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Ein Mann versucht sein Hab und Gut aus den Trümmern seines Hauses zu retten. Der Tsunami hat in der Stadt Palu einen enormen Schaden angerichtet. In Indonesien kommt es häufiger zu Erdbeben, da der Staat am sogenannten Pazifischen Feuerring liegt. Foto: picture-alliance/AP 
Indonesien

Hunderte Tote bei Beben und Tsunami

Bei einem Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi sind hunderte Menschen ums Leben gekommen. Zuvor erschütterten zwei Erdbeben das Gebiet. Die Zahl der Toten steigt stetig an, bisher wurden mehr als 1.948 Tote aus den Trümmern geborgen. Mehr als 2.500 weitere Menschen sind schwer verletzt. Noch ist das komplette Ausmaß der Katastrophe nicht absehbar. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist mit Partnern vor Ort.

Nach einem starken Erdbeben brachen mehrere hohe Wellen über die Uferpromenade der Küstenstadt Palu. Zahlreiche Häuser wurden weggerissen, Straßen innerhalb von Sekunden überschwemmt. Laut dem Katastrophenschutz ist das betroffene Gebiet größer, als zunächst gedacht. Durch die Verwüstung der Stadt gestaltet sich die Hilfe besonders schwierig - nur mit Mühe können die Krankenhäuser die Verletzten versorgen. Zudem sind viele Opfer noch unter den Trümmern begraben, mindestens 835 Menschen gelten als vermisst. Auch die Versorgung der Überlebenden läuft schleppend.

Die Flutwellen waren am Freitag, den 28. September 2018, von einem Erdbeben der Stärke 7,7 auf der Richterskala ausgelöst worden. Knapp 80 Kilometer von Palu, der Hauptstadt der Provinz Zentralsulawesi, entfernt lag das Epizentrum. 

So hilft die Diakonie Katastrophenhilfe

Die Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe ist bereits im Einsatz vor Ort. Erste Teams sind in Palu angekommen, um so schnell wie möglich ein Bedarfsanalyse durchzuführen. Das Team besteht aus Ärzten, einer Hebamme, einem psychosozialen Helfer sowie Freiwilligen. Sieben Stunden benötigten sie, um in die Stadt vorzudringen.

200.000 Euro wurden für Soforthilfemaßnahmen bereitgestellt, die jetzt zusammen mit dem kirchlichen Hilfsnetzwerk ACT Alliance umgesetzt werden. Neben medizinischer Versorgung sind Verteilungen von Nahrungsmitteln und anderer dringender Hilfsgüter geplant.

Der Bedarf ist groß: Tausende Menschen mussten ihr Zuhause verlassen oder haben keines mehr.  Auch die Herausforderungen für unsere Partner sind groß: Viele Straßen sind nicht befahrbar, vielerorts ist der Strom ausgefallen.

„Wir befürchten, dass die Zahl der Toten noch deutlich steigt“, sagt Caroline Hüglin, Projektverantwortliche für Indonesien der Diakonie Katastrophenhilfe. „Denn die Gebiete außerhalb der Städte sind schwer zu erreichen, die Informationskanäle derzeit noch vielerorts abgeschnitten.“

Erst im Juli hatten mehrere Beben auf der Insel Lombok mehr als 500 Menschen getötet - die Diakonie Katastrophenhilfe leistete Nothilfe.

So können Sie helfen

Damit wir in Situationen wie diesen schnelle Hilfe leisten können, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen: Spenden Sie, damit wir betroffene Personen unterstützen können. In Indonesien kommt es häufiger zu Erdbeben, da der Staat am sogenannten Pazifischen Feuerring liegt. Bitte helfen Sie uns, Opfern von Katastrophen zu helfen!

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So hilft Ihre Spende

Die Versorgung eines Haushaltes mit Matratzen und Schlafsäcken kostet 43 Euro.

Mit 86 Euro kann eine Familie zwei Wochen lang mit Nahrungsmitteln versorgt werden.

Mit 120 Euro können zehn Familien mit Kanistern für sauberes Trinkwasser ausgestattet werden.

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E-Mail: service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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