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Haiti

Wiederaufbau nach Hurrikan Matthew

Katastrophenvorsorge
Letzte Aktualisierung:
 11.12.2019
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Hurrikan Matthew führte im Oktober 2016 zu verheerenden Zerstörungen im Südwesten Haitis. Mehr als zwei Millionen Menschen verloren dadurch ihre Lebensgrundlage. Wir helfen ihnen beim Wiederaufbau ihrer Häuser und Höfe.

Haiti gilt als ärmstes Land Lateinamerikas – und liegt direkt auf dem Weg der Hurrikane. Die Wirbelstürme bilden sich jeden Herbst vor Westafrika und ziehen dann über den Atlantik in die Karibik. Haiti wird daher mehrmals pro Jahr von Hurrikans getroffen, hinzu kommen Dürren und Erdbeben. Naturkatastrophen haben in den vergangenen Jahren immer wieder große Schäden in dem karibischen Inselstaat angerichtet.

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  • Wir sind seit Jahren mit unserer Partnerorganisation GADEL in der Katastrophenvorsorge auf Haiti aktiv.
  • Im besonders schwer getroffenen Süden der Insel helfen wir beim Wiederaufbau von Häusern und unterstützten mehr als 10.000 Familien, sich wieder eine landwirtschaftliche Lebensgrundlage zu schaffen.
  • Wir lagern in Jacmel Hilfsgüter, mit denen im Katastrophenfall unmittelbar Soforthilfe geleistet werden kann. Dazu gehören Hygiene-Artikel wie Seife, Toilettenpapier, Trinkwasseraufbereitungstabletten und Babywindeln für 1000 Familien.
  • Wir legen neue Äcker an, verteilen Saatgut und Werkzeuge.
  • Die begünstigten Familien erhalten Trainings in ökologischer Landwirtschaft, um sich nachhaltig und langfristig mit Lebensmitteln versorgen zu können.
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Nachrichten aus dem Projekt
Medzinische Versorgung verbessern Vom 08.01.2020

Die geografische Lage in der Karibik bedeutet für Haiti eine regelmäßige Bedrohung durch Hurrikans. Wer unter den Auswirkungen direkt leidet? Die Bevölkerung des Inselstaats. Dank eines neuen Gesundheitspostens in Brasilienne nahe Binet können Verletzte und Kranke nun besser versorgt werden. "Wir sind jetzt viel besser aufgestellt", freut sich die Krankenschwester Rosemay Micha.

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 08.01.2020
Florian Kopp / Diakonie Katastrophenhilfe

Medzinische Versorgung verbessern

Die geografische Lage in der Karibik bedeutet für Haiti eine regelmäßige Bedrohung durch Hurrikans. Wer unter den Auswirkungen direkt leidet? Die Bevölkerung des Inselstaats. Dank eines neuen Gesundheitspostens in Brasilienne nahe Binet können Verletzte und Kranke nun besser versorgt werden. "Wir sind jetzt viel besser aufgestellt", freut sich die Krankenschwester Rosemay Micha.

Vom 06.01.2020
Florian Kopp/Diakonie Katastrophenhilfe

Gut vorbereitet für den Ernstfall

"Endlich liegen Plastikplanen, Kordeln und Decken bereit, mit denen sich 500 Familien im Notfall temporäre Unterkünfte bauen können", freut sich Felder Massena, Verantwortlicher im Warenlager der Diakonie Katastrophenhilfe. Im Herbst 2019 wurden die Bestände wieder aufgefüllt. Das Warenlager liegt vor den Toren der karibischen Küstenstadt Jacmel im Süden Haitis.

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  • 11.12.2019
    Thomas Lohnes / Diakonie Katastrophenhilfe

    Der Wiederaufbau kann nur als große Aufgabe begriffen werden: Aktuell rekonstruieren wir feste Häuser für 18 Familien. Für die Bauarbeiten engagieren wir Maurer, Schreiner und Zimmerleute. Zur Verbesserung der Straße zwischen Petit-Goâve und Pélagie werden 24 Arbeiterteams rekrutiert. Ergänzend wird ein Team aus Technikern und Arbeitern zusammengestellt. Es baut und bepflanzt Trockenmauern entlang der Strecke, um den Verkehrsweg auch bei künftigen Naturkatastrophen zu sichern. Insgesamt fördert das Projekt 339 Familien, knapp 1.700 Personen.

  • 22.07.2019
    Rohbau eines HausesDiakonie Katastrophenhilfe

    Die ersten betroffenen Familien in unserer Projektregion können wieder optimistischer in die Zukunft blicken. Gemeinsam mit unserer lokalen Partnerorganisation findet derzeit der Bau von neuen Wohnhäusern statt.

  • 14.12.2017
    BauernfamilieThomas Lohnes / Diakonie Katastrophenhilfe

    Die langfristige Hilfe zahlt sich aus: Setzlinge und Saatgut bringen den Bauern auf Haiti erste Ernten ein. Gemüsegärten und Zisternen sichern die Ernährung der Menschen in Belle-Anse.

