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Jemen

Nothilfe gegen Hunger und Krankheiten

Nothilfe
Letzte Aktualisierung:
 08.08.2019
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Es ist die größte humanitäre Katastrophe der Welt: Der seit März 2015 andauernde Konflikt im Jemen hat das Land in unermessliche Not gestürzt. Mehr als 24 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen – rund 80 Prozent der Bevölkerung. 

Seit der Eskalation des Konflikts zwischen Huthi-Rebellen und der Regierung im März 2015 ist das Land in zwei Teile gespalten. Durch die Kämpfe wurden bislang mehr als 3,6 Millionen Menschen aus ihren Heimatorten vertrieben und leben unter oftmals menschenunwürdigen Bedingungen in notdürftigen Camps, mehr als 17 Millionen Menschen haben keinen sicheren Zugang zu Trinkwasser. Wir sind gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen vor Ort, um Hunger zu bekämpfen und die Verbreitung von Krankheiten zu verhindern. (Stand: Juli 2019)

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  • Um Hunger und Mangelernährung zu bekämpfen, haben wir gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort ein Ernährungsprojekt gestartet. Bäckereien werden mit technischer Ausstattung und Backmaterialien unterstützt, Brot-Gutscheine werde an Familien verteilt.

  • Um die Ausbreitung der tödlichen Krankheit Cholera einzudämmen, versorgen wir Neuankömmlinge in den Lagern mit Hygiene-Kits und betreiben Aufklärung. Zudem errichten wir Latrinen für 300 Familien.

  • Mithilfe von Tanklastwagen und Wasseraufbereitungstabletten verbessern wir in der Provinz Shabwa die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und setzen öffentliche Trinkwasserstellen instand.

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Nachrichten aus dem Projekt
Projekte gegen Hunger und Ausbreitung von Cholera Vom 01.08.2019

Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir Projekte zur Prävention von Cholera, zu verbesserter Trinkwasserversorgung sowie zur Bekämpfung von Hunger und Mangelernährung gestartet.

Zwei Drittel der Bevölkerung leiden an Hunger. „Diese Zahlen sind kaum noch vorstellbar“, sagt Michael Frischmuth, der die Jemen-Projekte der Diakonie Katastrophenhilfe verantwortet. „Besonders das Leben der Schwächsten ist gefährdet: Rund 2 Millionen Kinder unter fünf Jahren sind mangelernährt."

 

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 01.08.2019
Gressmann / Diakonie Katastrophenhilfe

Projekte gegen Hunger und Ausbreitung von Cholera

Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir Projekte zur Prävention von Cholera, zu verbesserter Trinkwasserversorgung sowie zur Bekämpfung von Hunger und Mangelernährung gestartet.

Zwei Drittel der Bevölkerung leiden an Hunger. „Diese Zahlen sind kaum noch vorstellbar“, sagt Michael Frischmuth, der die Jemen-Projekte der Diakonie Katastrophenhilfe verantwortet. „Besonders das Leben der Schwächsten ist gefährdet: Rund 2 Millionen Kinder unter fünf Jahren sind mangelernährt."

 

Vom 29.07.2019
Diakonie Katastrophenhilfe

Eigenes Büro im Jemen: Hilfe leichter umsetzbar

Durch die offizielle Registrierung in Aden im Juli können wir einfacher Hilfsprojekte umsetzen. Dabei geht es vor allem darum, die Ernährungslage der Menschen zu verbessern und sie vor der tödlichen Infektionskrankheit Cholera zu schützen. „Nach mehr als vier Jahren Krieg sind die Menschen am Ende ihrer Kräfte“, sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe.

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Fragen

Bild von Elisabeth Grün

Elisabeth Grün

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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