebrannt, der Rest ihres Hab und Guts geplündert. Unsere Partnerorganisation installierte neue Fenster, Türen und Strom in der Wohnung und baute eine neue Toilette sowie die Anschlüsse für Dusche, Spüle und Warmwasser ein. Mohammed half mit, besserte Mauerwerk aus und strich die Wände. Er arbeitet wie früher als Krankenpfleger und kann die Familie ernähren. „Wir sind so froh, nicht mehr in überfüllten Unterkünften leben zu müssen und von der Hilfe anderer abhängig zu sein“, erzählt er. „Wir haben jetzt wieder ein Zuhause, einen Rückzugsort, an dem wir als Familie zusammen sein können."

Vom 15.11.2019
Diakonie Katastrophenhilfe

ZDF-Team besucht Projekte in Syrien

ZDF-Auslandkorrespondent Uli Gack und Team haben sich unsere Hilfe vor Ort in Homs angeschaut und mit Betroffenen gesprochen. Vera-Magdalena Voss, Leiterin des Syrien-Büros der Diakonie Katastrophenhilfe, hat sie begleitet. Am Sonntag, den 17.11.2019, ist die Reportage um 18.00 Uhr im ZDF zu sehen.

  • 15.10.2019
    Ehepaar steht in RohbauChristoph Püschner / Diakonie Katastrophenhilfe

    Die neuesten Entwicklungen in Nordsyrien bedrohen viele Menschen direkt: Schätzungsweise 450.000 Syrerinnen und Syrer leben in einem Radius von fünf Kilometern um die syrisch-türkische Grenze. Sie befinden sich in unmittelbarer Gefahr. Zu ihnen gehört der Ingenieur Spiro und seine Frau Ramsa. Das Haus, in dem sie ihren Lebensabend verbringen wollten, ist jetzt kaum bewohnbar. Mitarbeiter unserer Partnerorganisation prüfen, ob und wie sich ihr Wohnraum wieder herstellen lässt - bevor der Winter kommt.

  • 04.06.2019
    Vera Voss / Diakonie Katastrophenhilfe

    Der 5-jährige Hakim lebt mit seinen vier Geschwistern, seiner Mutter und seiner Oma in Ost-Ghuta. Zwei Jahre lang war die Stadt schwer umkämpft, wobei das Haus der Familie zerstört wurde. Die Zeit danach verbrachten sie größtenteils im Keller von Verwandten. Jetzt beginnen unsere Partner mit dem Wiederaufbau des Hauses.

Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen

Bild von Carsten Obergfell

Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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