Indonesien

Hilfe nach Tsunami auf Sulawesi

Katastrophenvorsorge Nothilfe
Letzte Aktualisierung:
 03.06.2019
Anwohner fährt mit Motorrad durch verwüsteten Ort

Am Abend des 28. September 2018 wurde die indonesische Insel Sulawesi von mehreren Erdbeben erschüttert. Das stärkste hatte einen Wert von 7,4 auf der Richterskala. Auf die Beben folgte ein Tsunami, der binnen kürzester Zeit Straßen überflutete und Häuser wegriss. Erst nach Wochen ist das Ausmaß der Katastrophe sichtbar geworden: Mehr als 2.100 Menschen starben in den Trümmern, Tausende wurden verletzt. Wir waren rasch zur Stelle, um zu helfen.

Die Epizentren der Beben lagen im Zentrum der Insel nahe der Städte Donggala und Palu. Der darauffolgende Tsunami traf die Strände von Donggala und Palu mit voller Wucht und hinterließ Bilder des Grauens: Tausende Häuser wurden weggespült, die Infrastruktur schwer beschädigt. Seitdem kam es zu hunderten Nachbeben.

Durch die vielen Beben trat zudem das Phänomen der Bodenverflüssigung auf: Dabei wird der Untergrund so weich, dass ganze Häuser einfach versinken. Vielerorts konnten Rettungsmannschaften deshalb nicht mit schweren Geräten arbeiten. Ganze Teile der Stadt Palu versanken im Schlamm, hunderte Vermisste werden vermutlich nie geborgen werden können.

Über 600.000 Menschen brauchten dringend Nothilfe. Rund 223.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren und harren zum Teil bis heute in Notunterkünften aus.

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  • Zusammen mit lokal tätigen Partnerorganisationen von ACT Alliance, unter anderem Society for Health, Education, Environment and Peace (SHEEP) und PELKESI, boten wir den Betroffenen unmittelbar nach der Katastrophe umfassende Unterstützung. 
  • Unser Partner Yakkum Emergency Unit (YEU) war direkt nach den Beben mit medizinischen Teams im schwer getroffenen Zentral-Sulawesi vor Ort. 
  • Nothilfe-Kits wurden für den Bau von Behelfsunterkünften verteilt. Wasserkanister, -filter und Dinge des täglichen Bedarfs – wie Kochutensilien – wurden an die Menschen ausgegeben.
  • Wir informieren in Schulungen zu den Themen Sauberes Wasser und Hygiene. So können die örtlichen Gemeinden lernen, wie sie sich auf künftige Naturkatastrophen besser vorbereiten.
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Nachrichten aus dem Projekt
Großer Hilfsbedarf in IndonesienVom 27.05.2019

Trümmer, soweit das Auge reicht: Diese küstennahe Siedlung bei Palu auf Sulawesi wurde durch den Tsunami schwer getroffen. Inzwischen ist vieles provisorisch wiederaufgebaut. Doch es ist noch viel zu tun. Spenden Sie jetzt, um den Menschen zu helfen!

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 27.05.2019

Großer Hilfsbedarf in Indonesien

Trümmer, soweit das Auge reicht: Diese küstennahe Siedlung bei Palu auf Sulawesi wurde durch den Tsunami schwer getroffen. Inzwischen ist vieles provisorisch wiederaufgebaut. Doch es ist noch viel zu tun. Spenden Sie jetzt, um den Menschen zu helfen!

Vom 06.03.2019

Spenden für Indonesien

Danke! Durch Ihre Spenden konnten wir seit Projektbeginn im Oktober 2018 mehr als 1,2 Millionen Euro an die Betroffenen Nord-Sulawesis weitergeben. Die Arbeit ist aber noch nicht getan. Deshalb bleiben wir mindestens bis September 2020 mit unseren Partnern in der Region.

  • 31.10.2018

    Vor allem die nördlichen Distrikte Palu, Donggala und Sigi sind schwer von den Auswirkungen des Tsunamis auf Sulawesi betroffen. Für die Menschen vor Ort ist die Gefahr noch nicht gebannt: Neben einem Vulkanausbruch kam es in den ersten drei Wochen nach der Katastrophe zu über 600 Nachbeben. Wir helfen den Menschen weiter, wo wir können.

  • 30.09.2018

    Jetzt muss gehandelt werden! Mindestens 600.000 Menschen sind auf Sulawesi dringend auf Nothilfe angewiesen. Ihnen fehlt es an Allem: medizinischer Versorgung, Decken und Planen, Hygieneartikel, Nahrungsmittel, Trinkwasser. Wir stimmen uns aktuell mit unseren lokalen Partner ab.

  • 28.09.2018

    Ein heftiges Beben hat den Norden der indonesischen Insel Sulawesi heimgesucht. Zur Stunde ist das Ausmaß der Schäden noch nicht bekannt. Wir prüfen eventuelle Hilfsmaßnahmen.

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Fragen

Bild von Elisabeth Grün

Elisabeth Grün

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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