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Demokratische Republik Kongo

Soforthilfe nach Ebola-Ausbruch

Katastrophenvorsorge Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 26.06.2020
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2018 brach Ebola gleich zwei Mal im Land aus, erst im Westen, dann im Osten. Während die Neu-Infektionen im Westen schnell unter Kontrolle waren, breitete sich das Ebola-Fieber im Osten zur Epidemie aus. Im Juni 2020 wurde der tödliche Ausbruch von der Weltgesundheitsorganisation als beendet erklärt. Das Gesundheitssystem steht weiterhin vor großen Herausforderungen. Wir sind gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort.

Seit knapp zwei Jahren kämpft die Demokratische Republik Kongo gegen die Ebola-Epidemie, mehr als 2.200 Menschen sind in diesem Zeitraum an der Krankheit gestorben. Die Lage bleibt weiterhin schwierig und die Entwicklungen unvorhersehbar: Masern und der Coronavirus stellen das Land weiterhin vor Herausforderungen.

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  • Wir sind mit unserer Partnerorganisation vor Ort in Nord-Kivu und Ituri. Hier konzentrieren wir uns auf die Ebola-Prävention, um die Ausbreitung des tödlichen Virus zu verhindern.

  • Wir statten Gesundheitszentren mit medizinischem Material zum Schutz des Personals aus. Wir führen Fieberscreenings mit Laserthermometern durch, errichten Notfallduschen und installieren Vorrichtungen zum Händewaschen mit chlorhaltigem Wasser.

  • Für Lehrkräfte, Polizisten und Mütter bieten wir gezielt Schulungen an. Neben Hygiene ist Aufklärung eine der wichtigsten Maßnahmen, um die Ausbreitung von Ebola zu stoppen.

     

Wir halten Sie auf dem Laufenden
Nachrichten aus dem Projekt
Ebola-Epidemie im Osten des Landes beendet Vom 26.06.2020

Nach knapp zwei Jahren hat die Weltgesundheitsorganisation den Ausbruch der tödlichen Krankheit Ebola im Osten des Landes für beendet erklärt. Es war der zweitgrößte Ausbruch in der Geschichte der DR Kongo, jetzt gibt es seit 42 Tagen keine neue Ansteckung. Wir sind seit Jahren gemeinsam mit unseren Partnern in den betroffenen Regionen aktiv und konzentrieren uns auch weiterhin auf Prävention. Nur so können neue Krankheitsfälle verhindert werden. Um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, versorgen wir zudem Gesundheitsstationen mit Schutzmaterialien.

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 26.06.2020

Ebola-Epidemie im Osten des Landes beendet

Nach knapp zwei Jahren hat die Weltgesundheitsorganisation den Ausbruch der tödlichen Krankheit Ebola im Osten des Landes für beendet erklärt. Es war der zweitgrößte Ausbruch in der Geschichte der DR Kongo, jetzt gibt es seit 42 Tagen keine neue Ansteckung. Wir sind seit Jahren gemeinsam mit unseren Partnern in den betroffenen Regionen aktiv und konzentrieren uns auch weiterhin auf Prävention. Nur so können neue Krankheitsfälle verhindert werden. Um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, versorgen wir zudem Gesundheitsstationen mit Schutzmaterialien.

Vom 20.04.2020
Diakonie Katastrophenhilfe

So helfen wir: Eindrücke aus der Gesundheitsstation

Um eine Ausbreitung der Corona-Pandemie in der DR Kongo zu verhindern, haben wir gemeinsam mit unserer Partnerorganisation RACOJ Mitarbeitende der Gesundheitsstation im Nord-Kivu mit Schutzmaterialien ausgestattet. Hier bekommen Sie einige Eindrücke von vor Ort.

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  • 06.04.2020
    Gleicher, Josephine

    Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen informieren wir die Menschen in der DR Kongo mithilfe eines TV-Spots über den Coronavirus und wie sie sich vor einer Ansteckung schützen können.

  • 31.03.2020
    Christoph Püschner/Diakonie Katastrophenhilfe

    Seit knapp zwei Jahren kämpft die Demokratische Republik Kongo gegen die Ebola-Epidemie. Tritt bis Mitte April 2020 kein neuer Fall auf, kann der Ausbruch offiziell als beendet erklärt werden. Doch jetzt gefährdet der neuartige Coronavirus die Menschen in der DR Kongo, erste Fälle wurden bereits bestätigt. Wir sind seit Jahren im Land aktiv und leisten Nothilfe. Guido Krauss, Leiter des Projektbüros in Goma, berichtet im Interview über die aktuelle Situation vor Ort.

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  • 16.03.2020
    Siegfried Modola

    Die Demokratische Republik Kongo steht kurz davor, den seit Sommer 2018 anhaltenden Ebola-Ausbruch als beendet zu erklären. Jetzt wurden die ersten Coronavirus-Fälle gemeldet. Wir sind weiterhin mit unseren Partnerorganisationen vor Ort aktiv, errichten Wasserstellen zum Händewaschen und klären über wichtige Hygienemaßnahmen auf.

    Händewaschen kann Leben retten!

