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Indonesien

Hilfe nach Erdbeben und Tsunami auf Sulawesi

Katastrophenvorsorge Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 23.11.2022
Anwohner fährt mit Motorrad durch verwüsteten Ort.

Am Abend des 28. September 2018 wurde die indonesische Insel Sulawesi von mehreren Erdstößen erschüttert. Der stärkste hatte einen Wert von 7,4 auf der Richterskala. Auf die Beben folgte ein Tsunami, der Straßen überflutete und Häuser wegriss. Mehr als 2.000 Menschen starben in den Trümmern, mehrere tausend wurden verletzt. Wir waren rasch zur Stelle, um zu helfen.

Die Epizentren der Beben lagen im Zentrum der Insel Sulawesi, nahe der Städte Donggala und Palu. Der darauffolgende Tsunami traf die Strände von Donggala und Palu mit voller Wucht und hinterließ Bilder des Grauens: Tausende Häuser waren weggespült, die Infrastruktur schwer beschädigt.

Danach gab es noch hunderte Nachbeben, durch die das Phänomen der Bodenverflüssigung auftrat. Dabei wird der Untergrund so weich, dass ganze Häuser einfach versinken. Vielerorts konnten Rettungsmannschaften deshalb nicht mit schwerem Gerät arbeiten. Ganze Teile der Stadt Palu versanken im Schlamm, hunderte Vermisste werden vermutlich nie geborgen werden können.

Über 600.000 Menschen brauchten dringend Nothilfe. Rund 223.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren und harren zum Teil bis heute in Notunterkünften aus.

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  • Wir boten den Betroffenen unmittelbar nach der Katastrophe umfassende Unterstützung an zusammen mit lokalen Partnern wie Society for Health, Education, Environment and Peace (SHEEP) und PELKESI. 
  • Unser Partner Yakkum Emergency Unit (YEU) half direkt nach den Beben mit medizinischen Teams im schwer getroffenen Zentral-Sulawesi. 
  • Wir haben Nothilfe-Kits für den Bau von Behelfsunterkünften verteilt sowie Wasserkanister, Wasserfilter und Dinge des täglichen Bedarfs wie Kochutensilien.
  • Wir informieren in Schulungen darüber, wie wichtig sauberes Trinkwasser und Hygiene sind. Mit diesem Wissen können die Menschen auch künftige Naturkatastrophen besser überstehen.
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Nachrichten aus dem Projekt
Erdbeben auf Sulawesi Vom 15.01.2021

Die indonesische Insel Sulawesi ist von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Die Lage ist unübersichtlich, klar ist aber: Es gab Tote, hunderte Menschen wurden verletzt. Wir stehen in Kontakt mit dem lokalen Partnern wie Society for Health, Education, Environment and Peace (SHEEP).

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 15.01.2021

Erdbeben auf Sulawesi

Die indonesische Insel Sulawesi ist von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Die Lage ist unübersichtlich, klar ist aber: Es gab Tote, hunderte Menschen wurden verletzt. Wir stehen in Kontakt mit dem lokalen Partnern wie Society for Health, Education, Environment and Peace (SHEEP).

Vom 28.01.2020
Thomas Lohnes / Diakonie Katastrophenhilfe

Boote und Angelbedarf für indonesische Fischer

Die Fischer-Kooperative am Strand des Dorfes Lombonga hat kürzlich neun Boote von SHEEP erhalten, unserem Projektpartner in Indonesien. Die Kähne ermöglichen den Bewohnern, wieder einem geregelten Arbeitsalltag nachzukommen.

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Carsten Obergfell

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+49 30 65211-4722service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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