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Syrien

Nothilfe für vertriebene Familien

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 11.03.2026
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Fast 14 Millionen Syrerinnen und Syrer waren vor dem Sturz von Baschar al-Assad im eigenen Land vertrieben oder haben Schutz im Ausland gesucht. Um die Vertriebenen des Bürgerkriegs und die zahlreichen Betroffenen des Erdbebens 2023 zu unterstützen, setzen wir gemeinsam mit unseren lokalen Partnern weiterhin Projekte um und leisten humanitäre Hilfe.

Gemeinsam mit unseren Partnern sind wir seit Jahren in Syrien aktiv, stehen den Menschen bei und leisten dringend benötigte humanitäre Hilfe.

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  • Gemeinsam mit unseren lokalen Partnern stärken wir das psychosoziale Wohlbefinden und die Widerstandsfähigkeit notleidender Menschen durch Gemeindezentren, mobile Teams und gezielte Hilfen. Wir bieten Schutz, psychosoziale Unterstützung, Freizeit- und Bildungsangebote sowie finanzielle Hilfe für besonders Bedürftige. Insgesamt erreichen wir damit 55.680 Menschen, darunter rund 35.000 Frauen.
  • Zudem unterstützen wir Betroffene des Erdbebens 2023, indem wir ihre Grundbedürfnisse decken und ihre Lebensgrundlagen durch Einkommensmöglichkeiten stärken. Dafür bieten wir unter anderem Cash for Work-Programme an, bei denen Menschen an Trainings teilnehmen, Bewässerungskanäle reinigen oder durch Stricken von Winterkleidung für Kinder ein Einkommen erzielen. Besonders bedürftige Familien erhalten zudem direkte Bargeldhilfen. Insgesamt profitieren mehr als 9.300 Menschen von diesen Maßnahmen.
  • Insgesamt 60 Personen ohne Berufsausbildung werden in einem Nähzentrum zu Näherinnen und Nähern ausgebildet. Sie haben zum Beispiel 14.000 Winterjacken und 2.500 Sets Kinderkleidung genäht und an Kinder und Erwachsene in Camps oder Sammelunterkünften verteilt. Zudem bekommen Sie Unterricht in Geschäftsfragen.
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Nachrichten aus dem Projekt
Eskalation durch Irankrieg sorgt für Fluchtbewegungen aus dem Libanon nach Syrien Vom 11.03.2026

Mit dem Beginn des Irankriegs sind die Auseinandersetzungen zwischen der israelischen Armee und der islamistischen Hisbollah im Libanon eskaliert. Fast 700.000 Menschen sind dort laut UN-Angaben auf der Flucht. Viele syrische Flüchtlinge verlassen den Libanon und suchen Schutz in ihrem Heimatland. „Es ist eine Wahl zwischen Not und Elend. Syrien ist politisch instabil und hat die humanitäre Krise im Land längst nicht überwunden. Wenn nun Tausende Geflüchtete in Syrien ankommen, droht die Versorgung für viele Menschen zusammenzubrechen. Die Zivilbevölkerung in Syrien ist dringend auf internationale Unterstützung angewiesen“, sagt Martin Keßler. Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet mit zwei Partnern in Syrien psychosoziale Unterstützung, saniert Wohnraum und fördert einkommensschaffende Maßnahmen.

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 11.03.2026

Eskalation durch Irankrieg sorgt für Fluchtbewegungen aus dem Libanon nach Syrien

Mit dem Beginn des Irankriegs sind die Auseinandersetzungen zwischen der israelischen Armee und der islamistischen Hisbollah im Libanon eskaliert. Fast 700.000 Menschen sind dort laut UN-Angaben auf der Flucht. Viele syrische Flüchtlinge verlassen den Libanon und suchen Schutz in ihrem Heimatland. „Es ist eine Wahl zwischen Not und Elend. Syrien ist politisch instabil und hat die humanitäre Krise im Land längst nicht überwunden. Wenn nun Tausende Geflüchtete in Syrien ankommen, droht die Versorgung für viele Menschen zusammenzubrechen. Die Zivilbevölkerung in Syrien ist dringend auf internationale Unterstützung angewiesen“, sagt Martin Keßler. Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet mit zwei Partnern in Syrien psychosoziale Unterstützung, saniert Wohnraum und fördert einkommensschaffende Maßnahmen.

Vom 17.07.2025

Dürre verschärft humanitäre Krise

Syrien erlebt aktuell die schwerste Dürre seit 36 Jahren. Nach dem Ende der Assad-Diktatur hofften viele Menschen auf einen Neuanfang – doch die anhaltende Trockenheit bedroht nun die Zukunft des Landes.

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Bild von Carsten Obergfell

Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4722service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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