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Syrien

Nothilfe für vertriebene Familien

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 01.07.2020
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Im zehnten Jahr der Syrienkrise ist die humanitäre Situation in vielen Regionen anhaltend schlecht. Sowohl Vertriebenen als auch aufnehmenden Gastgemeinden fehlt es an lebensnotwendigen Dingen wie Nahrungsmitteln, sauberem Wasser und gesundheitlicher Versorgung.

Zehntausende Familien leben in Bauruinen, leeren Schulen und Geschäften oder schlafen unter freiem Himmel auf öffentlichen Plätzen und in Parks. Sie haben keinen Zugang zu Hilfsleistungen und sind ohne Schutz. Besonders hoch ist auch der Bedarf nach Einkommensmöglichkeiten. Gemeinsam mit unseren Partnern sind wir seit Jahren in Syrien aktiv, stehen den Menschen bei und leisten dringend benötigte humanitäre Hilfe.

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  • Gemeinsam mit unseren Partnern stärken wir notleidende Familien. 500 Frauen können am Cash for Work Programm teilnehmen und Winterkleidung wie Handschuhe, Mützen und Schals stricken. So haben 2.000 Schulkinder im kommenden Winter wärmende Kleidung und die Frauen ein Einkommen.

  • Um Betroffenen ein schützendes Obdach zu geben, rehabilitieren wir mehr als 100 Wohneinheiten. So werden zum Beispiel Türen, Fenster und Wände eingesetzt. Zudem werden Wasserleitungen und Sanitäranlagen installiert.

  • Wir unterstützen 200 neuvertriebene Familien mit Bargeldhilfen. So können sie grundlegende und lebensnotwendige Bedarfe decken.

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Nachrichten aus dem Projekt

Vera-Magdalena Voss, Leiterin des Syrien-Büros der Diakonie Katastrophenhilfe, spricht im Interview mit dem ZDF über die Vorteile von Bargeldhilfe und die verheerende Situation in Syrien. mehr...

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Vom 01.07.2020
Diakonie Katastrophenhilfe

Warum Bargeld eine sehr effektive Hilfe ist

Vera-Magdalena Voss, Leiterin des Syrien-Büros der Diakonie Katastrophenhilfe, spricht im Interview mit dem ZDF über die Vorteile von Bargeldhilfe und die verheerende Situation in Syrien.

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Vom 05.06.2020
Diakonie Katastrophenhilfe

Nähkurse laufen trotz Corona-Pandemie weiter

Alle Nähmaschinen werden zweimal täglich desinfiziert, zudem wird bei den Teilnehmerinnen vor Kursbeginn Fieber gemessen. Die Frauen erhalten Gesichtsmasken und Einmalhandschuhe. Auch das syrische Tageszentrum, in dem die Kurse stattfinden, wird jeden Tag gereinigt und desinfiziert. So können die Nähkurse weitergehen und Winterkleidung für Kinder und Erwachsene weiterhin produziert werden. Gemeinsam mit ausgebildeten Näherinnen nähen vertriebene Frauen im Rahmen des Cash for Work Programms Winterkleidung wie Hosen, Röcke und Jacken. So können anschließend insgesamt 3.500 Sets an Erwachsenenkleidung und 10.000 Sets an Kinderkleidung verteilt werden.

  • 15.04.2020

    Zwar gibt es zum jetzigen Zeitpunkt erst wenige bestätigte Fälle in Syrien, jedoch wird eine wesentlich höhere Dunkelziffer befürchtet. Besonders gefährdet sind binnenvertriebene Familien. Sie wären einem Ausbruch der Infektionskrankheit nahezu schutzlos ausgeliefert. Um dies zu verhindern integrieren wir Präventionsmaßnahmen in unsere Projektaktivitäten. Dazu erstellen wir Infomaterialien in den lokalen Sprachen, stellen Desinfektionsmittel bei Verteilungen bereit und achten auf die Einhaltung des nötigen Abstands zwischen den Menschen. Außerdem legen wir bei der Rehabilitierung von Wohneinheiten einen Schwerpunkt auf funktionierende Wasser- und Sanitäreinrichtungen.

  • 02.04.2020

    Der Bedarf nach Einkommensmöglichkeiten in Syrien ist hoch. Nach Angaben der UN können 8,7 Millionen Menschen ihren Lebensunterhalt nicht alleine sichern und greifen zu negativen Bewältigungsstrategien. Dazu gehören beispielsweise reduzierte Mahlzeiten, Kinderarbeit oder die Verheiratung minderjähriger Mädchen. Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort helfen wir notleidenden Familien bei der Stärkung ihrer Einkünfte. So können hunderte Frauen am Cash for Work Programm teilnehmen, weitere Frauen besuchen Nähkurse. Zusätzlich unterstützen wir neuvertriebene Familien mit Bargeldhilfen.

Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen

Bild von Carsten Obergfell

Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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