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„Plötzlich fing der Boden an zu wanken“

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Hilaire Michel war auf einer Ortsversammlung als plötzlich die Erde bebte. Seine Familie hatte Glück und konnte sich retten, ihr Haus jedoch war zerstört. Gemeinsam mit unseren Partner vor Ort konnten wir der Familie ein neues Zuhause geben. Der 64-jährige Hilaire erzählt seine Geschichte.

„Beim Beben war ich in einer Ortsversammlung. Plötzlich fing der Boden an zu wanken. Die anderen wurden panisch und wussten nicht was tun, aber mir war klar, dass es sich um ein Beben handelte und ich wies alle an, nach draussen zu gehen. Als die Erde aufhörte zu wackeln, ging ich nach Hause. Meine Hütte aus Holz und Blech war eingestürzt, aller Hausrat verstreut. Vieles war kaputt. Meine Frau und Tochter konnten sich zum Glück retten. Aber wir hatten kein Dach mehr über den Kopf und mussten die ersten Nächte draussen schlafen. Danach fanden wir bei Verwandten Unterschlupf. Nach drei Monaten hat uns Diakonie auf die Liste der Hausempfänger gesetzt, und 2011 wurde unser Haus fertig. Es war der schönste Tag meines Lebens! Die erste Nacht darin war ein Fest. Ich habe so gut geschlafen wie schon lange nicht mehr. Noch immer bin ich mit dem Haus sehr zufrieden, es ist sehr stabil und hat Platz für die Familie. Ich kann auch Freunde und Nachbarn einladen, ohne mich schämen zu müssen. Es ist das Geschenk meines Lebens. Ohne Diakonie würden wir wahrscheinlich noch in einem Zelt hausen oder unter freiem Himmel nächtigen. Gott und das Projekt sind für mich das Grösste! Dank Diakonie habe ich ein Dach überm Kopf und bin nicht mehr schutzlos der brennenden Sonne und dem Regen ausgeliefert. Ohne das Haus wäre ich vermutlich längst erkrankt und gestorben.“

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