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Kenia

Dürren besser überstehen

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 04.11.2021
Eine Frau in Kenia bereitet Tee zu.

Ernten verdorren, Brunnen trocknen aus, Vieh verendet: In Kenia sind zur Zeit über zwei Millionen Menschen mit akuter Ernährungsunsicherheit konfrontiert. Die kenianische Regierung hat daher am 8. September 2021 Dürre zu einer landesweiten Katastrophe erklärt. Wir helfen vor Ort.

Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir beispielsweise ein Ernährungs- und Geldtransfersprogramm auf den Weg gebracht, um von der Dürre betroffene Familien Zugang zu Nahrungsmitteln zu ermöglichen. Berücksichtigt werden dabei inbesondere Familien mit mangelernährten Kindern unter 5 Jahren sowie Schwangere, stillende Frauen, Menschen mit Behinderungen und bedürftige ältere Personen.

Durch ein Soforthilfeprogramm sorgen wir desweiteren dafür, dass Trinkwasser verteilt, Bohrlöcher instandgesetzt und Viehfutter bereitgestellt wird.

In der Region Marsabit verbessern wir die Landnutzung, indem wir Wasserspeicher errichten und Saatgut verteilen. Kleinbauern werden in Ackerbau und Viehzucht geschult, um Ernten zu steigern und die Tierbestände zu sichern. Zugleich ermöglichen wir den Menschen dort sicheren Zugang zu Wasser und stärken Gemeindestrukturen, damit die Bevölkerung besser für künftige Krisen und Katastrophen gewappnet ist.

 

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  • Gemeinsam mit unserem Partner RACIDA haben wir ein Ernährungs- und Geldtransfersprogramm auf den Weg gebracht, um von der Dürre betroffene Familien Zugang zu Nahrungsmitteln zu ermöglichen. Darüber hinaus verbessern wir durch Trainings die rechtzeitige Ermittlung und Behandlung von Unterernährungsfällen.

  • Wir unterstützen zusammen mit unserer Partnerorganisation 2.530 Familien aus sieben Gemeinden in Barissa und Mandera North bei der Überlebenssicherung mit Trinkwasser.

  • Als langfristige Hilfe erneuern wir in fünf Gemeinden die Wasserspeicher, damit sie Regenwasser künftig wieder sicher speichern können. Zudem erhalten die Begünstigten Wasseraufbereitungstabletten.

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Nachrichten aus dem Projekt

Eine anhaltende Dürre hat in Kenia eine Hungerkrise ausgelöst: Rund 2,5 Millionen Kenianerinnen und Kenianer haben laut dem UN-Welternährungsprogramm (WFP) nicht mehr genügend zu essen. Um die von der Dürre betroffenen Gemeinden in Nordkenia zu unterstützen, führen wir mit unserem Partner eine Soforthilfeprogramm durch.mehr...

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 27.10.2021
Siegfried Modola/ Diakonie Katastrophenhilfe

Soforthilfe für unterernährte Kinder

Eine anhaltende Dürre hat in Kenia eine Hungerkrise ausgelöst: Rund 2,5 Millionen Kenianerinnen und Kenianer haben laut dem UN-Welternährungsprogramm (WFP) nicht mehr genügend zu essen. Um die von der Dürre betroffenen Gemeinden in Nordkenia zu unterstützen, führen wir mit unserem Partner eine Soforthilfeprogramm durch.

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Vom 13.10.2020

Im Video: Die Situation in Kenia spitzt sich zu

Die Menschen in Kenia leiden besonders unter dem Klimawandel. Das Land wird erschüttert von zunehmenden Dürren, ebenso wie von Starkregen und Überflutungen. Hinzu kamen dieses Jahr noch eine schwere Heuschreckenplage und die Covid19-Pandemie. Die Folgen sind dramatisch und die Menschen sind bedroht von Armut, Mangelernährung und sozialen Unruhen.

  • 08.02.2020
    Diakonie Katastrophenhilfe

    Die massive Heuschreckenplage im Osten Afrikas weitet sich aus. Auch in Kenia sind riesige Schwärme unterwegs. Wir sind mit unseren Partnern im ständigen Austausch, wie wir den Menschen dabei helfen können, die Folgen der Plage zu überstehen.

  • 13.05.2019
    Siegfried Modola / Diakonie Katastrophenhilfe

    Unsere Partner verteilen derzeit Trinkwasserreinigungstabletten in der Region Mandera. Dabei achten wir darauf, die besonders bedürftigen Familien zu erreichen. Das sind Familien mit Kindern, von Frauen geleitete Familien und Familien mit alten und kranken Familienmitgliedern. Zusätzlich schulen wir 180 Mitglieder der lokalen Wasserkomitees, um die Wasserversorgung langfristig zu sichern.

  • 01.12.2018

    Wir konnten unsere Projektmittel für Kenia aufstocken und verteilen nun als Soforthilfe auch Trinkwasser an bedürftige Menschen.

    Damit lindert das aktuelle Projekt mit unserem Partner RACIDA schneller die Not der Menschen.

  • 16.10.2018

    Sauberes Wasser rettet Leben. Deshalb verteilen wir in der von Dürre betroffenen Region Mandera Tabletten zum Entkeimen von Wasser. Mit der Maßnahme erreichen wir etwa 15.000 Menschen.

Ihr Ansprechpartner für weitere Fragen

Bild von Carsten Obergfell

Carsten Obergfell

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4722service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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