Bangladesch

Das Land im Süden Asiens, fast vollständig von Indien umgeben, ist durchzogen von fruchtbaren Schwemmböden. In den letzten Jahrzehnten war Bangladesch sehr häufig von Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen, insbesondere in Folge von Zyklonen. Im Jahr 2017 sind zudem in Folge von Vertreibungen hunderttausende Rohingya ins Land geflohen. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist seit Jahren vor Ort, um den Menschen Hilfe zu leisten.

Daily life in Shyamnagar, Satkhira, Bangladesh

Projekte in Bangladesch

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Not und Leid der Rohingya-Flüchtlinge

Angehörige der muslimischen Minderheit Rohingya werden in Myanmar seit vielen Jahren systematisch verfolgt und diskriminiert. Ende August 2017 eskalierte der Konflikt, innerhalb eines Monats sind knapp 680.000 Rohingya über die Grenze nach Bangladesch geflohen. Ganze Dörfer wurden abgebrannt, Frauen vergewaltigt, Kinder ermordet. Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet Nothilfe im mittlerweile größten Flüchtlingscamp der Welt.

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Mit den Folgen des Klimawandels leben

Bangladesch ist von den Folgen des Klimawandels besonders stark betroffen. Das hat vielfältige Ursachen: Das Land erhebt sich kaum über den Meeresspiegel und liegt im Delta zahlreicher Flüsse, wie etwa Ganges und Brahmaputra. Neben Erdbeben treten im Landesinneren regelmäßig Dürren und Kälteeinbrüche auf. Allein von der Flut 2016 waren circa 1,5 Millionen Menschen betroffen.