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Kenia

Dürren besser überstehen

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 18.08.2022
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Ernten verdorren, Brunnen trocknen aus, Vieh verendet: In Kenia sind zur Zeit über zwei Millionen Menschen mit akuter Ernährungsunsicherheit konfrontiert. Die kenianische Regierung hat daher am 8. September 2021 Dürre zu einer landesweiten Katastrophe erklärt. Wir helfen vor Ort.

Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir beispielsweise ein Ernährungs- und Geldtransfersprogramm auf den Weg gebracht, um von der Dürre betroffene Familien Zugang zu Nahrungsmitteln zu ermöglichen. Berücksichtigt werden dabei inbesondere Familien mit mangelernährten Kindern unter 5 Jahren sowie Schwangere, stillende Frauen, Menschen mit Behinderungen und bedürftige ältere Personen.

Durch ein Soforthilfeprogramm sorgen wir desweiteren dafür, dass Trinkwasser verteilt, Bohrlöcher instandgesetzt und Viehfutter bereitgestellt wird.

In der Region Marsabit verbessern wir die Landnutzung, indem wir Wasserspeicher errichten und Saatgut verteilen. Kleinbauern werden in Ackerbau und Viehzucht geschult, um Ernten zu steigern und die Tierbestände zu sichern. Zugleich ermöglichen wir den Menschen dort sicheren Zugang zu Wasser und stärken Gemeindestrukturen, damit die Bevölkerung besser für künftige Krisen und Katastrophen gewappnet ist.

 

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  • Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort haben wir ein Ernährungs- und Geldtransfersprogramm auf den Weg gebracht, um von der Dürre betroffene Familien Zugang zu Nahrungsmitteln zu ermöglichen. Darüber hinaus verbessern wir durch Trainings die rechtzeitige Ermittlung und Behandlung von Unterernährungsfällen.

  • Wir unterstützen zusammen mit unserer Partnerorganisation 2.530 Familien aus sieben Gemeinden in Barissa und Mandera North bei der Überlebenssicherung mit Trinkwasser.

  • Als langfristige Hilfe erneuern wir in fünf Gemeinden die Wasserspeicher, damit sie Regenwasser künftig wieder sicher speichern können. Zudem erhalten die Begünstigten Wasseraufbereitungstabletten.

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Nachrichten aus dem Projekt

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Vom 18.08.2022
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Dürre in Kenia: „Die meisten unserer Tiere sind verendet“

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Vom 27.10.2021
Siegfried Modola/ Diakonie Katastrophenhilfe

Soforthilfe für unterernährte Kinder

Eine anhaltende Dürre hat in Kenia eine Hungerkrise ausgelöst: Rund 2,5 Millionen Kenianerinnen und Kenianer haben laut dem UN-Welternährungsprogramm (WFP) nicht mehr genügend zu essen. Um die von der Dürre betroffenen Gemeinden in Nordkenia zu unterstützen, führen wir mit unserem Partner eine Soforthilfeprogramm durch.

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Carsten Obergfell

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+49 30 65211-4722service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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