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Beim nächsten Wirbelsturm oder Erdbeben kann diese Notunterkunft Leben retten. Hohlblocksteine und Stahlbewehrung sowie eine verstärkte Dachkonstruktion machen den Bau erdbeben- und sturmresistent. Foto: Florian Kopp 

Die Solarpanels auf den Dächern der Notunterkünfte sichern im Ernstfall die Stromversorgung. Foto: Florian Kopp 

Erdbeben- und sturmsichere Häuser bieten ihren Bewohnerinnen und Bewohnern bei der nächsten Katastrophe Schutz. Foto: Florian Kopp 

Die Diakonie Katastrophenhilfe hat in den vergangenen Jahren drei Gesundheitszentren im Südosten Haitis gebaut. Foto: Florian Kopp 

Die Gesundheitszentren stellen auch in ruhigeren Zeiten für die Bevölkerung die Basisversorgung sicher. Foto: Florian Kopp 

Als Maßnahme zur nachhaltigen Ernährungssicherung legte die Diakonie Katastrophenhilfe in Bainet und Jacmel mit den Einwohnern Gemüsegärten an. Foto: Florian Kopp 

Bedürftige Familien haben Hühner und Kaninchen zur Zucht bekommen, um ein Einkommen zu erwirtschaften. Foto: Florian Kopp 

Haiti

Acht Jahre nach dem Erdbeben

Es war die größte Katastrophe in der Geschichte Haitis: Am 12. Januar 2010 zerstörte ein Erdbeben der Stärke 7,0 große Teile des karibischen Inselstaats. Offiziellen Angaben zufolge kamen dabei 230.000 Menschen ums Leben, etwa 1,2 Millionen Menschen verloren ihr Zuhause.

In den ersten fünf Jahren nach dem Beben setzte die Diakonie Katastrophenhilfe rund 40 Projekte für Nothilfe, Wiederaufbau, Katastrophenvorsorge und Ernährungssicherung um. Insgesamt 2.115 Häuser wurden wiederaufgebaut und damit Erdbeben resistenter Wohnraum für rund 10.000 Menschen geschaffen. Zudem wurden drei Schulen für 3.200 Kinder sowie drei Gesundheitsstationen instand gesetzt und 50.000 Menschen mit Aufklärungsprogrammen gegen die Ausbreitung der Cholera erreicht. Neben dem Wiederaufbau von Häusern war die Ernährungssicherung der Bevölkerung Teil der Projekte. So wurden Gemüsegärten und Saatgutspeicher angelegt, um den Bauern Unabhängigkeit von fremder Hilfe zu ermöglichen.

Hilfe zeigt Wirkung

„Die strukturellen Probleme des Landes sind immer noch enorm“, lautet das Fazit von Daniela Simm, die sowohl nach dem Erdbeben in 2010 als auch nach dem Hurrikan Matthew die Projekte der Diakonie Katastrophenhilfe in Haiti verantwortet. „Zwar liefen die Hilfsleistungen nach dem Hurrikan vergleichsweise koordinierter und schneller an. Doch mangelnde Zufahrtsstraßen, fehlende Sanitär- und Wasserversorgung und ein marodes Stromnetz, sind immer noch immense Herausforderung in Haiti. Die Armut ist groß und das Land risikoanfällig für Katastrophen – dadurch richten Stürme viel größere Schäden an als in weniger risikoanfälligeren Ländern.“ Doch es gibt auch Grund zur Hoffnung. „Dank unseres sehr guten Partnernetzwerks und des Warenlagers in Jacmel können wir den Menschen im Notfall schnell zur Seite stehen. Unsere sturm- und erdbebensicheren Häuser haben sich bewährt und bieten vielen Familien langfristig Schutz. Auch wenn die Not weiterhin groß ist: Unsere Hilfe zeigt Wirkung und das bestärkt uns in unserer Arbeit.“

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