jetzt spendenspendenMenü öffnen

Nepal

Hilfe nach der schweren Sturzflut

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 25.09.2026
disaster photo 1

An der Grenze zu Tibet sind am 26. August in Nepal durch eine Sturzflut ganze Dörfer weggespült und Straßen, Brücken sowie Kraftwerke beschädigt worden. Eine Vorwarnung blieb aus. Mindestens 1.252 Menschen sind tot, und rund 4.200 Menschen gelten als vermisst. Verlässliche aktuelle Zahlen liegen nicht vor.
 

Die Wasser- und Schlammmassen haben große Zerstörungen entlang des Flusses Bhotekoshi verursacht. Der Bhotekoshi entspringt im tibetischen Himalaya und führt durch Nepal. Diese Region ist sehr beliebt bei Touristen und Pilgern. 

 

Nepal ist trotz Fortschritten bei der Katastrophenprävention und Frühwarnsystemen auf kommunaler Ebene zunehmend von Hitzewellen, schweren Regenfällen, extremen Überschwemmungen, Erdrutschen und Gletscherseeausbrüchen betroffen – ausgelöst durch die Klimakrise. Anpassungsmaßnahmen halten mit den steigenden Risiken nicht Schritt, auch weil die internationale Finanzierung dafür nicht ausreicht. Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt vor Ort Partnerorganisationen der ACT Alliance, dem größten kirchlichen Netzwerk für humanitäre Hilfe weltweit, und bittet um Spenden.

Mehr zum Hintergrund lesen Weniger zum Hintergrund lesen

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist Mitglied im internationalen kirchlichen Netzwerk „ACT Alliance“, das eines der größten Bündnisse für humanitäre Arbeit ist. Vor Ort konzentrieren sich vier Mitgliedsorganisationen mit einem gemeinsamen Hilfsprogramm auf die dringendsten Bedürfnisse der von der Sturzflut betroffenen Menschen und helfen ihnen, die Folgen der Katastrophe zu bewältigen. Das gemeinsame Programm hilft den Menschen dabei, ihr Leben und ihre Lebensgrundlagen möglichst schnell wiederaufzunehmen. Gemeinden bekommen Unterstützung, um sich gegen die Folgen zukünftiger Naturkatastrophen zu schützen.

Die Partnerorganisationen DanChurchAid (DCA), Lutheran World Federation (LWF), Finn Church Aid (FCA), International Nepal Fellowship (INF Nepal)

• unterstützen Haushalte, um ihr Einkommen, ihre kleinen Betriebe und die lokale Infrastruktur wieder aufzubauen. 

• sorgen dafür, dass Menschen wieder sauberes Wasser bekommen und funktionierende Toiletten. 

• helfen Kindern, wieder zu lernen und zurück in die Schule zu gehen. 

• bieten psychosoziale Beratung und praktische Hilfe für Menschen, die seelische Unterstützung brauchen. 

• stärken gemeindebasierte Katastrophenschutzteams, bauen Frühwarnsysteme aus und entwickeln einfache Notfallpläne.

Diese Maßnahmen, welche die Diakonie Katastrophenhilfe finanziell unterstützt, sind für einen Zeitraum von zwölf Monaten geplant.

Wir halten Sie auf dem Laufenden
Nachrichten aus dem Projekt
Eine Überlebende der Sturzflut

Der Lutherische Weltbund (LWF) plant geschlechtsspezifische Hilfsmaßnahmenmehr...

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 04.09.2026
Eine Überlebende der SturzflutLWF Nepal

Bedürfnisse von Frauen und Mädchen im Blick

Der Lutherische Weltbund (LWF) plant geschlechtsspezifische Hilfsmaßnahmen

mehr...
Vom 03.09.2026
Laxmi Chitrakar aus BidurUma Bista

Ich habe nichts mehr

Die Sturzflut hat ganze Dörfer in Nepal weggespült, vielen Familien ihre Lebensgrundlagen genommen und Menschen wie Laxmi und Shanti obdachlos zurückgelassen.

mehr...

Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen

Bild von Carsten Obergfell

Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4722service@diakonie-katastrophenhilfe.de

Weitere aktuelle Projekte

Projekt Bild
Venezuela: Schnelle Nothilfe nach dem Beben
Projekt Bild
Kolumbien: Zerstörung und Leid nach starkem Erdbeben
background image

Unsere Projekte weltweit

Projekte ansehen