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Nepal

Soforthilfe und Wiederaufbau nach den schweren Erdbeben

Nothilfe
Letzte Aktualisierung:
 10.07.2019
Eine Frau in Nepal platziert einen Ziegelstein.

Nepal zählt zu den Ländern in Asien, die einem hohen Risiko für Naturkatastrophen ausgesetzt sind. Erdbeben, Erdrutsche und Überschwemmungen sind eine ständige Bedrohung für die Region. Im Frühjahr 2015 haben Millionen Nepalesen durch zwei schwere Erdbeben alles verloren. Wir haben sofort geholfen und unterstützen seitdem den Wiederaufbau.

Die Beben erschütterten das Land am 25. April und am 12. Mai 2015, sie erreichten Stärken von 7,8 und 7,3 auf der Richter-Skala. Nie zuvor hatten die Menschen in Nepal eine Naturkatastrophe solchen Ausmaßes erlebt: 600.000 Häuser brachen zusammen, 288.000 wurden schwer beschädigt, 8.500 Menschen starben und Millionen wurden obdachlos.

Trümmerberge und Ruinen prägten das Bild in den Dörfern, Felder waren verwüstet, Nachbeben und Erdrutsche verschlimmerten die Lage. Viele Menschen übernachteten im Freien und wussten nicht, wovon sie sich ernähren sollten.

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  • Wir konnten innerhalb von nur zwei Stunden mit Soforthilfemaßnahmen beginnen, dank des kirchlichen Hilfsnetzwerks ACT Alliance und unserer Schwesterorganisation Brot für die Welt.
  • Wir haben mehrere hunderttausend Menschen mit lebenswichtigen Hilfsgütern versorgt.
  • Zum Bau von Notunterkünften haben wir Planen, Wellblech, andere Baumaterialien und Werkzeuge verteilt.
  • Seit 2016 konzentrieren wir uns auf den Wiederaufbau, errichten erdbebensichere Häuser und reparieren Straßen, Brunnen und Wasserleitungen.
  • Von den Maßnahmen konnten bisher rund 635.000 Menschen profitieren.
  • Wir haben insgesamt mehr als 8,2 Millionen Euro für die Hilfe in Nepal bereitgestellt.
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Nachrichten aus dem Projekt
Der Hausbau geht voran Vom 10.05.2017 Update

Wir stellen den Menschen in Nepal Baumaterial wie Holz, Zement, Ziegel und Wellblech zur Verfügung. Unsere Fachleute schulen die Familien vor Ort und leiten sie beim Bau an. So entsteht ein neues erdbebensicheres Haus in rund 40 Tagen.

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 10.05.2017
Thomas Lohnes / Diakonie Katastrophenhilfe

Der Hausbau geht voran

Wir stellen den Menschen in Nepal Baumaterial wie Holz, Zement, Ziegel und Wellblech zur Verfügung. Unsere Fachleute schulen die Familien vor Ort und leiten sie beim Bau an. So entsteht ein neues erdbebensicheres Haus in rund 40 Tagen.

Vom 14.01.2016

Wiederaufbau steht im Mittelpunkt

Während 2015 vor allem Maßnahmen der Not- und Überlebenshilfe im Vordergrund standen, steht seit 2016 der Wiederaufbau im Zentrum unserer Arbeit.

  • 23.10.2015
    BehelfsunterkunftDiakonie Katastrophenhilfe

    Sechs Monate nach dem schweren Erdbeben in Nepal leben noch immer 60.000 Menschen in Notunterkünften und viele tausend in provisorisch reparierten Häusern, doch wir konnten bereits 400.000 Menschen helfen.

  • 30.06.2015
    WasserwerkDiakonie Katastrophenhilfe

    Das kleine Kraftwerk im Distrikt Mahadevsthan wurde von dem verheerenden Erdbeben im April besonders stark getroffen. Jetzt, nach 45 Tagen mit Reparatur-Arbeiten, produziert es endlich wieder genug Strom für die Gemeinden der Umgebung.

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  • 27.06.2015
    Mann vor zerstörtem HausDiakonie Katastrophenhilfe

    Seit April sind die Hilfsteams unserer Partnerorganisationen im Dauereinsatz. In neun der am stärksten zerstörten Distrikte verteilen sie derzeit Nahrungsmittel, Hygiene-Artikel, Decken, Planen und anderes, um die Not der Erdbebenopfer zu lindern.

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  • 02.06.2015
    WunschbrunnenDiakonie Katastrophenhilfe

    Wir freuen uns über eine Spende in Höhe von 1.700 Euro zugunsten der Erdbebenopfer in Nepal, die uns das Factory Outlet Center Ochtrup zukommen ließ. Die Besucherinnen und Besucher des Einkaufszentrums spendeten Geld in eine sogenannte Wunsch-Zisterne. Sie stammt aus dem Jahr 1875 und erinnert an die Ochtruper Textilgeschichte. Gleichzeitig können Besucher Spenden hineinwerfen für einen guten Zweck, in diesem Fall Nothilfe für Nepal.

  • 12.05.2015

    Laut dem Deutschen Geoforschungszentrum in Potsdam hatte das erneute Beben in Nepal eine Stärke von 7,1. Das Epizentrum lag 83 Kilometer östlich von Kathmandu. Dort hält sich aktuell eines unserer Teams auf. Michael Frischmuth, Kontinentalverantwortlicher für Asien, berichtet: „Unsere Mitarbeiter sind wohlauf. Die Menschen halten sich aus Angst vor weiteren Erdstößen im Freien auf, Geschäfte sind geschlossen. Die Kommunikation funktioniert nur eingeschränkt. Strom- und Wasserversorgung sind bis auf Weiteres ausgefallen.“

  • 30.04.2015
    Paul Jeffrey / Diakonie Katastrophenhilfe

    In Nepal ist die Situation weiterhin angespannt: Es mangelt an Nahrung, Unterkünften, Trinkwasser und funktionierenden Sanitäreinrichtungen. Die Menschen haben Angst vor Durchfall, Cholera und anderen Krankheiten. Die Regierung hat die Einwohner deshalb aufgefordert, die Stadt zu verlassen, und stellt kostenlose Busse bereit. Außerdem sind einige Banken und Geschäfte geöffnet, angeblich weil sie von der Regierung dazu gezwungen wurden. Seit dem heutigen Mittwoch normalisiert sich das Leben langsam wieder.

  • 30.04.2015
    Diakonie Katastrophenhilfe

    Sanjay Shahi, ein ehemaliger Stipendiat unserer Schwesterorganisation Brot für die Welt, hat das Erdbeben selbst miterlebt. Wie er in einer E-Mail berichtet, hat seine Familie es bisher geschafft, sich selbst zu versorgen. Seinen Verwandten und Bekannten in seiner Gemeinde ist das ebenfalls gelungen.

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Bild von Elisabeth Grün

Elisabeth Grün

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+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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