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Indien

Corona-Nothilfe gegen Hunger und Armut

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 20.07.2021
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Indien wird regelmäßig von Naturkatastrophen heimgesucht. Die Corona-Pandemie stellt den dicht besiedelten Subkontinent zusätzlich vor eine große Herausforderung. Mit Beginn der Ausgangssperren Ende März 2020 verloren Millionen Menschen ihre Lebens- und Einkommensgrundlagen. Wir helfen mit unserer Partnerorganisation besonders notleidenden Familien.

Mehr als 80 Prozent der Bevölkerung des indischen Subkontinents arbeiten im der informellen Wirtschaft und leben als Tagelöhner oder Straßenverkäufer von der Hand in den Mund. Seit März 2020 verloren Millionen Menschen ihre Lebens- und Einkommensgrundlagen. Angesichts der stetig steigenden Fallzahlen hat die Diakonie Katastrophenhilfe neben dem jährlichen Nothilfe-Fonds zusätzliche Mittel für die Corona-Hilfe in Indien bereitgestellt. Gemeinsam mit unserer Partneroganisation CASA sind wir seit Jahren in Indien aktiv. Jetzt werden besonders bedürftige und notleidende Familien von uns mit Nahrungsmitteln und Hygiene-Sets unterstützt.

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  • Wir unterstützen notleidende Familien mit Nahrungsmitteln. Eine Familie von durchschnittlich sechs Personen erhält 15 Kilo Reis, zwei Kilo Linsen, einen Liter Speiseöl, Zucker und Gewürze. Je nach Landesteil und Ernährungsgewohnheiten der Bevölkerung variiert die Zusammensetzung.

  • Um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern verteilen wir mit unseren Partnern Hygiene-Sets. Diese Pakete enthalten Gesichtsmasken, Handschuhe, Seife und Hygieneartikel für Frauen.

  • Zusätzlich bekommen Familien Bargeld in Höhe von 2.000 Rupien. Die Summe entspricht ca. 23 Euro. So können die Familien weitere lebensnotwendige Bedarfe decken.

 

Wir halten Sie auf dem Laufenden
Nachrichten aus dem Projekt

Obwohl die Zahlen in den indischen Metropolen zurückgehen, grassiert auf dem Land das Corona-Virus weiterhin. Daher unterstützen wir Menschen und Gemeinden in den am stärksten betroffenen Regionen Indiens, um die Ausbreitung von Covid-19 einzudämmen und die Auswirkungen der Lockdowns aufzufangen.mehr...

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 19.07.2021

Weitere Corona-Hilfen für Gemeinden und Familien

Obwohl die Zahlen in den indischen Metropolen zurückgehen, grassiert auf dem Land das Corona-Virus weiterhin. Daher unterstützen wir Menschen und Gemeinden in den am stärksten betroffenen Regionen Indiens, um die Ausbreitung von Covid-19 einzudämmen und die Auswirkungen der Lockdowns aufzufangen.

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Vom 07.06.2021
Eine Frau führt anderen Frauen vor, wie man die Hände einseift. CASA

Händewaschen schützt!

Eine Mitarbeiterin unserer Partnerorganisation CASA führt Hygienemaßnamen vor. Sie zeigt den Frauen, wie man sich richtig die Hände wäscht und erklärt, warum es gerade in Zeiten der Corona-Pandemie so wichtig ist, sich, wenn möglich, gründlich und oft die Hände zu reinigen.

  • 21.05.2021

    Während das Land gegen Pandemie kämpft, ist vor wenigen Tagen einer der schwersten Stürme seit Jahrzehnten im Westen Indiens auf Land getroffen. Der Zyklon „Tauktae“ forderte neben zahlreichen Verletzten auch Todesopfer. Allein seit gestern stieg die Zahl der Todesopfer um weitere 4.200 Menschen. Jetzt leidet der Bundesstaat auch noch an einer akuten Hitzewelle. Wir stehen mit unserer Partneroganisation vor Ort über Hilfsmaßnahmen im Austausch.

  • 05.05.2021
    CASA/Diakonie Katastrophenhilfe

    Mittlerweile haben sich seit Beginn der Pandemie mehr als 20 Millionen Menschen in Indien mit dem Virus infiziert. In den letzten Tagen sind Hilfslieferungen vieler Länder vor Ort eingetroffen: „Wir begrüßen, dass sich viele Länder solidarisch mit Indien zeigen, doch medizinisches Gerät allein reicht nicht“, sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe. „Wir dürfen auch die Präventionsmaßnahmen nicht aus dem Blick verlieren. Gerade die Ärmsten der Gesellschaft müssen dringend vor einer Infektion geschützt werden.“ Millionen Menschen in Indien fehlt es an den einfachsten Dingen, sie leben in Slums und haben keinen Zugang zum Gesundheitssystem. Gerade deshalb sind Hygieneschulungen und Hygieneartikel so wichtig.

  • 05.05.2021
  • 29.04.2021
    Diakonie Katastrophenhilfe

    Die Situation in Indien verschärft sich zunehmend: „Unser Partner berichtet, dass sich die Situation von Tag zu Tag weiter zuspitzt“, berichtet Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe. „Leider haben wir auch die Nachricht erhalten, dass einige Kollegen unseres Partners vor Ort an COVID-19 erkrankt sind.“ Um weiterhin vor Ort Nothilfe leisten zu können, stocken wir unsere Hilfe um zusätzlich 100.000 Euro auf.

  • 27.04.2021
    Diakonie Katastrophenhilfe/CASA

    Die Situation in Indien scheint außer Kontrolle, das Gesundheitssystem steht vor dem Kollaps. Seit Tagen steigen die Neuinfektionen an, mittlerweile sind durch das Virus knapp 198.000 Menschen in Indien ums Leben gekommen. Wir sind seit vielen Jahren vor Ort aktiv und konzentrieren unsere Hilfe seit Beginn der Pandemie im März 2020 auf Corona-Hilfen. Unsere Partnerorganisation ist auch weiterhin für die Menschen da und unterstützt mit Nahrungsmitteln, Gesichtsmasken und Hygiene-Artikeln.

  • 29.07.2020

    Gemeinsam mit unserer indischen Partnerorganisation verteilen wir Lebensmittel und Hygieneartikel. Zudem bieten wir Hygieneschulungen an. Einblicke in unsere Arbeit vor Ort sehen Sie im Video.

  • 14.07.2020
    Diakonie Katastrophenhilfe

    Angesichts der stetig steigenden Fallzahlen in Indien stellen wir zusätzliche Mittel für die Corona-Hilfe bereit. Mit Nahrungsmitteln, Hygiene-Sets und Bargeld leisten wir Nothilfe für von der Krise besonders betroffene Menschen. Insgesamt erreichen wir mit unserer Hilfe mehr als 29.000 Menschen.

Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen

Bild von Carsten Obergfell

Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4722service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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