Tschad

Ernährungssicherung in Kanem

Katastrophenvorsorge
Letzte Aktualisierung:
 03.06.2019
Frauen sitzen im Tschad vor einer Kochstelle.

Die Region Kanem im Tschad ist strukturschwach und regelmäßig von schweren Nahrungsmittelkrisen betroffen. Durch die zunehmende Wüstenbildung der im Sahelgürtel gelegenen Region kommt es seit Jahren immer wieder zu verheerenden Ernteausfällen. Wir setzen uns für eine Sicherung der Ernährungsgrundlagen der Menschen vor Ort ein.

Mit der sich verschlechternden Sicherheitslage am Tschadsee aufgrund der Kämpfe mit Boko Haram im Norden Nigerias, Tschad und Niger wurden die üblichen Handelswege über den Tschadsee vom Militär gesperrt und die Grenzen geschlossen.

Die politische Situation im Land hat nicht nur zu Vertreibungen und Flüchtlingsbewegungen geführt. Auch eine Erhöhung der Lebensmittelpreise und eine eingeschränkte Verfügbarkeit wichtiger Güter zeigen sich als Ursachen. Dadurch hat sich die wirtschaftliche Situation der meisten Familien deutlich verschlechtert.

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  • Zusammen mit unserer Partnerorganisation PADIESE leisten wir einen Beitrag zur Ernährungssicherung der Menschen in fünf Dörfern der Region Kanem.

  • 219 Familien werden in Gemüsegärtnergruppen organisiert. Sie erhalten Saatgut, Werkzeuge und mit Pumpen betriebene Bewässerungsanlagen. Das Saatgut umfasst beispielsweise Zwiebeln, Moringa-Pflanzen und Auberginensamen.

  • 193 Frauen profitieren von einkommensschaffenden Maßnahmen und Hygieneschulungen. Insgesamt begünstigt das Projekt 1098 Familien.

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Nachrichten aus dem Projekt
Tschad: Wir bauen solarbetriebene BrunnenVom 17.05.2019

Um die neuen Gärten in Kanem zu bewässern, baut unser Partner PADIESE mit den Bäuerinnen und Bauern im Tschad jetzt außerdem fünf solarbetriebene Brunnen.

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Vom 17.05.2019

Tschad: Wir bauen solarbetriebene Brunnen

Um die neuen Gärten in Kanem zu bewässern, baut unser Partner PADIESE mit den Bäuerinnen und Bauern im Tschad jetzt außerdem fünf solarbetriebene Brunnen.

Vom 16.05.2019

150.000 Euro gegen Dürre und Hunger

Zur Bestellung der Gemüsegärten im Tschad verteilen wir aktuell Werkzeuge wie Spitzhacken, Rechen, Schubkarren und Schaufeln an die Bauern.

  • 15.05.2019

    Wir engagieren uns jetzt auch in Kanem: Im wüstenreichen Westen des Tschad stellen wir den Menschen im Rahmen eines aktuellen Projekts Saatgut für Chilischoten, Okra, Guave-Pflanzen, Setzlinge von Orangenbäumen und vieles mehr zur Verfügung.

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Elisabeth Grün

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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