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Tetiana Voronych, eine Mitarbeiterin der Caritas Donezk, erzählt die Geschichte von Mariya und ihrer Familie

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Der Krieg zwang Mariya und ihre Familie aus der Oblast Dnipropetrowsk zur Flucht. Die Erfahrungen der Familie stehen stellvertretend für Millionen Binnenvertriebene in der Ukraine.

Tetiana Voronych, eine Mitarbeiterin der Caritas Donezk erzählt die Geschichte von Mariya und ihrer Familie aus dem Oblast Dnipropetrowsk

Der Krieg zwang Mariya und ihre Familie aus der Oblast Dnipropetrowsk zur Flucht. Als die Familie in Dnipro ankam, hatten sie nicht nur ihr Haus verloren, sondern auch Routine und Sicherheit. Diese war besonders für ihre autistische Tochter Sofiia besonders wichtig. Sofia litt besonders unter dem Ortswechsel. 

Durch die Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe, die Caritas Donezk, erhielt Sofiia Zugang zu einem „Safe Space for Children“, wo Sprachtherapie und Reha-Maßnahmen angeboten wurden. Ein eigenes Bett und eine Matratze gaben ihr ein Stück Normalität. Parallel unterstützte die Caritas Donezk die Eltern beim Schreiben von Lebensläufen, Bewerbungen und bei rechtlicher Beratung, um Eigentumsrechte und Schäden am Haus zu klären. Bald fand Vater Valerii eine Arbeit, was ein entscheidender Schritt zurück zu Stabilität ist.

Emotionale Erschöpfung nach Evakuierung

Tetiana Voronych, eine Mitarbeiterin der Caritas Donezk sagt „Wir erleben oft, dass Menschen nach der Evakuierung einen Zustand emotionaler Erschöpfung erreichen. Selbst wenn ihre Grundbedürfnisse teilweise gedeckt sind, kämpfen sie weiterhin mit dem Verlust ihres Zuhauses, der Kontrolle über ihr Leben und ihrer Zukunftspläne. Die Anpassung ist besonders für Familien mit Kindern und für Menschen mit Behinderungen eine große Herausforderung.“

Inzwischen gewöhnt sich die Familie langsam an ihre neue Realität. Ihre Geschichte steht stellvertretend für Millionen Binnenvertriebene in der Ukraine. Für alle bedeutet der Verlust ihres Zuhauses meist auch ein Verlust an Sicherheit und Würde. 

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