Kenia

Dürren besser überstehen

Nothilfe
Letzte Aktualisierung:
 10.07.2019
Eine Frau in Kenia bereitet Tee zu.

Im Osten Afrikas regnet es immer unregelmäßiger, was gravierende Folgen für die Bevölkerung hat. In Kenia etwa verursachte das Wetterphänomen El Niño 2017 eine verheerende Dürre, die zu akutem Wassermangel führte. Zusammen mit unserer Partnerorganisation verbessern wir die Versorgung mit Trinkwasser in den Trockengebieten.

Die Auswirkungen der Dürren auf die Lebensbedingungen der ländlichen Bevölkerung sind katastrophal: Ernten verdorren, Brunnen trocknen aus, Vieh verendet. Die Ernährungssituation in der Region Mandera in Kenia hat sich 2018 mangels Regen weiter verschlechtert.

Um Wasser für ihre Familien zu besorgen, müssen die Frauen weite Strecken bis zum nächsten Brunnen zurücklegen, der noch nicht ausgetrocknet ist. Doch auch die noch verfügbaren Wasserquellen drohen unter der Trockenheit zu versiegen und die Qualität des Wassers nimmt ab.

Durch die bessere Versorgung mit Trinkwasser sichern wir das Überleben der Menschen und befreien vor allem Mütter und Kinder von der schweren Last stundenlanger Fußmärsche durch die Hitze.

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  • Wir unterstützen zusammen mit unserer Partnerorganisation RACIDA 2.530 Familien aus sieben Gemeinden in Barissa und Mandera North bei der Überlebenssicherung mit Trinkwasser.

  • Als Soforthilfe bekommen 1.156 von Dürre betroffene Familien über einen Zeitraum von 60 Tagen eine Wassermenge von 7,5 Litern pro Person und Tag ausgehändigt.

  • Als langfristige Hilfe erneuern wir in fünf Gemeinden die Wasserspeicher, damit sie Regenwasser künftig wieder sicher speichern können. Zudem erhalten die Begünstigten Wasseraufbereitungstabletten.

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Nachrichten aus dem Projekt
Weitere Dürrehilfe in Mandera Vom 13.05.2019

Unsere Partner verteilen derzeit Trinkwasserreinigungstabletten in der Region Mandera. Dabei achten wir darauf, die besonders bedürftigen Familien zu erreichen. Das sind Familien mit Kindern, von Frauen geleitete Familien und Familien mit alten und kranken Familienmitgliedern. Zusätzlich schulen wir 180 Mitglieder der lokalen Wasserkomitees, um die Wasserversorgung langfristig zu sichern.

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 13.05.2019
Siegfried Modola / Diakonie Katastrophenhilfe

Weitere Dürrehilfe in Mandera

Unsere Partner verteilen derzeit Trinkwasserreinigungstabletten in der Region Mandera. Dabei achten wir darauf, die besonders bedürftigen Familien zu erreichen. Das sind Familien mit Kindern, von Frauen geleitete Familien und Familien mit alten und kranken Familienmitgliedern. Zusätzlich schulen wir 180 Mitglieder der lokalen Wasserkomitees, um die Wasserversorgung langfristig zu sichern.

Vom 01.12.2018

200.000 Euro gegen Wassermangel

Wir konnten unsere Projektmittel für Kenia aufstocken und verteilen nun als Soforthilfe auch Trinkwasser an bedürftige Menschen.

Damit lindert das aktuelle Projekt mit unserem Partner RACIDA schneller die Not der Menschen.

  • 16.10.2018

    Sauberes Wasser rettet Leben. Deshalb verteilen wir in der von Dürre betroffenen Region Mandera Tabletten zum Entkeimen von Wasser. Mit der Maßnahme erreichen wir etwa 15.000 Menschen.

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Elisabeth Grün

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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