Die Diakonie Katastrophenhilfe und ihre Partnerorganisationen GOPA-DERD und BAHAR stärken Gemeindezentren, die Schutzangebote, Beratungen und verschiedene Unterstützungsleistungen gebündelt anbieten:
- Besonders gefährdete Menschen - insbesondere Frauen, Kinder und Jugendliche - erhalten psychosoziale Unterstützung, wenn sie Gewalt erfahren haben. Die Mitarbeitenden der Partnerorganisationen beraten und begleiten sie dabei, um u.a. Entschädigungsansprüche geltend zu machen. Zudem fördern die Mitarbeitenden der Partnerorganisationen die Zusammenarbeit von Polizei, Justiz, Beratungsstellen und sozialen Diensten. Wenn es nötig ist, vermitteln sie Betroffene an spezialisierte Einrichtungen weiter.
- Viele Menschen haben Dokumente wie Ausweise, Geburtsurkunden oder Eigentumsnachweise durch Krieg und Vertreibung verloren. Sie werden unterstützt, um persönliche Dokumente neu zu beschaffen, denn ohne diese Unterlagen können sie beispielsweise Hilfsleistungen nur eingeschränkt nutzen und viele alltägliche Angelegenheiten nicht regeln. Die Mitarbeitenden helfen auch, wenn Familien Fragen zu Sorgerecht, Trennung oder Erbschaft klären müssen oder wenn es um Wohnraum, Land und Eigentum geht.
- Bedürftige Familien erhalten drei Monate lang Bargeldhilfen. So können sie selbst entscheiden, wofür sie das Geld am dringendsten brauchen. Sie kaufen davon zum Beispiel Lebensmittel, Medikamente, Heizmaterial und Hygieneartikel oder bezahlen ihre Miete und Transportkosten. Auf diese Weise können sie akute Engpässe überbrücken, Schulden vermeiden und ihren Alltag besser bewältigen.
- Um die Lebensgrundlagen der Menschen zu stärken, werden Bauern und Bäuerinnen geschult und vier Bewässerungsnetzwerke instandgesetzt. So steigern sie die landwirtschaftliche Produktion und helfen den Familien, wieder eigenes Einkommen zu erzielen.
- Die Partnerorganisationen unterstützen Menschen dabei, lokale Gemeindekomitees zu gründen, und bilden sogenannte Jugendbotschafter*innen aus. Diese setzen Versöhnungsinitiativen um, organisieren gemeinsame Aktivitäten und fördern so den sozialen Zusammenhalt und ein friedliches Zusammenleben.











