Im Kriegsfall sind aktuelle und verlässliche Informationen besonders wichtig. Geräte wie Fernseher, Computer oder das Telefon können ausfallen durch Unterbrechung der Stromversorgung, des Mobilfunknetzes oder des Internets. Das Radio hingegen hat meistens weiterhin Empfang, wenn es mit Akku betrieben wird.
Halten Sie ein Notfallradio vor, um weiterhin direkt und schnell wichtige Informationen zu bekommen. Notfallradios haben in der Regel mehrere Möglichkeiten für die Stromversorgung wie einen eingebauten Akku, ein Batteriefach, eine kleine Handkurbel mit Generator und Solarzellen. Sie sollten UKW-Empfang haben und DAB+. Außerdem bieten sie weitere hilfreiche Funktionen wie Taschenlampe, Leselicht, Uhrzeit und Alarmsignale, um auf sich aufmerksam zu machen. Die neuesten Modelle haben seit Ende 2025 auch den automatischen Sicherheitsalarm ASA, durch den sich das Radio selbstständig einschaltet, wenn eine neue behördliche Warnung gesendet wird. Ist der Akku des Notfallradios voll, kann er auch andere Geräte aufladen über USB, etwa Mobiltelefone.
Hier gibt es auch Informationen
- In Ihrem Wohnbezirk werden im Krisenfall Anlaufstellen und Notfall-Treffpunkte eingerichtet, etwa in Rathäusern. Dort gibt es Informationen, Hilfe und meistens auch Strom. Informieren Sie sich frühzeitig, wo sie liegen.
- Wenn die Notruf-Nummern von Polizei, Feuerwehr und Notarzt (110 und 112) nicht mehr funktionieren, gehen Sie im Notfall zur nächsten Polizeiwache oder ins Krankenhaus, sofern möglich.
- Nachbarn wissen auch viel: Fragen Sie nach und geben auch Sie Ihre Informationen weiter.