Äthiopien

Hilfe für Betroffene der Dürre

Nothilfe
Letzte Aktualisierung:
 24.09.2019
Ein Mädchen steht auf einem vertrockneten Erdboden in Äthiopien.
Karte Äthiopien

Der Süden Äthiopiens ist von den Folgen der anhaltenden Dürre stark betroffen. Die noch verfügbaren Wasserquellen drohen wegen der andauernden Trockenheit zu versiegen. Wir helfen gemeinsam mit unserer Partnerorganisation dabei, die Versorgung mit Trinkwasser zu verbessern.

Verstärkt durch das Wetterphänomen El Niño sind 2016 und 2017 die Niederschläge zu gering ausgefallen und haben die schlimmste Dürreperiode seit Jahrzehnten ausgelöst. Mehr als 80 Prozent der 85 Millionen Einwohner Äthiopiens leben in ländlichen Regionen und betreiben Ackerbau und Viehzucht. Sie sind auf Regen angewiesen, um ihr Überleben zu sichern.

Viele Menschen haben keinen Brunnen am Haus und oft noch nicht mal in ihrem Dorf. Deshalb müssen sie lange Strecken bis zur nächsten Wasserstelle zurücklegen, um das Wasser für den Haushalt zu beschaffen. Aufgrund der langen Dürre verschlechtert sich zudem die Qualität des wenigen Wassers, das es noch gibt.

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  • Ziel des Projekts ist es, den Zugang zu sauberem Trinkwasser für Menschen in der Somali-Region in Äthiopien zu verbessern.

  • Zusammen mit unserer Partnerorganisation RACIDA haben wir fünf Wasserspeicher instand gesetzt.

  • Die begünstigten Familien erhalten außerdem mehrere Monate lang Tabletten zur Aufbereitung von Trinkwasser, um Durchfall-Erkrankungen zu vermeiden.

  • Die Hilfe kommt insgesamt rund 2.800 Familien zugute und damit fast 17.000 Personen.

Wir halten Sie auf dem Laufenden
Nachrichten aus dem Projekt
Infektionskrankheiten nehmen zu Vom 24.04.2019

Verunreinigtes Wasser führt in Äthiopien zur Ausbreitung von Krankheiten wie Magen-Darm-Infekten. Sie sind vor allem für Kinder, alte und geschwächte Menschen gefährlich. Seit Jahresbeginn gab es allein im Süden des Landes mehr als 36.000 registrierte Fälle.

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 24.04.2019

Infektionskrankheiten nehmen zu

Verunreinigtes Wasser führt in Äthiopien zur Ausbreitung von Krankheiten wie Magen-Darm-Infekten. Sie sind vor allem für Kinder, alte und geschwächte Menschen gefährlich. Seit Jahresbeginn gab es allein im Süden des Landes mehr als 36.000 registrierte Fälle.

Vom 19.04.2019

Wasserspeicher repariert

Im Rahmen eines aktuellen Projekts konnten wir dabei helfen, fünf Wasserspeicher zu erneuern. Zusätzlich schulen wir 270 Gemeindevertreter der Region in Wasser- und Konfliktmanagement.

  • 05.12.2018

    Unser Ziel ist auch, das vorhandene Wasser für die Menschen trinkbar zu machen. Deshalb haben wir zusammen mit unseren Partnern Tabletten zur Entkeimung von Wasser verteilt, wodurch wie die Zahl der Durchfallerkrankungen im Projektgebiet deutlich reduziert haben.

  • 01.11.2018

    Heute startet unser Projekt in der Somali-Region von Äthiopien, mit dem wir die Verfügbarkeit von Trinkwasser erhöhen. Es wird bis zum 31.07.2019 laufen.

  • 12.08.2018

    Der Süden Äthiopiens ist von den Folgen der anhaltenden Dürre stark betroffen. Die noch verfügbaren Wasserquellen drohen unter der andauernden Trockenheit zu versiegen. Um Wasser für ihre Familien zu besorgen, müssen die Frauen immer längere Strecken bis zum nächsten Brunnen zurücklegen, die aber oft keine Trinkwasser-Qualität liefern. 9,2 Millionen Menschen haben aktuell keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Fragen

Bild von Elisabeth Grün

Elisabeth Grün

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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