jetzt spendenspendenMenü öffnen

Wie CPD Amina unterstützt

zurück

Die Partnerorganisation CPD unterstützt Amina dabei, ihren Alltag zu gestalten.

Amina Amina Abdullahi Abdi in ihrem Haus im Dorf Huurshe im Bezirk Adado im Bundesstaat Galgaduud in Somalia

In Somalia leiden die Menschen unter einer der schwersten Dürren der vergangenen Jahre. Wassermangel und ausgetrocknete Böden haben den Viehbestand stark dezimiert und damit vielen somalischen Hirten die Lebensgrundlage genommen. Ernten bleiben aus, Lebensmittelpreise steigen, und ein großer Teil der Bevölkerung leidet Hunger. Die Partnerorganisation Center for Peace and Development (CPD) der Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt vertriebene Familien, die alles verloren haben. Eine von ihnen ist Amina Abdullahi Abdi. 

Als Mutter von fünf Kindern besitzt sie weder Land noch Vieh und ist auf die unregelmäßigen Einkünfte ihres Mannes aus Gelegenheitsarbeiten angewiesen. Wenn er keine Arbeit findet, hat die Familie Mühe, sich zu ernähren. Amina erinnert sich, dass sie manchmal Wasser kochte, um ihren hungrigen Kindern vorzugaukeln, es gäbe bald etwas zu essen.

Eine Taschenlampe für mehr Sicherheit

Amina lebt mit ihren Kindern in einer provisorischen Unterkunft aus Planen, Stoff und Blech, die wenig vor Hitze, Regen oder Gewalt schützt. Selbst unter diesen harten Bedingungen hat Amina Pläne für die Zukunft. „Der Konflikt hat uns unser Zuhause genommen, und die Not ist uns bis hierher gefolgt. Ich träume davon, einen Beruf zu erlernen und ein Unternehmen zu gründen, damit ich meinen Kindern ein besseres Leben ermöglichen kann“, erzählt sie.

CPD konnte im ersten Schritt schon mal mit einer Solartaschenlampe helfen. Amina und ihre Kinder können sich jetzt wenigsten nach Einbruch der Dunkelheit sicherer im Freien bewegen und einfache abendliche Aufgaben erledigen. Später hofft Amina schneidern zu lernen und eine Nähmaschine sowie ein kleines Startkapital zu erhalten. Damit könnte sie ihren Traum verwirklichen, ein kleines Bekleidungsgeschäft zu eröffnen.

Die Projektaktivitäten sind Teil des Krisenreaktionsprogramms der Diakonie Katastrophenhilfe im östlichen und südlichen Afrika. Es adressiert akute Ernährungskrisen und Notlagen in acht Ländern gemeinsam mit 12 Partnerorganisationen. Wo sich Notlagen zuspitzen, wird rasch interveniert, wobei Projekte je nach Verlauf der Krise und verfügbaren Mitteln ausgeweitet werden können.

zurück