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Hilfe für siebenjähriges Mädchen nach Verbrennungen

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Der seit mehr als sieben Jahren andauernde Konflikt hat Tausende Familien im Jemen in die Armut getrieben. Sie sind nicht mehr in der Lage, ihre Grundbedürfnisse zum Überleben aus eigener Kraft zu sichern. So geht es auch der Familie von Maha. Da sie kein Geld für Kochgas hatten, stiegen sie auf Holz um – dann passierte das Unglück.

Die Familie von Maha im Gouvernement Marib, Bezirk Al-Wadi, gehört zu denen, die nicht einmal die Kosten für das Kochgas aufbringen können, um ihren Kindern das Essen zu kochen. Sie waren nun gezwungen, mit Holz zu kochen.

Dabei kam es zu einem Unglück: Als Mahas Mutter kochte, fiel ihre 7-jährige Tochter auf das brennende Holz und erlitt schwere Verbrennungen. Sie wurde sie in das Mohammed Al-Durah Health Center gebracht wurde. Das Center wird von der Diakonie Katastrophenhilfe und dem Auswärtigen Amt finanziell unterstützt, zudem ist die Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe dort aktiv. Maha konnte direkt medizinisch versorgt werden, die Verbrennungen desinfiziert und sterilisiert werden. Sie bekam die notwendige Behandlung und die Familie Unterstützung, bis die Wunden soweit geheilt waren.

Eine schwere Zeit für die Familie: „Ich kann wegen der Verbrennungen nicht gut schlafen“, erzählt die siebenjährige Maha. Leider gehört Mahas Familie zu den Tausenden von Haushalten, die aufgrund des bewaffneten Konflikts im Bezirk Al Wadi ihre Einkommensquellen verloren haben.

Die Unterstützung, die ihnen durch die Diakonie Katastrophenhilfe und deren Partnern zuteilwurde, linderte ihr Leid erheblich und verringerte den Druck auf die Familie, welche nicht in der Lage war, die Behandlungskosten zu bezahlen.

Heute kann Maha mit ihren Brüdern mit einem strahlenden Lächeln spielen. „Ich bin sehr dankbar für die bemerkenswert schnelle Reaktion des Gesundheitszentrums und Behandlungen, die meine Tochter gerettet haben. Sie haben uns Hoffnung gegeben“, erzählt Mahas Mutter.

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