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Indonesien

Hilfe nach Erdbeben und Tsunami auf Sulawesi

Katastrophenvorsorge Nothilfe
Letzte Aktualisierung:
 10.07.2019
Anwohner fährt mit Motorrad durch verwüsteten Ort.

Am Abend des 28. September 2018 wurde die indonesische Insel Sulawesi von mehreren Erdstößen erschüttert. Der stärkste hatte einen Wert von 7,4 auf der Richterskala. Auf die Beben folgte ein Tsunami, der Straßen überflutete und Häuser wegriss. Mehr als 2.000 Menschen starben in den Trümmern, mehrere tausend wurden verletzt. Wir waren rasch zur Stelle, um zu helfen.

Die Epizentren der Beben lagen im Zentrum der Insel Sulawesi, nahe der Städte Donggala und Palu. Der darauffolgende Tsunami traf die Strände von Donggala und Palu mit voller Wucht und hinterließ Bilder des Grauens: Tausende Häuser waren weggespült, die Infrastruktur schwer beschädigt.

Danach gab es noch hunderte Nachbeben, durch die das Phänomen der Bodenverflüssigung auftrat. Dabei wird der Untergrund so weich, dass ganze Häuser einfach versinken. Vielerorts konnten Rettungsmannschaften deshalb nicht mit schwerem Gerät arbeiten. Ganze Teile der Stadt Palu versanken im Schlamm, hunderte Vermisste werden vermutlich nie geborgen werden können.

Über 600.000 Menschen brauchten dringend Nothilfe. Rund 223.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren und harren zum Teil bis heute in Notunterkünften aus.

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  • Wir boten den Betroffenen unmittelbar nach der Katastrophe umfassende Unterstützung an zusammen mit lokalen Partnern wie Society for Health, Education, Environment and Peace (SHEEP) und PELKESI. 
  • Unser Partner Yakkum Emergency Unit (YEU) half direkt nach den Beben mit medizinischen Teams im schwer getroffenen Zentral-Sulawesi. 
  • Wir haben Nothilfe-Kits für den Bau von Behelfsunterkünften verteilt sowie Wasserkanister, Wasserfilter und Dinge des täglichen Bedarfs wie Kochutensilien.
  • Wir informieren in Schulungen darüber, wie wichtig sauberes Trinkwasser und Hygiene sind. Mit diesem Wissen können die Menschen auch künftige Naturkatastrophen besser überstehen.
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Nachrichten aus dem Projekt
Großer Hilfsbedarf in Indonesien Vom 27.05.2019

Trümmer soweit das Auge reicht: Diese küstennahe Siedlung bei Palu auf Sulawesi wurde durch den Tsunami schwer getroffen. Inzwischen ist vieles provisorisch wiederaufgebaut, doch es ist noch viel zu tun. Spenden Sie jetzt, um den Menschen zu helfen!

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 27.05.2019
Christoph Pueschner / Diakonie Katastrophenhilfe

Großer Hilfsbedarf in Indonesien

Trümmer soweit das Auge reicht: Diese küstennahe Siedlung bei Palu auf Sulawesi wurde durch den Tsunami schwer getroffen. Inzwischen ist vieles provisorisch wiederaufgebaut, doch es ist noch viel zu tun. Spenden Sie jetzt, um den Menschen zu helfen!

Vom 06.03.2019
Christoph Püschner / Diakonie Katastrophenhilfe

Spenden für Indonesien

Durch Ihre Spenden konnten wir seit Projektbeginn im Oktober 2018 mehr als 1,2 Millionen Euro an die Betroffenen in Nord-Sulawesi weitergeben. Die Arbeit ist aber noch nicht getan. Deshalb bleiben wir mindestens bis September 2020 mit unseren Partnern in der Region.

  • 31.10.2018

    Vor allem die nördlichen Distrikte Palu, Donggala und Sigi sind schwer von den Auswirkungen des Tsunamis auf Sulawesi betroffen. Für die Menschen vor Ort ist die Gefahr noch nicht gebannt: Es gab auch einen Vulkanausbruch und mehr als 600 Nachbeben. Wir helfen den Menschen, wo wir können.

  • 30.09.2018

    Das Erdbeben hat auch einen Tsunami ausgelöst. Mindestens 600.000 Menschen auf Sulawesi brauchen jetzt dringend Nothilfe. Sie brauchen medizinische Versorgung, Decken und Planen, Hygiene-Artikel, Nahrungsmittel und Trinkwasser. Wir stimmen uns aktuell mit unseren lokalen Partner ab.

  • 28.09.2018

    Ein heftiges Beben hat den Norden der indonesischen Insel Sulawesi heimgesucht. Zur Stunde ist das Ausmaß der Schäden noch nicht bekannt. Wir bereiten uns auf eventuelle Hilfsmaßnahmen vor.

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Fragen

Bild von Elisabeth Grün

Elisabeth Grün

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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