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Dieser Landwirt zeigt einen Teil seiner Ernte. Durch eine bessere Wasserversorgung kann der Ertrag gesteigert werden. Foto: Thomas Molitor
Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt den Bau von Auffangbecken für Regenwasser für die Wasserversorgung von Anbauflächen. Dadurch kann die Ernte verbessert werden. Foto: Thomas Molitor
Indien

Spürbare Folgen des Klimawandels

Immer wieder wird Indien von Katastrophen unterschiedlichen Ausmaßes heimgesucht. Besonders in den Sommermonaten kommt es während des Monsuns jährlich zu schweren Überschwemmungen. Die Ostküste des Landes wird regelmäßig von tropischen Zyklonen getroffen. In der Trockenzeit hingegen sind weite Landesteile oftmals von extremer Dürre bedroht. Durch den Klimawandel häufen sich diese Ereignisse. Besonders betroffen sind die unterprivilegierten und ärmsten Bevölkerungsschichten. Hier ist schnelle Hilfe notwendig.

Menschen auf Hilfe angewiesen

In Katastrophensituationen wird in der Regel der indische Staat mit Hilfsleistungen aktiv. Diese muss die betroffene Bevölkerung allerdings – zum Teil mit Nachdruck – einfordern. Zudem erhalten gerade die ärmsten Bevölkerungsschichten oft keine Unterstützung, weil sie beim Erheben der Schäden nicht erfasst werden, kein Land besitzen oder erforderliche Eigenbeiträge nicht leisten können. Da das Anfordern der staatlichen Hilfe meist einige Zeit dauert, ist es wichtig, erste Hilfsmaßnahmen zu ermöglichen. Die Diakonie Katastrophenhilfe arbeitet in Indien seit vielen Jahren mit der Partnerorganisation Church’s Auxilliary for Social Action (CASA) zusammen. Im Rahmen ihrer Mitgliedschaft im internationalen kirchlichen Netzwerk ACT Alliance ist sie in den Bereichen Nothilfe, Rehabilitation und Katastrophenvorsorge tätig.

Die Hilfsmaßnahmen

Die Diakonie Katastrophenhilfe fördert einen Kleinprojektefonds für humanitäre Hilfe von CASA. Bei kleineren, lokal begrenzten Katastrophen kann CASA dadurch schnelle und flexible Nothilfe leisten. Dies geschieht immer in Zusammenarbeit mit überwiegend kleinen, örtlichen Partnerorganisationen. In akuten Notsituationen werden die Menschen mit Hilfsgütern wie Essen, Trinkwasser oder Hygieneartikeln versorgt.

Vorsorge leisten

Darüber hinaus können mit dem Kleinprojektefonds auch Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge gefördert werden. Bei der langfristig angelegten Partnerschaft mit CASA wird zum Beispiel der Bau von Regenwasserauffangbecken für die Wasserversorgung von Anbauflächen realisiert. Somit kann die Ernte verbessert und damit mehr Nahrungsmittel gesichert werden. Zudem leistet die Diakonie Katastrophenhilfe einen jährlichen Beitrag zum CASA-Nothilfefonds für schnelle, direkte humanitäre Hilfe bei kleinen und mittleren akuten Katastrophen. Auch die Hilfsmaßnahmen der ACT Alliance für die Betroffenen der Überschwemmungen im Juli und August 2016 werden unterstützt.

So hilft Ihre Spende

  • Mit 90 Euro kann bei erneuten Überschwemmungen die notwendigste Hilfe schnell geleistet werden.
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E-Mail: service@diakonie-katastrophenhilfe.de

Die Diakonie Katastrophenhilfe...

...leistet seit 60 Jahren weltweit dort Hilfe, wo die Not am größten ist. Sie unterstützt Menschen, die Opfer von Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung geworden sind und diese Notlage nicht aus eigener Kraft bewältigen können. Sie hilft unabhängig von Religion, Hautfarbe und Nationalität.

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