Haiti

Neuanfang nach Hurrikan Matthew

Katastrophenvorsorge
Letzte Aktualisierung:
 03.06.2019
Zerstörtes Dorf

Haiti gilt als ärmstes Land Lateinamerikas – und liegt direkt auf dem Weg der Hurrikane. Die Wirbelstürme bilden sich vor Westafrika und ziehen dann über den Atlantik in die Karibik. Im Oktober 2016 führte Hurrikan Matthew zu verheerender Zerstörung im Südwesten der Insel. Mehr als zwei Millionen Menschen haben ihre Lebensgrundlage verloren. Von den Schäden hat sich die Bevölkerung vielerorts noch nicht erholt. 

Der tropische Inselstaat Haiti wird häufig von tropischen Stürmen, Trockenheit und Erdbeben verwüstet. So haben Naturkatastrophen in den letzten Jahren immer wieder große Schäden in dem karibischen Inselstaat angerichtet.

Bei dem verheerenden Erdbeben im Januar 2010 sind etwa 230.000 Menschen zu Tode gekommen. Bis heute leidet Haiti unter den Folgen dieser Katastrophe. Auch Stürme, Erdrutsche und Dürreperioden zwingen die Bevölkerung immer wieder, ihre ohnehin spärlichen Ressourcen zum Wiederaufbau einzusetzen.

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  • Wir sind seit Jahren mit unserer Partnerorganisation GADEL in der Katastrophenvorsorge auf Haiti aktiv.
  • Im Süden der Insel halfen wir nach dem Sturm Matthew beim Aufbau von Häusern und unterstützten mehr als 10.000 Familien, sich wieder eine landwirtschaftliche Lebensgrundlage zu schaffen. Mittels Cash-for-Work haben wir neue Äcker angelegt und Saatgut sowie Werkzeuge verteilt.
  • Die begünstigten Familien erhalten Trainings in ökologischer und nachhaltiger Landwirtschaft.
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Nachrichten aus dem Projekt
Bauernfamilie
Neues Leben nach Hurrikan MatthewVom 14.12.2017 Update

Die langfristige Hilfe zahlt sich aus: Setzlinge und Saatgut bringen den Bauern auf Haiti erste Ernten ein. Gemüsegärten und Zisternen sichern die Ernährung der Menschen in Belle-Anse.

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 14.12.2017
Bauernfamilie

Neues Leben nach Hurrikan Matthew

Die langfristige Hilfe zahlt sich aus: Setzlinge und Saatgut bringen den Bauern auf Haiti erste Ernten ein. Gemüsegärten und Zisternen sichern die Ernährung der Menschen in Belle-Anse.

Vom 11.03.2017
Frau zeigt Korb mit Mais

Geräte und Saatgut werden bereitgestellt

Die "cash-for-work"-Aktivitäten starten: Sie helfen den von Wirbelsturm Matthew betroffenen Familien beim Wiederaufbau der landwirtschaftlichen Produktion und zusätzlich erhalten die Bauern ein kleines Einkommen. Außerdem schaffen wir Geräte und Saatgut an und schulen die begünstigten Familien in nachhaltiger und ökologischer Landwirtschaft. In Grand’Anse bauen sie bereits Yams an und bereiten die nächste Anbausaison vor.

  • 01.02.2017
    Mann mit Ziege

    Auf Haiti sollen nach unseren Bestrebungen 1.200 Familien mindestens 50 Prozent der durch den Hurrikan zerstörten landwirtschaftlichen Produktionsmittel ersetzt bekommen, um eine ernährungssichernde Lebensgrundlage zu haben.

