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Syrien

Nothilfe für vertriebene Familien

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 20.05.2020
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Im zehnten Jahr der Syrienkrise ist die humanitäre Situation in vielen Regionen anhaltend schlecht. Sowohl Vertriebenen als auch aufnehmenden Gastgemeinden fehlt es an lebensnotwendigen Dingen wie Nahrungsmitteln, sauberem Wasser und gesundheitlicher Versorgung.

Zehntausende Familien leben in Bauruinen, leeren Schulen und Geschäften oder schlafen unter freiem Himmel auf öffentlichen Plätzen und in Parks. Sie haben keinen Zugang zu Hilfsleistungen und sind ohne Schutz. Besonders hoch ist auch der Bedarf nach Einkommensmöglichkeiten. Gemeinsam mit unseren Partnern sind wir seit Jahren in Syrien aktiv, stehen den Menschen bei und leisten dringend benötigte humanitäre Hilfe.

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  • Gemeinsam mit unseren Partnern stärken wir notleidende Familien. 500 Frauen können am Cash for Work Programm teilnehmen und Winterkleidung wie Handschuhe, Mützen und Schals stricken. So haben 2.000 Schulkinder im kommenden Winter wärmende Kleidung und die Frauen ein Einkommen.

  • Um Betroffenen ein schützendes Obdach zu geben, rehabilitieren wir mehr als 100 Wohneinheiten. So werden zum Beispiel Türen, Fenster und Wände eingesetzt. Zudem werden Wasserleitungen und Sanitäranlagen installiert.

  • Wir unterstützen 200 neuvertriebene Familien mit Bargeldhilfen. So können sie grundlegende und lebensnotwendige Bedarfe decken.

Wir halten Sie auf dem Laufenden
Nachrichten aus dem Projekt
Corona-Pandemie droht Not zu verschärfen Vom 15.04.2020 Corona

Zwar gibt es zum jetzigen Zeitpunkt erst wenige bestätigte Fälle in Syrien, jedoch wird eine wesentlich höhere Dunkelziffer befürchtet. Besonders gefährdet sind binnenvertriebene Familien. Sie wären einem Ausbruch der Infektionskrankheit nahezu schutzlos ausgeliefert. Um dies zu verhindern integrieren wir Präventionsmaßnahmen in unsere Projektaktivitäten. Dazu erstellen wir Infomaterialien in den lokalen Sprachen, stellen Desinfektionsmittel bei Verteilungen bereit und achten auf die Einhaltung des nötigen Abstands zwischen den Menschen. Außerdem legen wir bei der Rehabilitierung von Wohneinheiten einen Schwerpunkt auf funktionierende Wasser- und Sanitäreinrichtungen.

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 15.04.2020

Corona-Pandemie droht Not zu verschärfen

Zwar gibt es zum jetzigen Zeitpunkt erst wenige bestätigte Fälle in Syrien, jedoch wird eine wesentlich höhere Dunkelziffer befürchtet. Besonders gefährdet sind binnenvertriebene Familien. Sie wären einem Ausbruch der Infektionskrankheit nahezu schutzlos ausgeliefert. Um dies zu verhindern integrieren wir Präventionsmaßnahmen in unsere Projektaktivitäten. Dazu erstellen wir Infomaterialien in den lokalen Sprachen, stellen Desinfektionsmittel bei Verteilungen bereit und achten auf die Einhaltung des nötigen Abstands zwischen den Menschen. Außerdem legen wir bei der Rehabilitierung von Wohneinheiten einen Schwerpunkt auf funktionierende Wasser- und Sanitäreinrichtungen.

Vom 02.04.2020

Einkommen für Familien schaffen

Der Bedarf nach Einkommensmöglichkeiten in Syrien ist hoch. Nach Angaben der UN können 8,7 Millionen Menschen ihren Lebensunterhalt nicht alleine sichern und greifen zu negativen Bewältigungsstrategien. Dazu gehören beispielsweise reduzierte Mahlzeiten, Kinderarbeit oder die Verheiratung minderjähriger Mädchen. Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort helfen wir notleidenden Familien bei der Stärkung ihrer Einkünfte. So können hunderte Frauen am Cash for Work Programm teilnehmen, weitere Frauen besuchen Nähkurse. Zusätzlich unterstützen wir neuvertriebene Familien mit Bargeldhilfen.

Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen

Bild von Carsten Obergfell

Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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