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Immer wieder wird Haiti von Naturkatastrophen heimgesucht. Die neuen Häuser, die mit Unterstützung der Diakonie Katastrophenhilfe gebaut wurden, sind erdbeben- und sturmsicher. Foto: Florian Kopp
Auch Janette Déjau freut sich über ihr neues erdbebensicheres Haus. Foto: Florian Kopp
Catherine Edumé erhielt von der Diakonie Katastrophenhilfe Ziegen, Hühner und ein neues stabiles Dach.  Foto: Florian Kopp
Kleintierhaltung ist ein Weg, die Menschen langfristig wirtschaftlich zu stärken.  Foto: Thomas Lohnes
Auch Geranie Joseph und ihr Mann Valcin aus der Nähe von Port-au-Paix haben eine Ziege bekommen. Nun können sie eine Zucht beginnen.  Foto: Thomas Lohnes
Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt die Menschen bei der Bewirtschaftung ihrer Felder. Dank hochwertigem Saatgut und gesicherter Wasserversorgung, fallen die Ernten gut aus. Foto: Thomas Lohnes
Ein Mitarbeiter der Partneroganisation Mitarbeiter der Partnerorganisation KORAL zeigen den Bauern, wie sie Steinwälle um ihre Felder anlegen. So kann das Auswaschen des Bodens bei starkem Regen verhindert werden.  Foto: Thomas Lohnes
Die Diakonie Katastrophenhilfe ist auch am Bau eines erbeben- und sturmsicheren Notfallzentrums beteiligt. Hier sollen bald Waren für den Katastrophenfall gelagert und Schulungen durchgeführt werden.  Foto: Thomas Lohnes
Immer wieder kommt es auf Haiti zu Cholera-Ausbrüchen. Im Cholera-Behandlungszentrum in Bainet erklärt Krankenschwester Alaine Jean Baptiste einer Patientin, warum Elektrolyt-Lösungen notwendig sind. Foto: Florian Kopp
Haiti

Ein Leben mit Naturgewalten

Haiti – das Land, das als das ärmste Lateinamerikas gilt, liegt direkt auf dem Weg der Hurrikane über die Karibik. Besonders die Regionen Sud-Est und Sud werden jährlich von Stürmen, sintflutartigem Starkregen und erosionsbedingten Erdrutschen getroffen. Das zyklische Auftreten der Katastrophen entzieht den Menschen die Lebensgrundlage. Alternativen sind rar. Was bleibt, ist ein Abwandern in die Städte oder der bereits stark beeinträchtigten Umwelt weitere Schäden zuzufügen. Darüber hinaus ist Haiti immer wieder von Cholera-Epidemien betroffen, mehr als 3,6 Millionen Haitianer leiden zudem unter Nahrungsunsicherheit – das sind etwa zwei von fünf Personen.

Die Hilfsmaßnahmen

Nachdem die Diakonie Katastrophenhilfe in den Jahren nach dem schweren Erdbeben von 2010 umfassende Soforthilfe- und Wiederaufbau-Projekte durchgeführt hat, konzentriert sich die Arbeit seit 2015 auf die Katastrophenvorsorge. Um im Falle einer Naturkatastrophe schnell und effektiv Hilfe zu leisten, hat die Hilfsorganisation  zusammen mit Partnerorganisationen in Jacmel ein Warenlager eingerichtet, in dem Schutzpakete und Hygiene-Kits für den Notfall bereit liegen. Die Schutzpakete bestehen aus Wolldecken und Planen. Die Hygiene-Kits enthalten Seife, Duschgel, Zahnpasta, Toilettenpapier, Wasserreinigungstabletten und Waschmittel. Damit erhalten die Menschen vor Ort schnell und unbürokratisch die nötigste Hilfe.

Für Risiken sensibilisieren

Im Nordosten des Landes wird in der Gemeinde Baudin ein Projekt zur Katastrophenvorsorge durchgeführt. So werden mehr als 2000 Haushalte, die in der Zone mit dem höchsten Katastrophenrisiko wohnen, für Risiken sensibilisiert und 150 Familien werden darin geschult, einen familiären Notfallplan zu entwickeln. Für den Katastrophenfall stehen außerdem 300 Nothilfepakete bereit. 105 bedürftige Familien erhalten zudem Trainings für Einkommen schaffende Aktivitäten. Um die Ernährungssicherheit zu stärken, werden außerdem drei bestehende und drei neue Ziegenaufzuchten unterstützt.

Auf den Notfall vorbereitet sein

In einem weiteren Projekt im Süden des Landes wird der lokale Zivilschutz unterstützt, um das Risiko der Bevölkerung gegenüber künftigen Katastrophen zu mindern. In der Gemeinde Saint-Louis du Sud leben besonders viele Frauen und Kinder, die im Fall einer Katastrophe auf sich allein gestellt sind: Viele Männer haben aufgrund von Desastern die Stadt bereits verlassen, um im Ausland oder den städtischen Zentren des Landes Arbeit zu finden. Im Rahmen des Projekts wird ein Frühwarnsystem mit zusätzlichen Materialien verstärkt und die Verantwortlichen weitergebildet. 150 Personen nehmen an einer Simulationsübung zu Warnung, Evakuierung und Rettung teil. Für mehr als 1000 Personen werden familiäre Notfallpläne entwickelt und 30 Haushalte mit besonderen Bedürfnissen mit einer Krankentrage ausgestattet

So hilft Ihre Spende

  • Mit 43 Euro helfen Sie einer Familie mit einem Hygiene-Kit. Darin enthalten ist Seife, Duschgel, Zahnpasta, Zahnbürsten, Toilettenpapier, Kämme, Windeln, Waschmittel und Wasserreinigungstabletten.
  • Für 62 Euro können Sie einer Familie mit einem Schutzpaket helfen. Dieses  besteht aus Wolldecken und Planen.
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Edith Sokolowsky hilft Ihnen gerne weiter:
Tel.: +49 (0)30 65211-1190
E-Mail: service@diakonie-katastrophenhilfe.de

Die Diakonie Katastrophenhilfe...

...leistet seit 60 Jahren weltweit dort Hilfe, wo die Not am größten ist. Sie unterstützt Menschen, die Opfer von Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung geworden sind und diese Notlage nicht aus eigener Kraft bewältigen können. Sie hilft unabhängig von Religion, Hautfarbe und Nationalität.

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