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Tschad

Ernährungssicherung in Kanem

Katastrophenvorsorge
Letzte Aktualisierung:
 10.07.2019
Frauen sitzen im Tschad vor einer Kochstelle.

Die Region Kanem im Tschad liegt in der Sahelzone und leidet unter schweren Dürren, zunehmender Wüstenbildung und der Gewalt der Terrororganisation Boko Haram. Aus all diesen Gründen herrscht in Kanem häufig Nahrungsknappheit, gegen die wir uns einsetzen.

Mit der sich verschlechternden Sicherheitslage rund um den Tschadsee aufgrund der Kämpfe mit Boko Haram in den Ländern Nigeria, Tschad und Niger wurden die üblichen Handelswege über den Tschadsee vom Militär gesperrt und die Grenzen geschlossen.

Die politische Situation im Land hat viele Menschen fliehen lassen, die Lebensmittelpreise sind gestiegen und wichtige Güter fehlen. Dadurch hat sich die wirtschaftliche Situation der meisten Familien erheblich verschlechtert.

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  • Wir leisten zusammen mit unserer Partnerorganisation PADIESE einen Beitrag zur Ernährungssicherung der Menschen in fünf Dörfern der Region Kanem.

  • Wir zeigen 219 Familien, wie sie Gemüsegärten anlegen und pflegen. Sie erhalten Saatgut, Werkzeuge und mit Pumpen betriebene Bewässerungsanlagen. Das Saat- und Pflanzgut umfasst beispielsweise Zwiebeln, Moringa-Pflanzen und Auberginensamen.

  • Wir bieten außerdem für 193 Frauen einkommensschaffende Maßnahmen und Hygiene-Schulungen an. Insgesamt begünstigt das Projekt mehr als tausend Familien.

Wir halten Sie auf dem Laufenden
Nachrichten aus dem Projekt
Solarbetriebene Brunnen für mehr Gemüse  Vom 17.05.2019

Um die neuen Gemüsegärten in Kanem zu bewässern, baut unser Partner PADIESE mit den Bäuerinnen und Bauern im Tschad jetzt fünf solarbetriebene Brunnen.

Nachrichten aus dem Projekt

Vom 17.05.2019
Diakonie Katastrophenhilfe

Solarbetriebene Brunnen für mehr Gemüse

Um die neuen Gemüsegärten in Kanem zu bewässern, baut unser Partner PADIESE mit den Bäuerinnen und Bauern im Tschad jetzt fünf solarbetriebene Brunnen.

Vom 22.03.2019

Gärten gegen den Hunger

Zur Bestellung der Gemüsegärten im Tschad verteilen wir aktuell Werkzeuge wie Spitzhacken, Rechen, Schubkarren und Schaufeln an die Bauern.

  • 06.03.2019

    Wir engagieren uns in Kanem für eine sichere Ernährungslage und stellen den Menschen im Rahmen unseres aktuellen Projekts Saat- und Pflanzgut zur Verfügung. So können sie Okra, Guaven, Orangen und vieles mehr anbauen.

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Fragen

Bild von Elisabeth Grün

Elisabeth Grün

Service für Spenderinnen und Spender

+49 30 65211-4711service@diakonie-katastrophenhilfe.de

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