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Zyklon Kenneth und die daruaffolgenden Überschwemmungen zerstörten tausende Häuser. Viele Menschen sind von der Außenwelt abgeschnitten. Foto: Reuters 

Unsere Hifle nach Zyklon Idai: Die 19-jährige Anitu Satitu aus dem abgelegenden Dorf Muda nimmt Hilfsgüter in Empfang. Sie und ihre Tochter erhalten Mais, Salz, Zucker, Soja Öl, Bohnen und Seife. Foto: Elisa Iannacone 

Anlieferung von Maissäcken für eine Verteilung in den Dörfern des Distrikts Nhamatanda. Millionen Menschen sind nach Wirbelsturm Idai auf Hilfe angewiesen. Jede Familie erhält 25kg Mais, 1kg Salz, 1kg Zucker, 1l Sojaöl, 5kg Bohnen und 2 Pakete Seife. Foto: CEDES 

Mosambik

Zyklon Kenneth hinterlässt Zerstörung

Nur wenige Wochen nach dem verheerenden Wirbelsturm Idai hat Mosambik erneut mit den Folgen eines Wirbelsturms zu kämpfen. Zyklon Kenneth ist im Norden Mosambiks auf Land getroffen.

Ein weiterer schwerer Wirbelsturm ist in der Nacht zum 26. April im Norden Mosambiks auf Land getroffen. Es handelt sich um die Provinz Cabo Delgado: Die Windböen erreichten vor dem Eintreffen auf Land Geschwindigkeiten bis zu 225 km/h. Die Überschwemmungen haben aktuellen Informationen zufolge bisher 38 Menschen das Leben gekostet. Mehr als 35.000 Häuser wurden zerstört - das komplette Ausmaß der Katastrophe ist durch die andauernden starken Regenfälle bislang unklar. Viele Gebiete sind von der Außenwelt abgeschnitten, vielerorts gibt es keinen Strom. Im engen Austausch mit unseren Partneroganisationen vor Ort prüfen wir erste Hilfsmaßnahmen im Norden des Landes.

Schnelle Hilfe nach Zyklon Idai

Bereits nach dem Wirbelsturm Idai leisteten wir gemeinsam mit unseren Partnern im Osten Mosambiks bis heute andauernde Nothilfe. So werden unter anderem 25.000 betroffene Menschen mit Lebensmitteln versorgt und mit allem, was sie zum Überleben benötigen. Die Gefahr, dass sich die gefährliche Krankheit Cholera weiter ausbreitet, ist hoch. Durch die schlechte Versorgungslage nach Zyklon Idai liegt die Zahl der Erkrankten mittlerweile bei über 6.500 Menschen.

„Wir wissen, wie schnell sich eine Cholera-Epidemie ausbreiten kann. Jetzt zählt jeder Tag!“
Kai M. Henning, Kontinentalleiter Afrika der Diakonie Katastrophenhilfe.

Besonders betroffen sind die Schwächsten der Bevölkerung wie Kinder, alte und kranke Menschen. Sie können sich kaum selber helfen und sind dringend auf Unterstützung angewiesen. Auch die Malaria-Fälle steigen an: In der Provinz Sofala sind bereits knapp 15.000 Menschen erkrankt.

Mosambik wird immer wieder von Fluten, Überschwemmungen und Wirbelstürmen getroffen. Wir arbeiten vor Ort mit der langjährigen und landesweit aufgestellten Partnerorganisation Comité Ecuménico para o Desenvolvimento Social, kurz CEDES, zusammen.

So können Sie helfen

Um den Menschen in Mosambik weiterhin helfen zu können, benötigen wir dringend Ihre Unterstützung. Bitte spenden Sie, damit wir betroffene Personen unterstützen können.

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Elisabeth Grün hilft Ihnen gerne weiter:
Tel.: +49 (0)30 65211-4711
E-Mail: service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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