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Mit Trinkwasser Leben retten

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Die Trinkwasserversorgung im Jemen ist in vielen Gebieten katastrophal. Wasserknappheit zwingt die Menschen dazu, lange Strecken bis zum nächsten Brunnen in Kauf zu nehmen. Da Wasserpumpen häufig defekt sind, müssen die Menschen verunreinigtes Wasser aus Gruben trinken und laufen Gefahr, schwer krank zu werden. Durch unsere Hilfe erhalten zehntausende Menschen wieder Zugang zu sauberem Trinkwasser.

„Im Jemen werden viele Brunnen mit Benzinpumpen betrieben“, sagt Nina Skandalaki, Jemen-Expertin bei der Diakonie Katastrophenhilfe. „Gibt es keinen Treibstoff, gibt es auch kein Wasser. Die ohnehin vorhandene Wasserknappheit verschärft sich dann zusätzlich.“ Daher versorgen wir gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen - und in Absprache mit lokalen Behörden - vier Wasserversorgungs-Systeme mit Kraftstoff.

Der Leiter der örtlichen Wasserkomitees, Abdullah Ali Al-Hotaf, berichtet: „Manchmal sind die Brunnen nur zehn Tage im Monat in Betrieb. Die Menschen haben dann die Wahl, sich entweder für teures Geld Wasser liefern zu lassen oder eine Wassergrube zu nutzen, in der sich ungenießbares Wasser gesammelt hat.“

Al-Hotaf ist dankbar, dass durch das Hilfsprojekt nun sauberes Wasser für alle Bürger zugänglich ist. „Langfristig wollen wir den Betrieb der Brunnen von Diesel auf Solarzellen umstellen, damit ein von Treibstoff unabhängiger Betrieb möglich wird.“

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