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Äthiopien

Humanitäre Hilfe für Vertriebene aus Tigray

Nothilfe
Letzte Aktualisierung: 18.02.2022
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Karte Äthiopien

Der seit November 2020 anhaltende Konflikt in Tigray hat bisher 730.000 Menschen zur Flucht aus ihren Heimatdörfern gezwungen. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind acht Millionen Menschen in der nordäthipoischen Region auf humanitäre Hilfe angewiesen, das entspricht 80 Prozent der Bevölkerung. Wir leisten mit unserem Partner vor Ort Hilfe.

Die Not ist groß in Tigray: Der Konflikt weitete sich zuletzt aus und hat eine humanitäre Krise ausgelöst, durch die UN-Schätzungen zufolge 400.000 Menschen in Tigray hungern. Viele Menschen suchen daher Schutz in der benachbarten Regionen Afar und Amhara wo die humanitäre Not jedoch ebenfalls groß ist. Nahe der Grenze zu Tigray leiden nach einer Untersuchung der Regierung 81 Prozent der Bevölkerung an Mangelernährung. In Tigray, Amhara und Afar haben Ernährungshilfen für die Mehrheit der vom Konflikt betroffenen Menschen daher oberste Priorität.

 

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  • Besonders Bedürftige erhalten Bargeldhilfen, um die größte Not zu überstehen.

  • Wir verteilen Saatgut, landwirtschaftliche Geräte und Nutztiere wie Ziegen, damit die Menschen eine Eigenproduktion starten und eine Lebensgrundlage aufbauen können.

  • Um den akuten Hunger zu lindern, verteilen wir mit unseren Partnern Nahrungsmittel an 4.000 Menschen.

  • Wir verbessern die Hygiene vor Ort und bauen für die Gemeinden 20 Latrinen mit Handwasch-Stationen.

  • Für die mittelfristige Verbesserung der Nahrungsmittelproduktion vor Ort schulen wir außerdem zehn landwirtschaftliche Gemeindearbeiter. Jeder Gemeindearbeiter berät anschließend eine bestimmt Anzahl Bauern in den Möglichkeiten, die Ernteerträge zu steigern.

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Nachrichten aus dem Projekt

Konflikte, großflächige Vertreibungen, Dürre, Überschwemmungen, Krankheitsausbrüche und der Wüstenheuschrecken-Befall machen immer mehr Menschen in Äthiopien bedürftig. Allein in den nördlichen Regionen Tigray, Afar und Amhara sind mehr als acht Millionen Menschen in größter Not.mehr...

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 16.11.2021

Nahrungsmittel für Betroffene des Tigray-Konflikts

Konflikte, großflächige Vertreibungen, Dürre, Überschwemmungen, Krankheitsausbrüche und der Wüstenheuschrecken-Befall machen immer mehr Menschen in Äthiopien bedürftig. Allein in den nördlichen Regionen Tigray, Afar und Amhara sind mehr als acht Millionen Menschen in größter Not.

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Carsten Obergfell

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