Indonesien

Indonesien ist mit mehr als 17.500 Inseln der größte Inselstaat der Welt und der größte Staat in Südostasien. Da er auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring liegt, kommt es im Land oft zu verheerenden Erdbeben. Auch Vulkanausbrüche und Tsunamis treten häufig auf. Mit über 129 aktiven Vulkanen verzeichnet Indonesien weltweit die höchste Aktivität.

Am 28. September 2018 traf ein durch ein schweres Erdbeben hervogerufener Tsunami die gesamte Kuestenlaenge der Provinzhauptstadt Palu. Eine kleine Siedlung am Rande der Stadt Palu lag gleich neben der Kuestenstrasse. Die Tsunami Welle traf die Siedlung mit voller Wucht.

Projekte in Indonesien

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Mit dem Salz leben

Seitdem der Meeresspiegel auf den indonesischen Inseln steigt, nagen die Wellen am Land und überschwemmen die Reisfelder hinter der Küste mit Salzwasser. Der Boden wird unbrauchbar, das Salz tötet den Reis. Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt die nachhaltige Ernährungssicherung der Bauern durch neue Anbaumethoden und Reissorten vor Ort.

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Soforthilfe nach Erdbeben und Tsunami

Am 23. Dezember 2018 ist Indonesien erneut von einer Flutwelle getroffen worden. Besonders betroffen sind die Küsten an der sogenannten Sundastraße, der Meerenge zwischen den Inseln Sumatra und Java. Hunderte Menschen kamen ums Leben, tausende wurden verletzt. Wir leisten Nothilfe.

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Hilfe nach Tsunami auf Sulawesi

Am Abend des 28. September 2018 wurde die indonesische Insel Sulawesi von mehreren Erdbeben erschüttert. Das stärkste hatte einen Wert von 7,4 auf der Richterskala. Auf die Beben folgte ein Tsunami, der binnen kürzester Zeit Straßen überflutete und Häuser wegriss. Erst nach Wochen ist das Ausmaß der Katastrophe sichtbar geworden: Mehr als 2.100 Menschen starben in den Trümmern, Tausende wurden verletzt. Wir waren rasch zur Stelle, um zu helfen.