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Ein junger Mann sucht in den Trümmern der zerstörten Haeuser nach noch verwertbaren Haushaltsgegenständen. Der Tsunami hat in der Stadt Palu einen enormen Schaden angerichtet. In Indonesien kommt es häufiger zu Erdbeben, da der Staat am sogenannten Pazifischen Feuerring liegt. Foto: Christoph Püschner 

Das elfjährige Mädchen Putri mit ihrer Großmutter während einer Behandlung durch die Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe. Sie freut sich, alles gut überstanden zu haben. Eine Schlammlawine trennte sie von ihren Eltern. Verletzt von einem Metallteil irrte sie zwei Tage allein durch die Gegend. Dann fand sie ihre Familie wieder. Foto: Christoph Püschner 

Die Behandlungen finden in dem Dorf Pakuli statt. Das medizinische Versorgungsteam hat hier eine mobile Ambulanz eingerichtet. Frau Dr. Trivian signalisiert ihrem kleinen Patienten, das alles in Ordnung ist. Foto: Christoph Püschner 

In dem Dorf Lende Tovea wurde eine Nutzwasserversorgungsstelle eingerichtet. Der Probelauf mit der Batterie von sieben Wasserhaehnen ist erfolgreich und die Frauen des Dorfes freuen sich über sauberes Wasser.  Foto: Christoph Püschner 

Indonesien

Hunderte Tote bei Beben und Tsunami

Bei einem Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi sind tausende Menschen ums Leben gekommen. Zuvor erschütterten zwei Erdbeben das Gebiet. Die Zahl der Toten steigt stetig an, bisher wurden mehr als 2.100 Tote aus den Trümmern geborgen. Mehr als 10.679 weitere Menschen sind schwer verletzt. Noch ist das komplette Ausmaß der Katastrophe nicht absehbar. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist mit Partnern vor Ort.

Nach einem starken Erdbeben brachen mehrere hohe Wellen über die Uferpromenade der Küstenstadt Palu. Zahlreiche Häuser wurden weggerissen, Straßen innerhalb von Sekunden überschwemmt. Laut dem Katastrophenschutz ist das betroffene Gebiet größer, als zunächst gedacht. Durch die Verwüstung der Stadt gestaltet sich die Hilfe besonders schwierig - nur mit Mühe können die Krankenhäuser die Verletzten versorgen. Zudem sind viele Opfer noch unter den Trümmern begraben, mindestens 835 Menschen gelten als vermisst. Auch die Versorgung der Überlebenden läuft schleppend.

Die Flutwellen waren am Freitag, den 28. September 2018, von einem Erdbeben der Stärke 7,7 auf der Richterskala ausgelöst worden. Knapp 80 Kilometer von Palu, der Hauptstadt der Provinz Zentralsulawesi, entfernt lag das Epizentrum. 

So hilft die Diakonie Katastrophenhilfe

Die Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe ist bereits im Einsatz vor Ort. Erste Teams sind in Palu angekommen, um so schnell wie möglich ein Bedarfsanalyse durchzuführen. Das Team besteht aus Ärzten, einer Hebamme, einem psychosozialen Helfer sowie Freiwilligen. Sieben Stunden benötigten sie, um in die Stadt vorzudringen.

Für die Hilfsmaßnahmen mit den Partnerorganisationen wurden bisher 1,2 Millionen Euro von der Diakonie Katastrophenhilfe zur Verfügung gestellt. Neben medizinischer Versorgung sind Verteilungen von Nahrungsmitteln und anderen dringenden Hilfsgütern wie Wasserfilter und Wassertanks. Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist jetzt besonders wichtig.

Der Bedarf ist groß: Tausende Menschen mussten ihr Zuhause verlassen oder haben keines mehr.  Auch die Herausforderungen für unsere Partner sind groß: Viele Straßen sind nicht befahrbar, vielerorts ist der Strom ausgefallen. Vor allem die Distrikte Palu, Donggala und Sigi sind schwer von den Auswirkungen der Katastrophe betroffen. Für die Menschen vor Ort ist die Gefahr noch nicht gebannt. Neben einem Vulkanausbruch kam es in den ersten drei Wochen nach der Katastrophe zu über 600 Nachbeben.

„Die unzähligen Nachbeben lassen die Menschen nicht zur Ruhe kommen“, weiß Caroline Hüglin, Projektverantwortliche für Indonesien der Diakonie Katastrophenhilfe. „Aus Angst schlafen viele unter freiem Himmel“.

Ab Dezember beginnt in Indonesien die Monsunzeit, die Menschen werden sich dann auch vor starken Regenfällen schützen müssen. Erst im Juli hatten mehrere Beben auf der Insel Lombok mehr als 500 Menschen getötet - die Diakonie Katastrophenhilfe leistete Nothilfe.

So können Sie helfen

Damit wir in Situationen wie diesen schnelle Hilfe leisten können, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen: Spenden Sie, damit wir betroffene Personen unterstützen können. In Indonesien kommt es häufiger zu Erdbeben, da der Staat am sogenannten Pazifischen Feuerring liegt. Bitte helfen Sie uns, Opfern von Katastrophen zu helfen!

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So hilft Ihre Spende

Die Versorgung eines Haushaltes mit Matratzen und Schlafsäcken kostet 43 Euro.

Mit 86 Euro kann eine Familie zwei Wochen lang mit Nahrungsmitteln versorgt werden.

Mit 120 Euro können zehn Familien mit Kanistern für sauberes Trinkwasser ausgestattet werden.

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Elisabeth Grün hilft Ihnen gerne weiter:
Tel.: +49 (0)30 65211-4711
E-Mail: service@diakonie-katastrophenhilfe.de

Die Diakonie Katastrophenhilfe...

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