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Demokratische Republik Kongo

Hilfe für Opfer sexualisierter Gewalt

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 10.09.2021
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Für Mädchen und Frauen zählt die DR Kongo zu den gefährlichsten Ländern der Welt. Seit mehr als zwei Jahrzehnten von gewalttätigen Konflikten geprägt, häufen sich Vergewaltigungen und andere Formen sexualisierter Gewalt. Oftmals wird diese von Milizen, Rebellen, Polizei oder Angehörigen der Armee als Waffe eingesetzt, um gezielt Macht und Demütigung auszuüben. Wir stehen mit unseren Partnerorganisationen an der Seite der Opfer.

Trotz Unterzeichnung diverser Friedensabkommen und der relativ friedlichen Machtübergabe an Präsident Félix Tshisekedi im Jahr 2019 bleibt die Situation im Land extrem instabil. Mehr als fünf Millionen Menschen sind innerhalb des Landes auf der Flucht vor den immer wieder aufflammenden Kämpfen.

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  • Erfahrende Mitarbeitende unserer Partnerorganisation PAP-DAC unterstützen Überlebende sexualisierter Gewalt mithilfe eines ganzheitlichen Ansatzes. Hierzu zählt die medizinische Erstversorgung, psychosoziale Begleitung sowie Maßnahmen zur Reintegration von Familie und Gesellschaft.

  • Um nach sexuellen Übergriffen schnellstmöglichen Zugang zu Medikamenten gewährleisten zu können, hat unsere Partnerorganisation einen Notvorrat in lokalen Gesundheitszentren angelegt. So kann zum Beispiel eine HIV-Infektion verhindert werden. Zudem erhalten Betroffene Nahrungsmittel, sodass die Versorgung ihrer Familien gesichert ist.

  • Damit sexualisierte Gewalt langfristig abnimmt, wurden Infokampagnen in den Gemeinden gestartet. Gemeindevorsteher sollen für Folgen und Ursachen von Gewalt sensibilisiert werden. Nur so kann auch der Stigmatisierung von Opfern entgegengewirkt werden. Zudem erhalten die Betroffenen eine Beratung bezüglich bestehender Gesetze und Beweissammlungen für eine mögliche Strafverfolgung.

  • Die Frauenorganisation ODAF unterstützt betroffene Frauen und Mädchen bei der sozialen Wiedereingliederung. Sie erstellen Betreuungspläne und sprechen über Ausbildungsmöglichkeiten in den Bereichen Kochen, Schneidern oder Konditorei.  

Wir halten Sie auf dem Laufenden
Nachrichten aus dem Projekt

Grace Kanyere Kalamo ist seit zwei Jahren Sozialassistentin im PAP-RDC Projekt zu geschlechtsspezifischer Gewalt in der Gesundheitszone Kayna. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Überlebende von Gewalt dabei zu unterstützen, wieder in ihre Familien und Gemeinschaften zurückzukehren. Welche Rolle dabei Gemeinden einnehmen, erklärt sie hier.mehr...

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 10.09.2021
PAP-RDC/ Diakonie Katastrohpenhilfe

Im Kampf gegen sexualisierte Gewalt sind Gemeinden wichtig

Grace Kanyere Kalamo ist seit zwei Jahren Sozialassistentin im PAP-RDC Projekt zu geschlechtsspezifischer Gewalt in der Gesundheitszone Kayna. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Überlebende von Gewalt dabei zu unterstützen, wieder in ihre Familien und Gemeinschaften zurückzukehren. Welche Rolle dabei Gemeinden einnehmen, erklärt sie hier.

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Vom 22.04.2021
PAP-RDC/Diakonie Katastrophenhilfe

„Ich bin wieder zuversichtlich!“

„Es war ein Samstag, der 24. Oktober 2020“, erinnert sich Maombi Kavugho Pirirpiri. Der Tag veränderte ihr Leben. Hier erzählt Maombi, Betroffene von sexualisierter Gewalt, ihre Geschichte und berichtet, wie unsere Partneroganisation der Händlerin und Mutter helfen konnten.

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Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen

Bild von Carsten Obergfell

Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4722service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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