  • 30.11.2016
    Eine Familie dichtet mit Plastikplanen, die sie bei einer Nothilfe-Verteilung durch die Diakonie Katastrophenhilfe, Finn Church Aid und Lutherischer Weltbund in Saut-Maturin 2eme Section unweit von Camp Perrin am 14.10.16 bekommt hat, das zerstoerte Dach ihres Hauses ab. Jeweils 175 Hygiene, Essen- und Notfallkits mit Plastikplanen, Decken und Seilen werden an vorher ausgesuchte und registrierte Betroffen verteilt. UN-Blauhelm-Soldaten schuetzten die Verteilung. Am Ende der Verteilung, wenn die letzten Pakete verteilt werden, wird die Situation auf schwierig. Foto: Thomas Lohnes fuer Diakonie KatastrophenhilfeAfter the storm clean drinking water is scarce. The people have to be supplied with clean drinking water and the sanitation has to be repaired. Wells and toilets were destroyed by the hurricane Matthew. The water is polluted and there is a great danger that diseases such as cholera can break out. First cholera cases have been reported. Matthew had heavily devastated the southern half of Haiti on Tuesday last week. According to preliminary information from the authorities, 372 people were killed. Some regions are still cut off from the rest of the country. In some cities 80 per cent of the houses are destroyed or damaged, according to aid organizations.

    Im November 2016 hat die Diakonie Katastrophenhilfe mit ihren Partnern aus dem Hilfsnetzwerk ACT Alliance in den Gemeinden Chantal, Torbeck und Camp Perrin analysiert, was die Menschen dort am dringendsten brauchen. Nun bereiten wir die Reparatur der Häuser von 27 Familien vor und arbeiten ein Wiederaufbau-Konzept aus, zusammen mit den begünstigten Familien.

  • 15.10.2016
    Ein Mann versucht mit einem einfachen Hammer ein Betonteil des Daches seines Hauses in Jeremie am 17.10.16 zu zerkleinern.Haiti nach dem Sturm Matthew, Oktober 2016. Foto: Thomas Lohnes fuer Diakonie Katastrophenhilfe

    Auf die Soforthilfe folgt der nächste Schritt: Für die Diakonie Katastrophenhilfe und ihre Partner stehen nun Maßnahmen im Vordergrund, mit denen die Menschen wieder eine Lebensgrundlage erhalten. Wir stimmen uns gerade mit unserem Partnernetzwerk ab und prüfen die Möglichkeiten vor Ort, beschädigte Häuser zu reparieren. Uns ist es wichtig, Häuser verbessert wieder aufzubauen, damit sie auch künftigen Katastrophen standhalten.

  • 08.10.2016

    Nach der Hurrikan-Katastrophe auf Haiti steigt die Zahl der Cholera-Erkrankungen rasant an. Die Diakonie Katastrophenhilfe geht aktiv gegen die Ausbreitung der Krankheit vor. Insgesamt konnten wir mehr als 1000 Familien mit Hygiene- und Schutzpaketen versorgen.

  • 06.10.2016
    Ausgabe von Hilfsgütern

    Zusammen mit dem internationalen Hilfsnetzwerk ACT Alliance und lokalen Partnern verteilt die Diakonie Katastrophenhilfe erste Hilfsgüter. Starkregen und Überschwemmungen erschweren dabei die Bedingungen für die Betroffenen und die Helfenden, insbesondere zerstörte Brücken schneiden viele Gemeinden von der Hilfe ab.

  • 05.10.2016
    Mädchen steht in Trümmern

    Das Ausmaß der Katastrophe ist immens. Sturm Matthew hinterließ ein Bild der Verwüstung: zerstörte Häuser, überschwemmte Felder, überflutete Straßen und von den Wassermassen weggerissene Brücken. Mehr als 500 Menschen sind durch den Hurrikan ums Leben gekommen.

  • 04.10.2016
    Zerstörtes Dorf

    Ein Wirbelsturm der Kategorie 4, der zweithöchsten Stufe, mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 225 Stundenkilometern hat den Südwesten Haitis getroffen. Besonders stark sind die Auswirkungen in den Regionen Grand’Anse und Sud. Hier leben rund eine Million Menschen.

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Elisabeth Grün

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+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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