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Somalia

Lebensgrundlagen für Viehhirten

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 02.04.2020
Viehhirten in Galmudug.

Die verheerende Dürre 2017 hat in Somalia rund eine Million Menschen aus ihren Heimatregionen vertrieben. Die Hirten in der Region Galmudug zum Beispiel haben durch die Dürre bis zu zwei Drittel ihrer Tiere verloren. Eine Hungerkatastrophe konnte zwar abgewendet werden, doch die Krise ist noch nicht vorbei. In Galmudug unterstützen wir die Hirten deshalb dabei, sich ihr Leben wieder aufzubauen und sich auf die nächste Trockenzeit vorzubereiten.

Rund 240.000 Menschen in der Region litten noch 2019 unter einer unsicheren Ernährungslage. Mehr als 40.000 haben in den Städten Somalias Zuflucht gesucht. In abgelegenen Gebieten suchen die Menschen, die ihre Lebensgrundlage verloren haben, meist Zuflucht bei Verwandten. Doch auch die Gasthaushalte haben oft nicht genügend Mittel, den Menschen langfristig zu helfen.

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  • Wir bauen zusammen mit unserem Partner Centre for Peace and Democracy in Galmudug Dämme, damit mehr Regenwasser versickert und der Grundwasserspiegel steigt.
  • Zusätzlich bessern wir Wasserstellen aus und sichern sie gegen Verschmutzung.

  • Bei diesen Bauarbeiten binden wir die Bevölkerung über das Prinzip Cash for Work ein. Die Menschen packen also selbst mit an und verdienen dabei Geld, womit sie die Verluste durch die Dürrekatastrophe ausgleichen können.

  • Wir schulen die Hirten auch in der Futterproduktion und bauen mit ihnen Baumschulen auf.

Wir halten Sie auf dem Laufenden
Nachrichten aus dem Projekt
Heuschreckenplage kann Hunger in Projektregionen verschärfen Vom 06.02.2020

In Ostafrika gefährden riesige Schwärme von Wüstenheuschrecken die Nahrungsgrundlage von Menschen und Tieren: Somalia hat bereits den Notstand ausgerufen. Auch unsere Projektregionen sind betroffen. Wir sind mit unserer Partnern im ständigen Austausch dazu, wie wir den Menschen helfen können, die Folgen der Plage zu überstehen. Die Plage könnte den Hunger in der ohnehin schon von Dürre betroffenen Region extrem verschärfen.

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 18.02.2020

Interview: Drei Fragen an unseren Partner zur Heuschreckenplage

Ostafrika wird in diesen Tagen von den größten Heuschreckenschwärmen seit Jahrzehnten heimgesucht. In manchen Regionen Somalias und Äthiopien haben die Insekten die Ernte fast vollständig vernichtet. Wir haben mit Abdinoor Ibrahim, Mitarbeiter unserer Partnerorganisation SYPD ein Interview geführt.

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Vom 11.02.2020

UNO warnt vor Hunger wegen Heuschreckenplage

Die Vereinten Nationen haben zu ausländischen Hilfen bei der Bekämpfung der Heuschreckenplage in Ostafrika aufgerufen. Falls die Weltgemeinschaft nicht unverzüglich reagiere, werde die Versorgung in der Region im weiteren Jahresverlauf zu einem gewaltigen Problem werden.

Kai M. Henning, Kontinentalverantwortlicher Afrika: „Wir begrüßen, dass das Thema von der UN nun die nötige Aufmerksamkeit bekommt. Die Menschen, die ohnehin von Dürren geplagt sind, brauchen dringend Unterstützung. Wir sind schon lange vor Ort aktiv und stehen Ihnen auch bei der Heuschreckenplage bei.“

  • 06.02.2020
    Reuters

    In Ostafrika gefährden riesige Schwärme von Wüstenheuschrecken die Nahrungsgrundlage von Menschen und Tieren: Somalia hat bereits den Notstand ausgerufen. Auch unsere Projektregionen sind betroffen. Wir sind mit unserer Partnern im ständigen Austausch dazu, wie wir den Menschen helfen können, die Folgen der Plage zu überstehen. Die Plage könnte den Hunger in der ohnehin schon von Dürre betroffenen Region extrem verschärfen.

  • 03.05.2019

    Defekte Brunnen bedeuten nicht nur den Verlust von kostbarem Wasser, sie sind auch Brutstätten für Moskitos, die Malaria und andere Krankheiten übertragen. Deshalb reparieren wir in Somalia weiterhin defekte Brunnen und bauen neue.

  • 24.03.2019

    Die größte Herausforderung für das Leben in den trockenen Regionen Somalias ist die Speicherung von Wasser. Im Rahmen unseres aktuellen Projekts untersuchen wir, wie wir Dämme, Wasserwannen, Flachbrunnen und andere Techniken bestmöglich einsetzen können.

  • 01.08.2018

    Trinkwasser ist wertvoll, vor allem in der dürregeplagten somalischen Region Galmudug. Deshalb bauen wir mit den Menschen dort Dämme, damit mehr Regenwasser versickert und den Grundwasserspiegel der Region anhebt. Dazu nutzen wir das Programm Cash for work, womit die Menschen ihr spärliches Einkommen aufbessern können.

Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen

Bild von Carsten Obergfell

Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

Material zum Mitnehmen

Jahresbericht 2017

Der aktuelle Jahresbericht 2017 der Diakonie Katastrophenhilfe gibt einen Einblick in die Aktivität und Entwicklung unserer Projekte und der Organisation. Er enthält eine detaillierte Auflistung von Einnahmen und Ausgaben. Der Jahresbericht sowie weitere Berichte stehen hier für Sie zum Download bereit.

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