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Jemen

Nothilfe gegen Hunger und Krankheiten

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 19.10.2020
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Es ist die größte humanitäre Katastrophe der Welt: Der seit März 2015 andauernde Konflikt im Jemen hat das Land in unermessliche Not gestürzt. Mehr als 24 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen – rund 80 Prozent der Bevölkerung. 

Seit der Eskalation des Konflikts zwischen Huthi-Rebellen und der Regierung im März 2015 ist das Land in zwei Teile gespalten. Durch die Kämpfe wurden bislang mehr als 3,6 Millionen Menschen aus ihren Heimatorten vertrieben und leben unter oftmals menschenunwürdigen Bedingungen in notdürftigen Camps, mehr als 17 Millionen Menschen haben keinen sicheren Zugang zu Trinkwasser. Wir sind gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen vor Ort, um Hunger zu bekämpfen und die Verbreitung von Krankheiten zu verhindern. (Stand: Juli 2019)

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  • Um Hunger und Mangelernährung zu bekämpfen, haben wir gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort ein Ernährungsprojekt gestartet. Bäckereien werden mit technischer Ausstattung und Backmaterialien unterstützt, Brot-Gutscheine werde an Familien verteilt.

  • Um die Ausbreitung der tödlichen Krankheit Cholera einzudämmen, versorgen wir Neuankömmlinge in den Lagern mit Hygiene-Kits und betreiben Aufklärung. Zudem errichten wir Latrinen für 300 Familien.

  • Mithilfe von Tanklastwagen und Wasseraufbereitungstabletten verbessern wir in der Provinz Shabwa die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und setzen öffentliche Trinkwasserstellen instand.

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Nachrichten aus dem Projekt

80 Prozent der Jemeniten sind von humanitärer Hilfe abhängig. Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe, kritisiert die passive Haltung Deutschlands und der EU auf der von den UN und Saudi-Arabien ausgerichteten Geberkonferenz.mehr...

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 03.06.2020

Jemen-Geberkonferenz: Kaum Hoffnung für Bevölkerung

80 Prozent der Jemeniten sind von humanitärer Hilfe abhängig. Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe, kritisiert die passive Haltung Deutschlands und der EU auf der von den UN und Saudi-Arabien ausgerichteten Geberkonferenz.

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Vom 08.01.2020
Mohamed Mutaher/Diakonie Katastrophenhilfe

Eine Latrine für jede Familie

Der Regierungsbezirk Hajjah im Westen des Landes gehört zu den besonders stark von der Cholera betroffenen Regionen des Landes. Auch viele intern Vertriebene flüchten sich auf der Suche nach Schutz dorthin. Das Lager Al-Malakha im Distrikt Abs hat in den letzten Jahren besonders vielen Menschen aufgenommen, doch sind dort aufgrund der prekären Lebensumstände auch die Cholera-Zahlen sehr hoch. Umso wichtiger ist eine verbesserte hygienische Versorgung in der Projektregion.

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  • 06.12.2019

    Mehr als 24 Millionen Menschen im Jemen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Helfen Sie uns, den Menschen in der weltweit größten humanitären Krise beizustehen.

  • 04.12.2019
    Diakonie Katastrophenhilfe

    Mehr als 3.500 Menschen im Jemen haben bereits ihr Leben durch die tödliche Infektionskrankheit Cholera verloren. Besonders anfällig sind ältere Menschen und Kinder - gerade dann, wenn sie von Hunger geschwächt sind. Etwa 2 Millionen Kinder unter fünf Jahren sind mangelernährt. Neben Ernährungshilfen verteilen wir daher Hygiene-Kits an Familien und bauen Latrinen, um die hygienischen Zustände zu verbessern.

  • 26.11.2019
    A. F. Abdullah / Diakonie Katastrophenhilfe

    Im Gouvernement Shabwa setzt unser Partner YFCA nun öffentliche Trinkwassertanks instand. Rund 35.000 Menschen profitieren von sauberem Trinkwasser. Ab Dezember 2019 weiten wir zudem gemeinsam mit ACT Alliance unsere Hilfsmaßnahmen für mehr Hygiene in den Distrikten Abs und Khairan Al-Moharraq aus. 56.000 erhalten dort Zugang zu gesundem Wasser.

  • 01.10.2019
    Abdullah Gamal / Diakonie Katastrophenhilfe

    Von den 30,5 Millionen Einwohnern sind im Jemen etwa 80 Prozent auf humanitäre Hilfe angewiesen. Unter ihnen: Zahlreiche Kinder. Ihnen fehlten es an den wichtigsten Lebensgrundlagen. Wir bauen unsere Unterstützung aus.

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  • 19.09.2019
    Mann hält Beutel mit Broten hochDiakonie Katastrophenhilfe

    Wir statten aktuell zusammen mit der Partnerorganisation For All Foundation for Development (FAF) die Menschen in den Ortschaften Al-Hayee und Yahktual mit Backmaterial aus. Zudem wird ein Gemeindekomitee gegründet, das die Verteilung von Brot-Gutscheinen an 700 Familien organisiert.

  • 01.08.2019
    Gressmann / Diakonie Katastrophenhilfe

    Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir Projekte zur Prävention von Cholera, zu verbesserter Trinkwasserversorgung sowie zur Bekämpfung von Hunger und Mangelernährung gestartet.

    Zwei Drittel der Bevölkerung leiden an Hunger. „Diese Zahlen sind kaum noch vorstellbar“, sagt Michael Frischmuth, der die Jemen-Projekte der Diakonie Katastrophenhilfe verantwortet. „Besonders das Leben der Schwächsten ist gefährdet: Rund 2 Millionen Kinder unter fünf Jahren sind mangelernährt."

     

  • 29.07.2019
    Diakonie Katastrophenhilfe

    Durch die offizielle Registrierung in Aden im Juli können wir einfacher Hilfsprojekte umsetzen. Dabei geht es vor allem darum, die Ernährungslage der Menschen zu verbessern und sie vor der tödlichen Infektionskrankheit Cholera zu schützen. „Nach mehr als vier Jahren Krieg sind die Menschen am Ende ihrer Kräfte“, sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe.

Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen

Bild von Carsten Obergfell

Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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