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Griechenland

Hilfe für Geflüchtete in Thessaloniki

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 03.06.2020
Essenausgabe im Speisesaal des Tageszentrums
Karte Griechenland

Im Jahr 2015 kamen mehr als 850.000 Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Griechenland, die meisten aus Syrien, Irak und Afghanistan. Die Lebensbedingungen für Flüchtlinge sind meist sehr schlecht, auch in den Auffanglagern, die aber nicht für alle Flüchtlinge reichen. Um die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern, haben wir in der Hafenstadt Thessaloniki beim Bau eines Tageszentrums geholfen.

Die meisten der Geflüchteten reisten bisher über die sogenannte Balkanroute weiter nach Mittel- und Nordeuropa, um dort Asyl zu beantragen. Seit März 2016 gilt die Balkanroute offiziell als geschlossen. Die Flüchtlinge sitzen nun fest, in Ungarn, Serbien, Mazedonien und eben Griechenland. Außerdem verfügt das EU-Türkei-Abkommen von März 2016, dass Geflohene, die seitdem nach Griechenland einreisen, in Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln festgehalten und wieder in die Türkei abgeschoben werden.

Vorher eingereiste Flüchtlinge werden meist in Camps auf dem griechischen Festland untergebracht und warten auf die Bearbeitung ihrer Asylanträge. Die Lebens- und Sicherheitsbedingungen sind sehr schlecht, insbesondere für Frauen und Kinder.

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  • Wir haben gemeinsam mit unserer Partnerorganisation vor Ort ein Tageszentrum aufgebaut. Es dient als Anlaufstelle für Flüchtlinge und steht bedürftigen Griechen offen. Durch diesen Ansatz fördern wir die Integration und das soziale Miteinander.

  • Wir bieten täglich Frühstück und warme Mahlzeiten für jeweils 100 Personen an. Es gibt Waschmaschinen und Waschräume, außerdem verteilen wir Hygiene-Artikel und Kleidung.

  • Zu den weiteren Angeboten des Tageszentrums gehören Tanzkurse, Sprachkurse, Kochkurse, gemeinsame Museumsbesuche und ein Raum zum Spielen für Kinder.

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Nachrichten aus dem Projekt

Unermüdlich suchte unsere Partnerorganisation in den letzten Wochen nach einer Lösung. Wie kann den größtenteils obdachlosen Flüchtlingen trotz der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Schließung des Tageszentrums in Thessaloniki geholfen werden? Dank freiwilliger Helfer können jetzt modifizierte Hilfsleistungen angeboten werden.mehr...

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 16.04.2020
Christoph Püschner / Diakonie Katastrophenhilfe

Hilfe trotz weiterhin geschlossenem Tageszentrum

Unermüdlich suchte unsere Partnerorganisation in den letzten Wochen nach einer Lösung. Wie kann den größtenteils obdachlosen Flüchtlingen trotz der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Schließung des Tageszentrums in Thessaloniki geholfen werden? Dank freiwilliger Helfer können jetzt modifizierte Hilfsleistungen angeboten werden.

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Vom 19.03.2020
Christoph Pueschner / Diakonie Katastrophenhilfe

COVID-19: Tageszentrum muss geschlossen werden

„Es fiel uns sehr schwer, das Zentrum zu schließen, aber aufgrund der behördlichen Anweisungen gab es keine andere Möglichkeit.“ Elias Anagnostopoulos ist Projektmanager im Alkyone Tageszentrum für Flüchtlinge in Thessaloniki, Griechenland. Seit 2017 wird das Zentrum von der Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt. Flüchtlinge und Migranten erhalten dort Hilfe bei der Registrierung und an fünf Tagen pro Woche Frühstück und ein warmes Mittagessen. Im Interview berichtet Anagnostopoulos über die Auswirkungen des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2.

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  • 03.03.2017
    Christoph Püschner / Diakonie Katastrophenhilfe

    Thomas Beckmann, Pressereferent der Diakonie Katastrophenhilfe, war vor Ort in Thessaloniki und berichtet von seinen Erlebnissen und Eindrücken im Tageszentrum.

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  • 27.02.2017

    Diesen Monat haben wir das Tageszentrum in Thessaloniki eröffnet. Das Projekt richtet sich an Flüchtlinge und bedürftige Griechen, deren Lebensbedingungen es verbessern soll. Schätzungen zufolge werden 1.000 obdachlose Flüchtlinge und 7.000 weitere Personen von den Angeboten des Zentrums profitieren.

Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen

Bild von Carsten Obergfell

Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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