  • 17.09.2019
    Frau füllt Wasser in TankSiegfried Modola / Diakonie Katastrophenhilfe

    Die Versorgungskrise in der Provinz Nord-Kivu hält an. Wie hier in der Stadt Oicha, nahe Beni, fehlt es oft an einem wichtigen Gut: Trinkwasser. Zusammen mit unserem lokalen Partner helfen wir den Bewohnern vor Ort, Bohrlöcher auszubessern und in geeignete Brunnen zu überführen. So können die Menschen sauberes Wasser abfüllen und damit ihre Gemeinde versorgen.

  • 15.08.2019
    Siegfried Modola / Diakonie Katastrophenhilfe

    Die Ebola-Epidemie dauert an, mittlerweile sind fast 2.000 Menschen an der Krankheit gestorben. Wir weiten unsere Hilfe aus und führen für aus dem Norden kommende Reisende auf der Strecke nach Goma Hygienemaßnahmen durch. So soll verhindert werden, dass sich die Krankheit weiter Richtung Goma ausbreitet. An Haltestellen und Knotenpunkten auf der Strecke werden Handwasch-Stationen eingerichtet und Mitarbeitende von Gesundheitsstationen entlang der Route geschult.

  • 22.07.2019
    Siegfried Modola / Diakonie Katastrophenhilfe

    Die Zahl der Ebola-Fälle steigt kontinuierlich, mittlerweile wurde auch ein erster Fall in Goma gemeldet. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat den internationalen Notstand ausgerufen. Gemeinsam mit unseren Partnern zeigen wir Kindern, sich richtig die Hände zu waschen. Das kann Leben retten!

  • 19.06.2019
    Mann spricht vor GruppeSiegfried Modola / Diakonie Katastrophenhilfe

    In der Demokratischen Republik Kongo klären wir aktuell über die richtige Hygiene zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Ebola-Virus auf. Mehr erfahren Sie im Video!

  • 14.06.2019
    Diakonie Katastrophenhilfe Head of Mission Guido Krauss poses in his office in Goma, North Kivu province, Democratic Republic of the Congo, May 14, 2019. DKH has been working in DRC since 2002. In 2010 it opened a main office in Goma, North Kivu province, in the east of the country. The German NGO at present works in North Kivu, South Kivu, Ituri and also has a project in Kasai province – collaborating with up to ten local partner organisations within DRC.Siegfried Modola / Diakonie Katastrophenhilfe

    „In den Regionen, in denen wir helfen, gibt es viele verschiedene bewaffnete Gruppen", erklärt der Leiter des Länderbüros der Diakonie Katastrophenhilfe, Guido Krauss, in seinem Büro in Goma. „Wir unterstützen Bedürftige mit Nahrung, sauberem Trinkwasser, dem Bau von Sanitär- und Hygieneanlagen und Unterkünften. Seit dem letzten Jahr helfen wir, die Ausbreitung des hoch ansteckenden und tödlichen Ebola-Virus zu verhindern.“

  • 08.01.2019

    Jetzt zählt jede Sekunde! Kai M. Henning, Kontinentalverantwortlicher für Afrika der Diakonie Katastrophenhilfe, spricht über den erneuten Ausbruch des Ebola-Virus in der Demokratischen Republik Kongo und bittet um Unterstützung.

  • 12.12.2018
    Wasserstellen in AfrikaDiakonie Katastrophenhilfe

    Wir verbessern die Versorgung mit sauberem Wasser. Dazu schützen wir vorhandene Quellen, indem wir sie sicher einfassen, und Bohren neue Grundwasser-Brunnen.

  • 30.11.2018
    Diakonie Katastrophenhilfe

    Wir leisten vor Ort Aufklärungsarbeit: Das Wissen um Hygiene und die Förderung des Händewaschens sind im Kampf gegen Epidemien wie Ebola von zentraler Bedeutung.

  • 29.11.2018
    WasserkanisterDiakonie Katastrophenhilfe

    Um die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser zu verbessern, errichten wir derzeit 42 sichere Wasserstellen in der DR Kongo.

  • 27.11.2018

    Bis Mitte November hat die tödliche Krankheit 202 Tote gefordert, wovon 162 sicher auf das Ebolavirus zurückgeführt werden konnten. Weiter gibt es aktuell 45 Verdachtsfälle. Dank intensiver medizinischer Behandlung konnten glücklicherweise mehr als 100 Personen geheilt werden.

  • 18.10.2018
  • 22.09.2018
    Diakonie Katastrophenhilfe

    Zusammen mit der kongolesischen Partnerorganisation PPSSP (Programme de Promotion des Soins de Santé Primaires) hat die Diakonie Katastrophenhilfe im September 2018 ein Hilfsprojekt für die von Konflikt, Vertreibung und Ebola betroffene Bevölkerung in den Provinzen Nord-Kivu und Ituri gestartet.

  • 22.08.2018

    Erneut dramatische Nachrichten aus der DR Kongo: In der Region Mabalako im Osten des Landes ist Ebola ausgebrochen. Innerhalb kurzer Zeit hat sich die gefährliche Krankheit in Nord-Kivu und der Provinz Ituri ausgebreitet.

  • 13.08.2018

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Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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