Demokratische Republik Kongo

Soforthilfe nach Ebola-Ausbruch

Katastrophenvorsorge Nothilfe
Letzte Aktualisierung:
 28.05.2019
Doctor Gilbert Kasereka, 42, disinfects with chlorinated water the feet of a girl entering the premises of an health clinic, by a "triage" centre, for the prevention of the highly contagious and deadly Ebola virus, Komanda, Ituri province, Democratic Republic of the Congo, May 22, 2019. “When this ebola outbreak was first recorded in the North Kivu province in August last year, no one knew how long the emergency would last. We had to act quickly in creating an adequate response. In the first four months. In 2019 we continued our efforts and added activities such as building “triage” centres, with space for isolation of suspected cases. We are also providing kist to health centres for individual protection, prevention and infection control – including latrines and incinerators for disposing of used equipment”, explains Diakonie Katastrophenhilfe Head of Mission Guido Krauss.

2018 brach Ebola gleich zwei Mal im Land aus, erst im Westen, dann im Osten. Während die Neu-Infektionen im Westen schnell unter Kontrolle waren, breitete sich das Ebola-Fieber im Osten zur Epidemie aus. Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation Soforthilfe in den unruhigen Ostprovinzen und versucht, die Ausbreitung der tödlichen Krankheit einzudämmen.

Die aktuelle Epidemie ist die zweitgrößte der Geschichte. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt die Lage weiter als gefährlich ein und die Entwicklung als unvorhersehbar. Die Zahl der Erkrankten steigt kontinuierlich an und mehr als 70 Prozent der Infizierten sterben, bisher fast 1.400 Menschen (Stand Juni 2019).

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  • Wir sind mit unserer Partnerorganisation vor Ort in Nord-Kivu und Ituri. Hier konzentrieren wir uns auf die Ebola-Prävention, um die Ausbreitung des tödlichen Virus zu verhindern.

  • Wir statten Gesundheitszentren mit medizinischem Material zum Schutz des Personals aus. Wir führen Fieberscreenings mit Laserthermometern durch, errichten Notfallduschen und installieren Vorrichtungen zum Händewaschen mit chlorhaltigem Wasser.

  • Für Lehrkräfte, Polizisten und Mütter bieten wir gezielt Schulungen an. Neben Hygiene ist Aufklärung eine der wichtigsten Maßnahmen, um die Ausbreitung von Ebola zu stoppen.

     

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Nachrichten aus dem Projekt
Arbeiten in einer der unsichersten Regionen der WeltVom 14.06.2019

„In den Regionen, in denen wir helfen, gibt es viele verschiedene bewaffnete Gruppen", erklärt der Leiter des Länderbüros der Diakonie Katastrophenhilfe, Guido Krauss, in seinem Büro in Goma. „Wir unterstützen Bedürftige mit Nahrung, sauberem Trinkwasser, dem Bau von Sanitär- und Hygieneanlagen und Unterkünften. Seit dem letzten Jahr helfen wir, die Ausbreitung des hoch ansteckenden und tödlichen Ebola-Virus zu verhindern.“

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 14.06.2019

Arbeiten in einer der unsichersten Regionen der Welt

„In den Regionen, in denen wir helfen, gibt es viele verschiedene bewaffnete Gruppen", erklärt der Leiter des Länderbüros der Diakonie Katastrophenhilfe, Guido Krauss, in seinem Büro in Goma. „Wir unterstützen Bedürftige mit Nahrung, sauberem Trinkwasser, dem Bau von Sanitär- und Hygieneanlagen und Unterkünften. Seit dem letzten Jahr helfen wir, die Ausbreitung des hoch ansteckenden und tödlichen Ebola-Virus zu verhindern.“

Vom 08.01.2019

Video: Kai M. Henning über den Ebola-Ausbruch in der DR Kongo

Jetzt zählt jede Sekunde! Kai M. Henning, Kontinentalverantwortlicher für Afrika der Diakonie Katastrophenhilfe, spricht über den erneuten Ausbruch des Ebola-Virus in der Demokratischen Republik Kongo und bittet um Unterstützung.

  • 12.12.2018

    Wir verbessern die Versorgung mit sauberem Wasser. Dazu schützen wir vorhandene Quellen, indem wir sie sicher einfassen, und Bohren neue Grundwasser-Brunnen.

  • 30.11.2018

    Wir leisten vor Ort Aufklärungsarbeit: Das Wissen um Hygiene und die Förderung des Händewaschens sind im Kampf gegen Epidemien wie Ebola von zentraler Bedeutung.

  • 29.11.2018

    Um die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser zu verbessern, errichten wir derzeit 42 sichere Wasserstellen in der DR Kongo.

  • 27.11.2018

    Bis Mitte November hat die tödliche Krankheit 202 Tote gefordert, wovon 162 sicher auf das Ebolavirus zurückgeführt werden konnten. Weiter gibt es aktuell 45 Verdachtsfälle. Dank intensiver medizinischer Behandlung konnten glücklicherweise mehr als 100 Personen geheilt werden.

  • 18.10.2018
  • 22.09.2018

    Zusammen mit der kongolesischen Partnerorganisation PPSSP (Programme de Promotion des Soins de Santé Primaires) hat die Diakonie Katastrophenhilfe im September 2018 ein Hilfsprojekt für die von Konflikt, Vertreibung und Ebola betroffene Bevölkerung in den Provinzen Nord-Kivu und Ituri gestartet.

  • 22.08.2018

    Erneut dramatische Nachrichten aus der DR Kongo: In der Region Mabalako im Osten des Landes ist Ebola ausgebrochen. Innerhalb kurzer Zeit hat sich die gefährliche Krankheit in Nord-Kivu und der Provinz Ituri ausgebreitet.

  • 14.08.2018

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Elisabeth Grün

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+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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