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Überschwemmungen verschärfen Situation in Somalia

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Mindestens 27 Distrikte in Somalia sind überschwemmt, mehr als 540.000 Menschen betroffen. Seit Beginn der starken Regenfälle Anfang April mussten bereits mehr als 216.000 Menschen aus ihren Häusern in höher gelegene Gebiete fliehen, 16 Personen starben. Dabei kämpft die Bevölkerung momentan auch gegen weitere Krisen.

Das Land ist mit dem schlimmsten Wüstenheuschreckenbefall seit 25 Jahren konfrontiert. Die Heuschrecken fressen riesige Grünflächen leer, hinterlassen verwüstete Felder und gefährden die Ernährung der gesamten Bevölkerung. Und das in einer Region, die seit Jahren von Nahrungsunsicherheit aufgrund von Klimaveränderungen betroffen ist.

Bereits seit Ende letzten Jahres ziehen die Heuschrecken in riesigen Schwärmen durch Ostafrika.

Zudem breitet sich der Coronavirus im Land weiter aus. Bisher sind mehr als 1.000 Fälle bestätigt. Durch die Überschwemmungen könnten es auch zu vermehrten Fällen von Cholera kommen. In Somalia gibt es kein öffentliches Gesundheitssystem, aufgrund des jahrzehntelangen Bürgerkriegs sind Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen.

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