  • 11.03.2017
    Frau zeigt Korb mit MaisThomas Lohnes / Diakonie Katastrophenhilfe

    Unsere „Cash-for-work“-Aktivitäten starten: Sie helfen den von Wirbelsturm Matthew betroffenen Familien beim Wiederaufbau der landwirtschaftlichen Produktion und zusätzlich erhalten die Bauern ein kleines Einkommen. Außerdem schaffen wir Geräte und Saatgut an und schulen die begünstigten Familien in nachhaltiger und ökologischer Landwirtschaft. In Grand‘Anse bauen sie bereits Yams an und bereiten die nächste Anbausaison vor.

  • 01.02.2017
    Mann mit ZiegeThomas Lohnes / Diakonie Katastrophenhilfe

    Auf Haiti sollen 1.200 Familien mindestens 50 Prozent der durch den Hurrikan zerstörten landwirtschaftlichen Produktionsmittel ersetzt bekommen, um eine ernährungssichernde Lebensgrundlage zu haben.

  • 30.11.2016
    Eine Familie dichtet mit Plastikplanen, die sie bei einer Nothilfe-Verteilung durch die Diakonie Katastrophenhilfe, Finn Church Aid und Lutherischer Weltbund in Saut-Maturin 2eme Section unweit von Camp Perrin am 14.10.16 bekommt hat, das zerstoerte Dach ihres Hauses ab. Jeweils 175 Hygiene, Essen- und Notfallkits mit Plastikplanen, Decken und Seilen werden an vorher ausgesuchte und registrierte Betroffen verteilt. UN-Blauhelm-Soldaten schuetzten die Verteilung. Am Ende der Verteilung, wenn die letzten Pakete verteilt werden, wird die Situation auf schwierig. Foto: Thomas Lohnes fuer Diakonie KatastrophenhilfeAfter the storm clean drinking water is scarce. The people have to be supplied with clean drinking water and the sanitation has to be repaired. Wells and toilets were destroyed by the hurricane Matthew. The water is polluted and there is a great danger that diseases such as cholera can break out. First cholera cases have been reported. Matthew had heavily devastated the southern half of Haiti on Tuesday last week. According to preliminary information from the authorities, 372 people were killed. Some regions are still cut off from the rest of the country. In some cities 80 per cent of the houses are destroyed or damaged, according to aid organizations.Thomas Lohnes / Diakonie Katastrophenhilfe

    Im November 2016 haben wir mit unseren Partnern aus dem Hilfsnetzwerk ACT Alliance in den Gemeinden Chantal, Torbeck und Camp Perrin analysiert, was die Menschen dort am dringendsten brauchen. Nun bereiten wir die Reparatur der Häuser von 27 Familien vor und arbeiten ein Wiederaufbau-Konzept aus, zusammen mit den begünstigten Familien.

  • 15.10.2016
    Ein Mann versucht mit einem einfachen Hammer ein Betonteil des Daches seines Hauses in Jeremie am 17.10.16 zu zerkleinern.Haiti nach dem Sturm Matthew, Oktober 2016. Foto: Thomas Lohnes fuer Diakonie KatastrophenhilfeThomas Lohnes / Diakonie Katastrophenhilfe

    Auf die Soforthilfe folgt der nächste Schritt, der Wiederaufbau. Wir stimmen uns gerade mit unserem Partnernetzwerk ab und prüfen die Möglichkeiten vor Ort, beschädigte Häuser zu reparieren. Uns ist es wichtig, die Häuser verbessert wieder aufzubauen, damit sie künftigen Katastrophen standhalten.

  • 08.10.2016

    Nach der Hurrikan-Katastrophe auf Haiti steigt die Zahl der Cholera-Erkrankungen rasant an. Wir gehen aktiv gegen die Ausbreitung der Krankheit vor. Insgesamt konnten wir mehr als 1000 Familien mit Hygiene- und Schutzpaketen versorgen.

  • 06.10.2016
    Ausgabe von HilfsgüternThomas Lohnes / Diakonie-Katastrophenhilfe

    Zusammen mit dem internationalen Hilfsnetzwerk ACT Alliance und lokalen Partnern verteilt die Diakonie Katastrophenhilfe erste Hilfsgüter. Starkregen und Überschwemmungen erschweren dabei die Bedingungen für die Betroffenen und die Helfenden, insbesondere zerstörte Brücken schneiden viele Gemeinden von der Hilfe ab.

  • 05.10.2016
    Mädchen steht in TrümmernThomas Lohnes / Diakonie Katastrophenhilfe

    Das Ausmaß der Katastrophe ist immens. Sturm Matthew hinterließ ein Bild der Verwüstung: zerstörte Häuser, überschwemmte Felder, überflutete Straßen und von den Wassermassen weggerissene Brücken. Mehr als 500 Menschen sind vermutlich durch den Hurrikan ums Leben gekommen.

  • 04.10.2016
    Zerstörtes DorfThomas Lohnes / Diakonie Katastrophenhilfe

    Ein Wirbelsturm der Kategorie 4, der zweithöchsten Stufe, mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 225 Stundenkilometern hat den Südwesten Haitis getroffen. Besonders stark sind die Auswirkungen in den Regionen Grand‘Anse und Sud. Hier leben rund eine Million Menschen.

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Bild von Carsten Obergfell

Carsten Obergfell

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+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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