Indonesien

Soforthilfe nach Tsunami in der Sundastraße

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 26.03.2020
Menschen laufen in einer Reihe.

Indonesien ist erneut von einem Tsunami getroffen worden, am 23. Dezember 2018. Die größten Schäden gab es an den Küsten der Sundastraße, der Meerenge zwischen den Inseln Sumatra und Java. Mehrere hundert Menschen kamen ums Leben, tausende wurden verletzt. Wir leisten Nothilfe.

Der Tsunami traf die Menschen ohne Vorwarnung. Ursache für die Flutwelle soll der Ausbruch des Vulkans Anak Krakatau sein. Der Tsunami traf in der Provinz Lampung auf Sumatra auf Land und in der Provinz Banten auf Java. Zahlreiche Häuser wurden weggerissen und zerstört, Straßen überflutet.

Indonesien liegt auf dem pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Welt. Kein anderes Land hat so viele aktive Vulkane wie Indonesien. Vulkanausbrüche und Erdbeben lösen immer wieder Tsunamis aus, die die Küsten des Inselstaats verwüsten. Erst Ende September starben über 2.000 Menschen auf der indonesischen Insel Sulawesi aufgrund von Erdbeben und eines Tsunamis.

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  • Wir leisten medizinische Hilfe für 500 Menschen, zusammen mit unserer Partnerorganisation vor Ort.
  • Wir verteilen Wassertanks, Wasserfilter, Wasserrohre und Hygiene-Kits. Die Versorgung mit sauberem Wasser ist nach der Katastrophe besonders schwierig.
  • Da auch die hygienischen Zustände schlecht sind, verteilen wir Material zum Bau von Latrinen.
  • Zusätzlich verteilen wir Decken, Moskitonetze, Planen und Matratzen, weil viele Menschen ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben.
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Nachrichten aus dem Projekt

Vom 23.03.2020
Diakonie Katastrophenhilfe / YEU

COVID-19: Aufklärung, Schutz und medizinische Geräte

Gemeinsam mit unseren Partnern in Indonesien setzen wir alles daran, die Verbreitung des neuartigen Coronavirus zu verlangsamen und die medizinische Ausrüstung vor Ort zu verbessern. So führen wir Aufklärungstraining zu COVID-19 durch, statten Kirchen mit Desinfektionsmaterialien aus und unterstützen die Beschaffung eines Beatmungsgerätes für ein durch unsere Partnerorganisation betriebenes Krankenhaus.

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Vom 20.03.2020

Nothilfe gegen Verbreitung des Coronavirus

Nachdem Indonesien vor allem 2018 immer wieder von schweren Naturkatastrophen getroffen wurde, helfen wir den Menschen gemeinsam mit unserer Partnerorganisation YEU beim Wiederaufbau. Jetzt müssen wir aber gemeinsam auf die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus reagieren und bereiten Hilfe bei der Eindämmung vor. Auch Indonesien hat bereits Tote zu beklagen, die dem Virus zum Opfer gefallen sind. Seit heute besteht auch ein Einreisestopp für Menschen, die in den vergangenen zwei Wochen in Deutschland und anderen betroffenen Ländern waren. Wir stehen in engem Austausch mit unseren Partnern und planen die gemeinsame Hilfe.

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Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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