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Griechenland

Hilfe für Geflüchtete in Thessaloniki

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 21.07.2023
Essenausgabe im Speisesaal des Tageszentrums
Karte Griechenland

Im Jahr 2015 kamen mehr als 850.000 Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Griechenland, die meisten aus Syrien, Irak und Afghanistan. Die Lebensbedingungen für Flüchtlinge sind meist sehr schlecht, auch in den Auffanglagern, die aber nicht für alle Flüchtlinge reichen. Um die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern, haben wir in der Hafenstadt Thessaloniki beim Bau eines Tageszentrums geholfen.

Die meisten der Geflüchteten reisten bisher über die sogenannte Balkanroute weiter nach Mittel- und Nordeuropa, um dort Asyl zu beantragen. Seit März 2016 gilt die Balkanroute offiziell als geschlossen. Die Flüchtlinge sitzen nun fest, in Ungarn, Serbien, Mazedonien und eben Griechenland. Außerdem verfügt das EU-Türkei-Abkommen von März 2016, dass Geflohene, die seitdem nach Griechenland einreisen, in Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln festgehalten und wieder in die Türkei abgeschoben werden.

Vorher eingereiste Flüchtlinge werden meist in Camps auf dem griechischen Festland untergebracht und warten auf die Bearbeitung ihrer Asylanträge. Die Lebens- und Sicherheitsbedingungen sind sehr schlecht, insbesondere für Frauen und Kinder.

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  • Wir haben gemeinsam mit unserer Partnerorganisation vor Ort ein Tageszentrum aufgebaut. Es dient als Anlaufstelle für Flüchtlinge und steht bedürftigen Griechen offen. Durch diesen Ansatz fördern wir die Integration und das soziale Miteinander.

  • Wir bieten täglich Frühstück und warme Mahlzeiten für jeweils 100 Personen an. Es gibt Waschmaschinen und Waschräume, außerdem verteilen wir Hygiene-Artikel und Kleidung.

  • Zu den weiteren Angeboten des Tageszentrums gehören Tanzkurse, Sprachkurse, Kochkurse, gemeinsame Museumsbesuche und ein Raum zum Spielen für Kinder.

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Nachrichten aus dem Projekt
Kheirulah Arab

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Vom 21.07.2023
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Neuanfang in Griechenland: Kheirulahs bewegte Reise

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Vom 14.12.2021
Christoph Pueschner / Diakonie Katastrophenhilfe

„Lebensmittel sind die wichtigste Hilfe“

Die alleinerziehnde Khunaf ist vor drei Jahren mit ihren zwei Kindern und ihrer Mutter aus Syrien nach Griechenland geflohen. Im Tageszentrum „Alkyone Refugee Day Center“ in Thessaloniki werden sie unterstützt, sie erhalten dort warme Mahlzeiten und Beratung.

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Bild von Carsten Obergfell

Carsten Obergfell

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+49 30 65211-4722service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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