Ukraine

Hilfe für den Winter

Nothilfe
Letzte Aktualisierung:
 10.07.2019
Alte Frau sitzt auf Bett

Seit dem Ausbruch des bewaffneten Konflikts 2014 zwischen prorussischen Separatisten und ukrainischen Truppen im Osten der Ukraine sind die Waffen nie wirklich zur Ruhe gekommen. Etwa 1,6 Millionen Menschen hat der Konflikt vertrieben. Wir unterstützen sie.

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind sogar mehr als 3,4 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. In den Gebieten, die nicht von der Regierung kontrolliert werden, ist humanitäre Hilfe besonders schwierig.

Die Not ist groß, besonders in den Provinzen Charkiw, Dnipropetrowsk, Lugansk und Donezk. Außerhalb der Städte sind die Lebensumstände noch schlechter, gerade Vertriebenen mangelt es oft sogar an Nahrungsmitteln. Im Winter kämpfen die Menschen bei Temperaturen von bis zu minus 15 Grad um ihr Überleben.

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  • Wir haben 10.000 Vertriebene durch Bargeldhilfen unterstützt, das Projekt hat das Auswärtige Amt gefördert.

  • In der Region Charkiw helfen wir Vertriebenen in Kleinstädten und abgelegenen Orten, da sie kaum von Helfern erreicht werden.

  • Die Begünstigten in der Ostukraine erhalten elektronische Gutscheine, die sie gegen Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs einlösen konnten. Hierzu kooperiert unsere Partnerorganisation Child Well Being Fund (CWBF) mit einer Kaufhauskette.

Wir halten Sie auf dem Laufenden
Nachrichten aus dem Projekt
Irina lebt mit ihrer Tochter, dem Baby und ihrem Mann in einer temporaeren Fluechtlingsunterkunft in Kharkiv (Fotos vom 09.12.14) die von dem Partner der Diakonie Katastrophenhilfe "LaStrada" betreut wird. Sie ist erst vor kurzem aus ihrem Dorf bei Donesk vor den Kaempfen geflohen. Etwa einen Monat ist die Familie hier untergebracht.  Foto: Thomas Lohnes/Diakonie Katastrophenhilfe
Bilanz des Ukraine-Konflikts Vom 09.06.2018

In der Ost-Ukraine sind zwischen 2014 und 2018 rund 10.000 Menschen ums Leben gekommen, darunter etwa 2.000 Zivilisten. 2,7 Millionen Menschen mussten ihre Heimat verlassen, der Großteil von ihnen hat Schutz im eigenen Land gesucht.

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 09.06.2018
Irina lebt mit ihrer Tochter, dem Baby und ihrem Mann in einer temporaeren Fluechtlingsunterkunft in Kharkiv (Fotos vom 09.12.14) die von dem Partner der Diakonie Katastrophenhilfe "LaStrada" betreut wird. Sie ist erst vor kurzem aus ihrem Dorf bei Donesk vor den Kaempfen geflohen. Etwa einen Monat ist die Familie hier untergebracht.  Foto: Thomas Lohnes/Diakonie KatastrophenhilfeThomas Lohnes / Diakonie Katastrophenhilfe

Bilanz des Ukraine-Konflikts

In der Ost-Ukraine sind zwischen 2014 und 2018 rund 10.000 Menschen ums Leben gekommen, darunter etwa 2.000 Zivilisten. 2,7 Millionen Menschen mussten ihre Heimat verlassen, der Großteil von ihnen hat Schutz im eigenen Land gesucht.

Vom 17.02.2018
Maurice Ressel / Diakonie Katastrophenhilfe

Humanitäre Hilfe in der Ostukraine weiterhin nötig

Die humanitäre Lage in der Ostukraine ist weiterhin schlecht. Wir planen, in den nächsten zwei Jahren mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amts rund 34.000 Menschen zu helfen.

  • 10.01.2017

    Mit den Geldkarten können Bedürftige nicht nur Lebensmittel oder Hygieneartikel kaufen, sondern auch Kleidung und Schuhe, Schulmaterialien für die Kinder oder Gebrauchsgegenstände wie Kühlschränke, Geschirr und Bettwäsche.

  • 10.05.2015

    Die Ostukraine kommt nicht zur Ruhe. In den selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk, die nicht mehr unter der Kontrolle der Regierung stehen, ist die humanitäre Lage besonders dramatisch.

  • 24.03.2015

    Die anhaltenden Spannungen zwischen Separatisten und Regierungstruppen in der Ost-Ukraine verschlechtern die Lebenssituation der Bevölkerung zunehmend. Wir weiten deshalb unsere Hilfsmaßnahmen aus.

  • 24.11.2014

    Vor allem in ländlichen Gebieten der Ostukraine leben viele Menschen in stark reparaturbedürftigen Häusern, die kaum zu heizen sind. Die Fenster sind undicht und die Wände zu dünn.

  • 08.10.2014

    Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen schätzt, dass fast ein Viertel der Bevölkerung aus der Donbass-Region geflohen ist. Die Region umfasst die Bezirke Donezk und Lugansk und ist eines der wichtigsten industriellen Zentren der Ukraine. In der Stadt Lugansk gibt es schon seit Wochen kaum noch Strom und Wasser für die verbliebenen 250.000 Einwohner.

  • 06.10.2014

    Die Not der Zivilbevölkerung in den umkämpften Gebieten der Ukraine nimmt täglich zu. Etwa 270.000 Menschen sind mittlerweile nach Angaben der Vereinten Nationen innerhalb der Ukraine auf der Flucht, mehr als 300.000 haben das Land verlassen, die meisten davon Richtung Russland. Wir bereiten Hilfe vor.

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Elisabeth Grün

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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