Mit Hilfe der Diakonie Katastrophenhilfe und AADSOM können 500 Familien nach Dürre und Überschwemmungen wieder eigene Nahrungsmittel produzieren.
Die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe und der Partnerorganisation Action Against Disasters Somalia (AADSOM) richtet sich an vier Dörfer am Shabelle-Fluss in einem Distrikt in Somalia, der ein erhebliches landwirtschaftliches Potenzial hat. Doch wiederkehrende Dürren, unregelmäßige Niederschläge und saisonale Überschwemmungen haben die Lebensgrundlagen stark beeinträchtigt. Kleinbäuerliche Landwirtschaft und Viehzucht zur Selbstversorgung brechen wiederholt zusammen.
Ali Abdi, ein 41-jähriger Bauer sagt: „Ich hätte nie gedacht, dass ich den Tag erleben würde, an dem mir meine Tiere eines nach dem anderen weggenommen werden. Jede Ziege ist ein Teil meines Herzens, und jetzt kann ich nur noch an den wenigen festhalten, die mir geblieben sind.“ Von seinen 44 Ziegen sind nur noch sechs Tiere am Leben.
Ali Abdi und andere Bauern und Bäuerinnen haben von AADSOM Saatgut und landwirtschaftliche Gerätschaften wie Hacken, Spaten und Schaufeln, oder tragbare Saatgutkistenerhalten und so konnten 500 von der Krise betroffene Haushalte (ca. 3.000 Personen) ihre Nahrungsmittelproduktion wieder aufnehmen.